Unterhose, Schlüpfer, Büchs und Co

Um den weiblichen Schambereich mit Textil zu bedecken, gibt es mindestens die Begriffe Unterhose, Schlüpfer und Büchs. Landauf, landab, gibt es aber sicher noch viele andere Bezeichnungen dafür. Manchmal hat sogar eine Familie einen Spezialbegriff für sich erfunden.

Ganz zu Anfang der „Entdeckung“ dieses Dessous nannte man es in Deutschland auch einfach nur „das Unaussprechliche“. Es ist etwas typisch menschliches, das Natürlichste mit Scham zu bedecken. Schon im Paradies, als die ersten Menschen ihrem Schöpfergott ungehorsam waren und entdeckten, dass sie nackt waren, machten sie sich eine Bedeckung für den Schambereich. Denn: was bedeutet es schon anderes, wenn dort steht, sie legten sich Blätter um die Lenden? Und so erhielt im Laufe der Menschheitsgeschichte dieses Kleidungsstück viele verschiedene Namen.

Auch die Modeindustrie hat diesem guten Stück noch viele weitere Namen hinzugefügt. Es ist deshalb gar nicht so einfach aus dieser Fülle heraus, das für sich passende Unterteil zu finden.

Der Slip und seine „Schwestern“

Der Slip ist eine eng anliegende Unterhose ohne Beinansatz. Seine „Schwestern“ variieren in der Höhe des Beinausschnittes und der Höhe des Stoffes am Bauch. Der Schnitt ist abgerundet. Das Stoffteil zwischen den Beinauschnitten beträgt je nach Art und Größe des Slip zwischen 3 und 5 Zentimetern. Mit folgenden Namen werden sie bezeichnet: Bikini-Slip, Hüft-Slip (auch Hipster), Taillen-Slip, Brasil-Slip, Control-Slip, Rio-Slip, Italiener-Slip, Mini-Slip, Maxi-Slip, Sport-Slip und Retro-Slip.

Der String und seine „Brüder“

String kommt aus dem englischen und bedeutet „Saite“ oder dünne Schnur. Daraus leitet sich seine Form her. Alle Strings haben vorne für den Schambereich ein Stoffdreieck und hinten eine mehr oder weniger breite „Schnur“. Folgende Namen kann man heutzutage vorfinden: Mini-String, Thong, V-String, T-String, Control-String, String-Panty, String-Boxer (oder Boxer-String) und Tanga.

Das Panty und seine „Geschwister“

Das Panty unterscheidet sich von dem Slip durch seinen Schnitt. Er ist vorne und hinten fast wie ein Rechteck. Teilweise gibt es bei dieser Form auch den Beinansatz und das Stoffteil zwischen den Beinausschnitten beträgt wie beim Slip zwischen 3 und 5 Zentimetern, je nach Größe. Folgende Begriffe sind mehr oder weniger bekannt: Jazzpanty, Hüftpanty, Hipsterpanty, Shorty, Boxer-Brief und Boxer-Short.

 

Die „nackte“ Tatsache ist, dass über 99 % der Menschen zuerst die Unterhose anziehen. Aber welche?

Das fragt man sich fast alle Morgen neu. Und bei jedem neuen Kauf wird man mit all den vielen Begriffen überschüttet und dann fragt man sich: Was ist nun für mich das Richtige? Vielleicht findest du hier etwas:

www.outletdessous.de/unterhosenslips/

 

75B ist nicht gleich 75B

– Viele Frauen denken, wenn sie die BH-Größe 75B tragen, dass sie dann jederzeit einen passenden BH kaufen können. Schließlich ist das eine so genannte Standardgröße und man kann sie sogar im Discounter zu billigsten Preisen kaufen. Und dann ist es ja nicht schlimm, wenn man mal einen BH wieder wegwirft, weil er nicht passt.

In diesem Zusammenhang möchte ich einmal von zwei Frauen erzählen, die beide die Größe 75B tragen, aber trotzdem völlig unterschiedlich sind.

