Bikini oder BH und Höschen. Was macht den Unterschied?

Am Sonntag ist Bikinitag. Oder besser ausgedrückt: Der Tag des Bikinis. Das habe ich bisher nicht gewusst. Aber Kathy von Ahoi und Moin Moin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Vielen Dank liebe Kathy.

Was hat nun der Bikini mit Dessous gemeinsam? Oder gibt es gar nur Unterschiede? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.

Der Bikini.

Unterwäsche für die Öffentlichkeit gemacht.

 

Im Prinzip ist der Bikini ein Zweiteiler und besteht aus BH und Höschen. Diese beiden Kleidungsstücke sollen die weibliche Brust und die weibliche Scham bedecken.

Soweit, so gut. Doch zu welchem Zweck?

Damit auch die Frau in öffentlichen Bädern dem Schwimmsport nachgehen kann, hat der französische Modedesigner Louis Réard am 5. Juli 1946 in Paris im Schwimmbad „piscine molitor‘ der Modewelt den Bikini vorgestellt. Seitdem findet Jahr für Jahr am 5. Juli der Tag des Bikini statt.

Nur wenige Jahre später ging ein Schlager von Paul Voule um die Welt, der den Bikini zum Thema machte. Im Jahre 1960 sang Catharina Valente ihre Version in deutsch.* Und noch heute haben viele Menschen diese Melodie im Ohr, und können zeilenweise sogar den Text mitsingen. Du vielleicht auch?

 

Der Bikini trat seinen Triumphzug an mit dem Lied:

Es war der Itsy Bitzy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini, der war schick und der war so modern.

Der Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini, ja der gefiel ganz besonders den Herrn.

 

In vielen prüden und verklemmten Köpfen regte sich Unmut und der Schrei wurde laut, dass der Bikini unzüchtig und obszön sei. Aber gerade dieses Kleidungsstück hatte seinen Durchbruch. Erstaunlicherweise hatte wieder einmal ein Mann dafür gesorgt, dass die Emanzipation der Frau einen riesengroßen Schritt nach vorne machte.

 

In den vielen Jahren, fast ein ¾ Jahrhundert, die seitdem vergangen sind, hat der Bikini nicht an Popularität verloren. Und nach wie vor ist er so konzipiert, dass er für die öffentlichen Schwimmbäder geeignet ist. Der Mode unterworfen war der Bikini in dieser langen Zeit nur dadurch, dass sich die Schnitte oder Muster änderten.

 

Im Laufe seiner Lebenszeit hat der Bikini sogar eine Zusatzaufgabe bekommen, die nichts damit zu tun hat, die weiblichen Attribute zu bedecken. Eine andere Branche hat ihn für sich entdeckt. Du kannst mir sicher bestätigen, dass ab den Frühjahrsmonaten die Abnehmbranche damit wirbt, im Sommer eine Bikini-Figur zu haben, wenn …

Denn eines ist klar: Im Freibad wird auf die Frau im Bikini geschaut. Auch im Jahr 2020.

 

Dessous-Kombination BH und Höschen.

Die intimen Kleidungsstücke

 

Was ist nun aber mit der Dessous-Kombination BH und Höschen? Das ist doch eigentlich dasselbe, oder?

Im Prinzip schon, aber irgendwie doch nicht. Woran mag das liegen? Der BH und das Höschen sind doch auch dafür gedacht, die Brust und die Scham einer Frau zu bedecken?

 

In der Tat werden BH und Höschen als Dessous-Kombination einem anderen Zweck zugedacht, als der Bikini. Sie haben ihren Platz darin, dass sie als erste Kleidungsstücke angezogen werden, also darunter. Das ist auch die wörtliche Bedeutung von „Dessous“, welches aus dem französischen kommt und „darunter“ bedeutet. Die Oberbekleidung verdeckt sie und somit gelten BH und Höschen als intime Kleidungsstücke.

Dessous haben also einen intimen Zweck. Sie sind nicht für die Öffentlichkeit konzipiert, sondern nur für die Frau, die sie trägt. Maximal noch für einen Partner, der sie möglicherweise zu Gesicht bekommt.

 

Obwohl die Dessous-Kombination BH mit Höschen gleich viel Haut bedeckt, wie ein Bikini, wirst du niemals auf die Idee kommen, diese Kombination in einem Schwimmbad anzuziehen. Das tut man einfach nicht.

Anders herum ist es aber durchaus möglich. Ich weiß von einigen Frauen, die ab und an mal ihren Bikini anstelle ihrer Dessous-Kombination anziehen. Das geht. Das sieht doch niemand. Und außerdem verschafft das Wasserratten den Vorteil, im Sommer gleich ins Wasser springen zu können, wenn plötzlich welches auftaucht.

Es ist schon toll, dass der Modedesigner Louis Réard den Bikini entworfen hat.Und noch besser, dass sich der Bikini in der Modewelt durchgesetzt hat. Er ist im Sommer einfach nicht mehr aus der Öffentlichkeit am Wasser wegzudenken.

Doch trotz allem brauchst du als Frau deine ganz individuellen Dessous. Deine BH und deine Höschen. Diese beiden Teile begleiten dich das ganze Jahr über und dein ganzes Frauenleben lang. Vergiss deshalb nicht, dich mit den optimal passenden Dessous auszustatten. Hier findest du welche.

 

* aus Wikipedia am 01.07.2020

Brüste brauchen Reifezeit

Ich war dabei, als Margaretha Schedler den Sauerteig-Gedanken in der Gruppe aufgeworfen hat. Lustigerweise hatte ich gleich ein paar Ideen, wie ich dies in meinem Blog umsetzen könnte. Tatsächlich entstand auch recht zügig ein Artikel dazu. Doch wie die Zeit so fortschritt, bis Margaretha mit der Blogparade #LebenWieSauerteig an die Öffentlichkeit ging, stellte ich fest, das für diesen einen bestimmten Artikel die Zeit noch nicht reif war.

 

Gleichzeitig gefiel mir der Gedanke der Reife. Der Sauerteig braucht seine Reifezeit, genau so wie viele andere Dinge im Leben. Die körperliche Reife von einem Mädchen zur jungen Frau ist da nur ein Beispiel von vielen. Aber genau das ist mein Thema. Und natürlich in diesem Zusammenhang auch die Weitergabe von Wissen und das KnowHow zum BH im Allgemeinen und im Besonderen, welches du auf meinem Blog regelmäßig bekommst.

 

Wenn bei einem Mädchen die Geschlechtsmerkmale reifen, dann braucht das seine Zeit. Das ist ein Prozess, der einige Jahre dauert. Und genau wie beim Sauerteig, darf man den Prozess nicht beschleunigen, sonst kommt am Ende ein ungenießbares Produkt heraus. Und ganz ehrlich: Wer mag schon eine ungenießbare Frau?

 

Wie der Sauerteig seine Entwicklungsphasen hat, so hat auch die Brustentwicklung bei einem Mädchen Phasen, die aufeinander aufbauen. Hier gibt es 3 Stufen.

 

Die Reifezeiten der Brust

 

Die ersten Anzeichen der Brustentwicklung bei einem Mädchen sind kleine Gewebeverdickungen unter den Brustwarzen. Man nennt diese die Brustknospen. Die Haut um die Brustwarzen herum ist etwas dunkler und es sieht aus, als wäre es geschwollen. In dieser Zeit ist das Mädchen noch ganz Kind und interessiert sich überhaupt nicht für einen BH.

 

In der zweiten Phase werden die Brustdrüsen gebildet und in das Fettgewebe eingebettet. Diese Zeit geht manchmal einher mit schmerzenden oder juckenden Brustwarzen. Je nach Ernährung und genetischer Veranlagung wächst die Brust langsam oder schneller. Oft wachsen die Brüste rechts und links unterschiedlich schnell und manchmal bleiben die Brüste ein Leben lang unterschiedlich groß. In dieser Zeit beginnt das Mädchen sich mit anderen zu vergleichen und Interesse an BH zu entwickeln.

 

Irgendwann ist die Brust ausgewachsen. Doch bis es soweit ist, kann es sein, dass sich die BH-Größe mehrmals in unterschiedlichen Abständen verändert. Gerade in dieser Phase ist es wichtig, dass die momentan richtige Größe ermittelt wird. Sorgfalt und liebevolle Zuwendung sind Zutaten, die einem jeden Mädchen in dieser Zeit wohl tun.

 

Eigentlich lobt man sich ja nicht selbst. Aber ich kann von mir sagen, dass ich bei allen meinen 4 Töchtern diese Zutaten verwendet habe. Heute sind alle erwachsen und mir dafür dankbar, dass ich sie darin einfühlsam begleitet habe.