75B bei Tina

Tina ist klein, sportlich und wie man von ihr sagt, auch drahtig. Alles an ihrem Körper ist straff und muskulös. Auch bei ihrer Brust ist das so. Mit ihren kurzen Haaren und dem kantigen Gesicht, ist sie als Kind oft mit einem Jungen verwechselt worden. Heute ist sie 25, möchte ihrem Partner eine Freude machen und sich einen schönen BH kaufen. Sie hat da ihre ganz speziellen Vorstellungen. Ein festes Cup soll er haben, am besten gepuscht. Aber am liebsten so zu, dass die Brust vollständig verdeckt ist. Keine Spitze und wenn doch, dann maximal seitlich. Auf keinen Fall will sie etwas blumiges oder verspieltes. Sie meint, das passt nicht zu ihr. Die Farben sollen entweder schwarz, weiß oder hautfarben sein. Nur als Ausnahme möchte sie mal rote BH anschauen.

Tina gehört nicht zu den Frauen, die gerne shoppen gehen. Deshalb steuert sie zielstrebig das erste Geschäft an. Sie findet eine riesige Auswahl in ihrer Größe und beginnt bald mit dem Ausprobieren.

Probleme:

Beim ersten BH steht das Cup von der Brust ab. Beim zweiten drückt der Bügel unter dem Arm. Der dritte ist am Verschluss zu eng. Nummer vier und fünf nennt die Verkäuferin ein Balkonett. Hier ist das Cup zu gerade und oben lugt die Brust ein wenig heraus. Bei einem weiteren BH ist der Abstand vorne zwischen den Cups zu breit. Ein Vorderverschluss-BH ist insgesamt zu eng und schnürt ein. Nachdem sie gefühlt den 374. BH probiert hat, entschließt sich Tina, ins nächste Fachgeschäft zu gehen.

Auch hier findet Tina eine riesige Auswahl und eine freundliche Verkäuferin. Bald beginnt wieder die Anprobe. Tina lässt sie sich darauf ein, die von der Verkäuferin empfohlenen unterschiedlichen Verschlüsse und Träger zu probieren. Ein Bustier mit vierfachem Verschluss, ein BH mit Vorderverschluss, einen Neckholder und einen BH mit Trägern zum überkreuzen. Leider hat sie auch hier das Pech, dass wirklich kein BH so richtig passt, ihr gefällt und ihren Ansprüchen genügt. Tinas Frustrationsgrenze sinkt und sie entschließt sich, ein drittes Fachgeschäft aufzusuchen.

Im dritten Geschäft findet sie außer den bis jetzt probierten Marken auch noch die eine oder andere, die sie noch nicht kennt und probiert hat. Die Verkäuferin ist sehr nett, und so entspannt sich Tina wieder und probiert alle empfohlenen BH. Freundlich rät ihr die Verkäuferin zu, auch die BH zu probieren, die ihr auf den ersten Blick nicht so gefallen. Sie meint, dass man erst richtig sehen könne, ob es wirklich nicht gefällt, wenn man es ausprobiert hat.

Lösung:

Tatsächlich findet Tina einen BH, der optimal passt. Da gibt es nur einen Punkt, der dagegen spricht. Er hat kein festes Cup, sondern ist ein so genannter einfacher BügelBH mit Spitze. Die Verkäuferin sagt freundlich: „Diesen roten BH können Sie sehr gut anziehen. Die Farbe steht Ihnen wunderbar und sie haben ein so festes Brustgewebe, dass Sie die Spitze hervorragend ausfüllen. Sie brauchen eigentlich kein festes Cup. Das hier wäre für Sie die beste Wahl.“ Aber Tina mag keine Spitze und verlässt deshalb den Laden und die Stadt ohne einen BH.

75B bei Steffi

Steffi ist groß und schlank. An einigen Stellen hat sie auch schon Falten, die sie aber gerne versteckt. Ihre langen Haare trägt sie meist in einem Zopf, weil sie gerne in Haus und Garten werkelt. Ihr Lebensmotto ist: praktisch und gesund. Natürliche Materialien sind ihr bei der Unterwäsche besonders wichtig. Aber jetzt hat das Leben ihr übel mitgespielt.

Probleme:

Nach mehr als 35 Jahren Ehe und 3 gemeinsamen Kindern hat ihr Mann sie verlassen. Einfach so, unangekündigt aus heiterem Himmel und das kurz vor ihrem 57. Geburtstag. Ihre Welt fällt zusammen wie ein Kartenhaus. Aus Wut und Zorn packt sie den Inhalt ihres Kleiderschrankes und mistet radikal aus. Besonders ihre Unterwäsche, von der sie denkt, dass sie schuld sei, dass ihr Ehemann gegangen ist. Jetzt sitzt sie da und denkt: „Oh, ich muss einkaufen und mir was anderes, neues zulegen.“ Da fällt ihr eine Freundin aus früheren Zeiten ein, von der sie weiß, dass diese sich mit BH auskennt.

Lösung:

Nach einem kurzen Anruf ist klar, dass sie sich mit der Freundin trifft um gemeinsam neue Unterwäsche zu kaufen. Im Laufe des Schopping-Nachmittags probiert Steffi gefühlt 374 BH. Aber es macht ihr Spaß und sie hört genau zu, was ihre Freundin sagt. Diese erklärt ihr, wie der BH richtig sitzen muss, richtet ihr die Trägerlängen ein, achtet auf die Cupformen und hautverträgliches Material, passt die Verschlüsse an und sagt ihr auch, welche Farben und Muster ihr besonders gut stehen.

Zum Schluss hat Steffi 5 BH gefunden, die sie richtig toll findet. Auch der Preis stimmt. Von allem ist etwas dabei. Von schlicht und einfach, bis edel und mit Spitze. Die Krönung ist, so findet sie, dass sie für 3 BH sogar das passende Unterteil findet. Eins sogar als String, den sie zum ersten Mal in ihrem Leben probieren will.

Steffi ist glücklich. Sie nimmt alles und gibt ihrer Freundin das Versprechen, so einen Shopping-Nachmittag bald zu wiederholen.

Zwei Frauen, eine Größe und doch ein so unterschiedliches Ergebnis.

Deinen passenden BH findest du vielleicht in unserem Shop. www.outletdessous.de

 

Formt der Busen den BH oder formt der BH den Busen?

– Fast keine Frau stellt sich diese Frage, wenn sie einen BH auswählt. Weder gleich beim Kauf, noch später im Alltag, morgens vor dem Schrank. Wozu auch? Eine Frau spürt doch, ob es passt, oder nicht? Und schließlich weiß jede Frau auch genau, was ihr gefällt und was nicht.

Warum also hat die Dessous-Industrie dann BH entworfen, die unterschiedlich sind, so dass einmal der Busen den BH formt und ein anderes Mal der BH den Busen formt?

Formt der Busen den BH?

Um diese Frage zu beantworten, braucht man ein wenig Wissen über den BH im allgemeinen und im Besonderen. Grob eingeteilt gibt es zwei Arten. Einmal der einfache BH und zum anderen der BH mit einem festen Cup.

Zur Zeit unserer Großmütter und Urgroßmütter gab es in der Regel die einfachen BH aus Baumwolle, die sich sehr flexibel an die Brust anpassten, aber den Busen nicht wirklich in eine Form brachte. In vielen Kulturen ist diese Art von BH heute noch die gängigste Form (falls die Frauen denn überhaupt einen BH anziehen).

Im Laufe der Zeit wurde der einfache BH weiterentwickelt und fiel in die Kategorie der Dessous. Mit diesem Wort verbindet man etwas Besonderes, und so bekam der BH nach und nach mehr Spitze und mehr reizvolle Details, wie zum Beispiel Schleifchen. Der Busen erhält aber trotz alledem keine feste Form durch solch einen BH, es sei denn …

und jetzt kommt die Lösung:

die Trägerin des BH hat ein festes Brustgewebe.

Dies ist vor allem bei jungen Frauen und Mädchen von Natur aus normal. Je älter eine Frau ist, desto natürlicher ist es, dass der Busen in sich nicht mehr stabil und fest ist. Landläufig spricht man dann von einem Hängebusen.