 

Zurück zur Blogparade von Margaretha Schedler. Auch der Sauerteig braucht die ganze Zeit über die kompetente Begleitung eines Bäckermeisters. Das ist eine Zutat, von der niemand redet, ohne die es aber kein gelungenes, gutes und wohlschmeckendes Brot gibt.

 

Lass der Natur also ihre Entwicklung, denn sie kennt ihre Zeit.

 

Was ziehe ich heute an?

-Stellst du dir diese Frag auch? Das ist gut, denn selten ist schon von vornherein klar, was du anziehen willst. Viele Ratgeber wollen dir helfen, den richtigen Style und das richtige tägliche Outfit zu finden. Bei der endgültigen Entscheidung vor dem Schrank stehst du alleine da. Das ist jedoch nicht schlimm, denn du kannst das.

In Gedanken stellst du dir Fragen und je nach dem, wie die Antwort ausfällt, wählst du die Kleidungsstücke. Auch den BH, denn beim Anziehen fängt man unten an. Leider ist bei manchen Frauen der Gedanke zum richtigen BH nicht sehr präsent. Das bemängelte auch schon Guido Kretschmer in einem Teil von Shopping-Queen im Jahr 2018.

Damit du eine Wissende wirst, erzähle ich dir heute, welche Arten von BH in deinem Schrank sein müssen.

Der BH für den Alltag

Dieser BH soll schlicht sein, ohne Spitze oder Verzierungen. Er muss optimal passen und alle deine Bewegungen mitmachen, ohne zu kneifen. Deine Brust darf beim Bücken nicht aus den Cups fallen. Kratziges Material oder drückende Bügel sind ein absolutes No-Go.

Dein BH für den Alltag wird oft gebraucht. Er nimmt Kochgerüche an oder Feuchtigkeit vom Schweiß auf. Der BH für den Alltag muss robust sein und viele Wäschen aushalten.

Der BH für den Festtag

So einen BH suchst du dir mit großer Sorgfalt aus. Er ist dafür gedacht, dass du dich an dem Festtag außergewöhnlich gut fühlst. Meistens ist dieser BH genau das Gegenteil zum Alltags-BH. Er hat Spitze und Verzierungen und oft auch Farbe. Du achtest darauf, dass dieser BH deine Weiblichkeit betont. Das Gefühl, das dabei entsteht ist wunderschön und kann deinen Selbstwert enorm steigern.

Der BH für den Festtag ist etwas besonderes und vermittelt etwas besonderes. Er kann deshalb auch von außergewöhnlichem Material sein und darf Besonderheiten aufweisen.

Aber was ist, wenn du heute weder den schlichten BH für den Alltag, noch den exquisiten BH für den Festtag tragen willst? Dann hilft

Die Kombination

An vielen Tagen brauchst du das einfach. Dein BH muss dann optimal passen, nicht kneifen, kratzen oder drücken. Deine Brust muss sicher in den Cups verstaut sein. Der BH darf aber auch Verzierungen und Spitze haben, die deine Weiblichkeit betonen und dir das Selbstwertgefühl geben, dass du eine schöne Frau bist.

Prüfe deinen Kleiderschrank, ob du für jede Gelegenheit den passenden BH hast.

Wenn dir etwas fehlt, findest du es hier: Www.outletdessous.de

Größe, Größe, BH-Größe!

– Der BH ist bei mir als Frau neben dem Slip das wichtigste Kleidungsstück. Täglich ziehe ich einen an. Er bedeckt meine Brüste, die als das Körperteil gelten, das eng mit der Fortpflanzung zu tun hat. Ganz natürlich werden die Brüste auch mit dem Sex verknüpft, der zur Fortpflanzung notwendig ist. $ex ist ein Akt der innigsten Intimität. Gerade hier ist es das Wichtigste, den passenden Partner zu haben. Es funktioniert nicht, einfach den nächstbesten zu nehmen. Viele Faktoren gehören dazu. Es muss eben rundherum gut passen.

Auch beim BH kann ich nicht einfach den nächstbesten nehmen. Er muss rundherum überall gut passen. Weil der BH in den Bereich der Intimität gehört, wird er auch ein „intimes Kleidungsstück“ genannt. Für mich ist es deshalb eines der wichtigsten Dinge, dass ich immer einen richtig gut sitzenden, optimal passenden BH trage. Dazu habe ich durch Ausmessen meine perfekte Größe herausgefunden. Wie ich das gemacht habe, habe ich in meinem Blogbeitrag „Das richtige Maß finden“ beschrieben. Dabei habe ich festgestellt, dass ich eine große Größe trage.