Aber natürlich zieht eine Frau bis ins hohe Alter (manche bis zuletzt) einen BH an. Was ist also jetzt sinnvoll in diesem Falle? Dafür hat die Dessous-Industrie den Schalen-BH entwickelt, den man auch Foam-Cup-BH nennt.

Formt der BH den Busen?

Bei einem Schalen-BH bestehen die Cups aus einem weichen, aber trotzdem festen Material, die nicht erst durch den Busen eine Form bekommen. Diese Form bleibt das ganze „BH-Leben“ lang, so wie zu Beginn erhalten, sogar beim Waschen. Eine weiche oder nicht mehr stabile Brust erhält dadurch eine schöne weibliche Form.

Schalen-BH sind oft bei kleinen Cup-Größen ein Standard, der in seiner Sonderform, dem Pushup, noch extra weich ausgepolstert ist. Zu einem Dirndl zum Beispiel trägt man fast immer einen Pushup, denn da soll die Brust und das Dekoltee ja besonders betont werden.

Doch auch bei großen Größen ist ein Schalen-BH sehr beliebt. Dadurch, dass die Schale immer gleich bleibt, fällt eine minimale Veränderung der Brust nicht auf, die im Laufe des Zyklus völlig normal ist. Ebenso bleiben steife Brustwarzen unentdeckt, was in vielen Fällen sehr sinnvoll ist.

Für die meisten Frauen ist es deshalb sehr wichtig, beide Arten von BH im Schrank zu haben. Es gibt immer eine Gelegenheit, für die man das eine oder andere braucht.

 

 

Das richtige Maß finden

– Das richtige Maß zu finden ist gerade beim BH gar nicht so einfach. Man braucht hierzu nämlich zwei Maße: das Unterbrustmaß und das Oberbrustmaß. Um die Cupgröße herauszufinden, muss man die Differenz ermitteln zwischen Oberbrustmaß und Unterbrustmaß. In Maßtabellen kann man dann herauslesen, welche BH-Größe für einen selbst die richtige wäre. Doch wer macht sich schon die Mühe, sich genau zu messen und dann auch noch eine Maßtabelle zu befragen?

Richtig messen

Ich habe es gemacht und möchte dir nun davon erzählen, wie es bei mir war.

Mit einem Maßband, Stift und Papier bewaffnet legte ich mich mit nacktem Oberkörper ins Bett. Nun zog ich das Maßband hinter meinem Rücken so durch, dass ich das eine Ende vorne sehen konnte und das Maßband ganz glatt rund um meinen Oberkörper ging. Ich achtete darauf, dass das Maßband nicht verdreht war. Dann führte ich das Maßband vorne zusammen, atmete noch kurz aus und hielt dann meine Finger so, dass sie die Zahl markierten, wo das Maßband bei mir zusammenging. So, nun hinter dem Rücken vorziehen und ablesen. Die Zahl lag bei 87 cm.

Jetzt das ganze Prozedere noch einmal, aber diesmal muss das Maßband einige Zentimeter höher angesetzt werden und über meine Brustwarzen gezogen werden. Da die Brüste ein „wackeliges Ding“ sind, dauerte die Justierung des Maßbandes schon einige Minuten. Aber endlich hatte ich es geschafft. Ich lag bei der Zahl 108. So. Nun noch die Differenz ausrechnen. 108-87 = 21.

 

Über die Maßtabelle eines BH-Herstellers fand ich heraus, dass ich die Größe 85E hatte. Warum trug ich aber dann immer BH mit der Größe 80F und diese passen mir ausgezeichnet?

Parallelgröße

Das liegt an der Parallelgröße, hat man mir gesagt. AHA! Und was ist das?

Ganz einfach. Die Größe 85E würde mir auf jeden Fall passen. Aber je nach Hersteller und Schnittform könnte es auch anders sein. Deshalb spricht man in der Fachsprache auch von den so genannten Parallelgrößen. Diese sind ganz einfach herauszufinden.