Was ist nun eine große oder kleine Größe und wie unterscheidet man das?

Im Allgemeinen unterscheidet sich die Größe nur durch die Buchstaben bei der Größe.

Diese sagen etwas aus zu der Differenz zwischen Brustweite und Unterbrustweite. Wieviele Zentimeter die Unterbrustweite konkret beträgt, ist für die Unterscheidung zwischen kleiner oder großer Größe nicht relevant. Allerdings ist die Benennung der BH-Größen in Frankreich, Groß Britannien und außereuropäischen Ländern anders als in Deutschland. Sollte man einmal einen BH direkt in diesen Ländern kaufen, so ist es von Vorteil, auf diesen Unterschied zu achten. Für uns aber gilt folgendes:

Klein, kleiner, am kleinsten …

Von kleinen Brüsten spricht man bei AA-Cup bis D-Cup. Die Differenz zwischen Brustweite und Unterbrustweite beträgt hier zwischen 10 und 20 Zentimetern.

Wir Frauen sind in der Wahrnehmung unserer Brüste eingeschränkt, weil wir von oben gucken, oder uns maximal von vorne im Spiegel anschauen. Selten betrachten wir uns im nackten Zustand von allen Seiten. Und wenn, dann fällt uns bestimmt das auf, was uns nicht gefällt. Bezüglich der Größe unserer Brüste ist also unsere Sicht eingeschränkt. Und sehr schnell sind wir Frauen in Gedanken dabei, uns zu vergleichen.

Das war früher genauso wie heute. Frauen mit kleinen Brüsten möchten oft gern mehr haben. Das Bild im Kopf heißt irgendwie: „Mit viel Busen bin ich attraktiver für (m)einen Mann.“ Um gegen dieses unausgesprochene Dogma (Stigma) anzugehen, gab es auch schon immer gewisse Methoden, die Brust irgendwie zu vergrößern. Von meiner Urgroßmutter wurde diesbezüglich der Spruch geprägt: „Was man von Natur nicht hat, stopft man aus mit Watt‘, Watt‘, Watt‘. Und erst kürzlich hörte ich, wie sich zwei junge Mädchen unterhielten und eine zur anderen sagte: „Du mit deinen Big-Bu-Problemen, kannst mich sowieso nicht verstehen“.

Heutzutage ist es viel einfacher, einen größeren Busen darzustellen. Entweder man lässt ihn operativ vergrößern, oder man trägt Pushup-BH.

Groß, größer, am größten …

Von großen Brüsten spricht man ab einem E-Cup bis zu einem I oder J-Cup. Die Differenz zur Unterbrustweite beträgt hier mehr als 20 Zentimeter und kann bis zu 32 Zentimeter sein.

Da unsere Brust aus Fettgewebe besteht, ist es nicht zu unterschätzen, dass eine große Brust auch ein großes Gewicht hat. Frauen mit großen Brüsten leiden manchmal an Nacken- und Rückenschmerzen. Auch Schmerzen an den Schultern können sich gelegentlich melden, genauso wie die berühmte „BH-Träger-Delle“.

Nicht wenige Frauen überlegen deshalb, ob sie sich die Brust verkleinern lassen. Bis so eine Operation vom Gedanken in die Tat umgesetzt wird, vergehen oft viele Jahre und manche Frau nimmt von diesem Schritt wieder Abstand. Hilfreich ist in diesem Falle, dass sich die BH-Industrie schon sehr lange mit diesem Thema befasst hat. Es gibt in der Zwischenzeit viele Hersteller, die auf große Größen spezialisiert sind. Verstärkte Träger oder breite Verschlüsse sind Möglichkeiten, Nacken, Schulter und Rücken zu entlasten. Auch festes Material, das vorne überkreuzt ist, kann helfen.

Weil ich zu den Frauen gehöre, die eine große Größe brauchen, habe ich schon viel ausprobiert. Besonders wichtig ist für mich, dass ich mich rundherum wohl fühle und mein BH optimal passt.

Wie ist das bei dir? Hast du eine kleine Größe, möchtest aber deine Brust gerne betonen? Schau nach, ob du hier etwas findest. www.outletdessous.de

Oder gehörst du zu den Frauen mit einer großen Größe? Optimal passende BH kannst du hier finden. www.outletdessous.de

Unterhose, Schlüpfer, Büchs und Co

Um den weiblichen Schambereich mit Textil zu bedecken, gibt es mindestens die Begriffe Unterhose, Schlüpfer und Büchs. Landauf, landab, gibt es aber sicher noch viele andere Bezeichnungen dafür. Manchmal hat sogar eine Familie einen Spezialbegriff für sich erfunden.