 

Entweder

bei dem Unterbrustmaß einen 5er-Schritt nach unten gehen und

bei der Cupgröße einen Schritt (Buchstaben) nach oben,

oder anders herum

beim Unterbrustmaß einen 5er-Schritt nach oben und

bei der Cupgröße einen Schritt (Buchstaben) nach unten.

Also könnte ich sowohl die Größe 85E, als auch die Größe 80F oder die Größe 90D anziehen. Praktisch trage ich aber immer 80F, weil ich es enganliegend und fest lieber mag.

Das rechte Maß zu messen und dann dadurch die richtige BH-Größe herauszufinden ist viel leichter, wenn man das zusammen mit einer anderen Person macht. Eine Freundin oder Fachfrau auf diesem Gebiet ist hier die beste Wahl. Gerne helfe auch ich dir weiter.

 

 

Das erste Mal einen BH kaufen

Was bedeutet 70C, 85A oder 100B?

Irgendwann kommt für jedes Mädchen die Zeit, das erste Mal einen BH zu kaufen. Damit stellt sich gleich die Frage, was bedeutet eigentlich die BH-Größe 70C, 85A, 100B oder so etwas ähnliches. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu erklären und viele Frauen kennen die Bedeutung dieser Zahlen-Buchstaben-Kombination nicht.

Unwissen beim Kauf eines BH

Normalerweise erhält ein Mädchen die Aufklärung von ihrer Mutter. Auch das Wissen zum Kauf eines BH wird in der Regel von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Welche Informationen und wie viele, das hängt davon ab, wie die Mutter zu sich selbst und ihrem Körper steht. Von dieser Tatsache aus gesehen, ist der Kauf eines BH so individuell wie die Frau. Sowohl das positive, als auch das negative Selbstbild der Mutter wird auf die Tochter übertragen. Hier wird klar: Wer sich selbst nicht mag, achtet nicht oder negativ auf seinen Körper und interessiert sich nicht oder nur wenig für seine Unterbekleidung, im französischen DESSOUS genannt. Oft hat das zur Folge, dass sowohl die Mutter, als auch die Tochter eine die falsche BH-Größe tragen. Ich möchte hier einmal die Grundlagenkenntnisse zum Kauf eines BH weitergeben.

Wissen für den Kauf eines BH

Zuerst muss man seine Unterbrustweite kennen. Das ist ein Maß in Zentimetern, gemessen unter der Brust, waagerecht rund herum. Diese Angabe spiegelt wieder, ob eine Frau sehr zierlich gebaut ist, oder ob sie im wahrsten Sinne des Wortes ein breites Kreuz hat. Die Unterbrustweite kann zwischen 65 und 130 Zentimetern liegen. Dazwischen ist viel Platz für viele Nuancen. Zur Herstellung von BH sind die Unterbrustweiten in 5-Zentimeter-Schritten festgelegt worden. Es gibt also Unterbrustweiten in 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95, 100, 105, 110, 115, 120, 125, und 130. Die 5 Zentimeter dazwischen werden von den Herstellern über verstellbare Verschlüsse kompensiert.

Der nächste Schritt besteht darin, die Brustweite heraus zu finden. Auch das ist nicht ganz einfach zu messen, denn ab einer gewissen Schwere hängt die Brust. Ganz salopp gesagt, soll man also ein Maß herausfinden, das die Fülle des Fettgewebes beschreibt, das die Milchdrüsen schützt. Auch dieses Maß ist so individuell, wie jede einzelne Frau. Gemessen wird hier waagerecht um den Oberkörper, über beide Brüste an dem höchsten Punkt. Diese Maßangabe ist selbstverständlich höher, als die der Unterbrustweite. Die Differenz reicht von fast nichts über wenig, mittel, viel und sehr viel. Man nennt diese Angabe das Cup. Um dies rechnerisch für die Produktion eines BH umzusetzen, ging man in diesem Bereich in 2-Zentimeter-Schritten vor. Ausgedrückt wird dieses Maß in der Fachwelt mit den Buchstaben A, B, C, bis I oder J.

So setzt sich die BH-Größe also aus einer Zahl und einem Buchstaben zusammen. Hier einige Beispiele: 65F, 70C, 80D, 85A, 95G, 100B, 110E.