Ganz zu Anfang der „Entdeckung“ dieses Dessous nannte man es in Deutschland auch einfach nur „das Unaussprechliche“. Es ist etwas typisch menschliches, das Natürlichste mit Scham zu bedecken. Schon im Paradies, als die ersten Menschen ihrem Schöpfergott ungehorsam waren und entdeckten, dass sie nackt waren, machten sie sich eine Bedeckung für den Schambereich. Denn: was bedeutet es schon anderes, wenn dort steht, sie legten sich Blätter um die Lenden? Und so erhielt im Laufe der Menschheitsgeschichte dieses Kleidungsstück viele verschiedene Namen.

Auch die Modeindustrie hat diesem guten Stück noch viele weitere Namen hinzugefügt. Es ist deshalb gar nicht so einfach aus dieser Fülle heraus, das für sich passende Unterteil zu finden.

Der Slip und seine „Schwestern“

Der Slip ist eine eng anliegende Unterhose ohne Beinansatz. Seine „Schwestern“ variieren in der Höhe des Beinausschnittes und der Höhe des Stoffes am Bauch. Der Schnitt ist abgerundet. Das Stoffteil zwischen den Beinauschnitten beträgt je nach Art und Größe des Slip zwischen 3 und 5 Zentimetern. Mit folgenden Namen werden sie bezeichnet: Bikini-Slip, Hüft-Slip (auch Hipster), Taillen-Slip, Brasil-Slip, Control-Slip, Rio-Slip, Italiener-Slip, Mini-Slip, Maxi-Slip, Sport-Slip und Retro-Slip.

Der String und seine „Brüder“

String kommt aus dem englischen und bedeutet „Saite“ oder dünne Schnur. Daraus leitet sich seine Form her. Alle Strings haben vorne für den Schambereich ein Stoffdreieck und hinten eine mehr oder weniger breite „Schnur“. Folgende Namen kann man heutzutage vorfinden: Mini-String, Thong, V-String, T-String, Control-String, String-Panty, String-Boxer (oder Boxer-String) und Tanga.

Das Panty und seine „Geschwister“

Das Panty unterscheidet sich von dem Slip durch seinen Schnitt. Er ist vorne und hinten fast wie ein Rechteck. Teilweise gibt es bei dieser Form auch den Beinansatz und das Stoffteil zwischen den Beinausschnitten beträgt wie beim Slip zwischen 3 und 5 Zentimetern, je nach Größe. Folgende Begriffe sind mehr oder weniger bekannt: Jazzpanty, Hüftpanty, Hipsterpanty, Shorty, Boxer-Brief und Boxer-Short.

 

Die „nackte“ Tatsache ist, dass über 99 % der Menschen zuerst die Unterhose anziehen. Aber welche?

Das fragt man sich fast alle Morgen neu. Und bei jedem neuen Kauf wird man mit all den vielen Begriffen überschüttet und dann fragt man sich: Was ist nun für mich das Richtige? Vielleicht findest du hier etwas:

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75B ist nicht gleich 75B

– Viele Frauen denken, wenn sie die BH-Größe 75B tragen, dass sie dann jederzeit einen passenden BH kaufen können. Schließlich ist das eine so genannte Standardgröße und man kann sie sogar im Discounter zu billigsten Preisen kaufen. Und dann ist es ja nicht schlimm, wenn man mal einen BH wieder wegwirft, weil er nicht passt.

In diesem Zusammenhang möchte ich einmal von zwei Frauen erzählen, die beide die Größe 75B tragen, aber trotzdem völlig unterschiedlich sind.

75B bei Tina

Tina ist klein, sportlich und wie man von ihr sagt, auch drahtig. Alles an ihrem Körper ist straff und muskulös. Auch bei ihrer Brust ist das so. Mit ihren kurzen Haaren und dem kantigen Gesicht, ist sie als Kind oft mit einem Jungen verwechselt worden. Heute ist sie 25, möchte ihrem Partner eine Freude machen und sich einen schönen BH kaufen. Sie hat da ihre ganz speziellen Vorstellungen. Ein festes Cup soll er haben, am besten gepuscht. Aber am liebsten so zu, dass die Brust vollständig verdeckt ist. Keine Spitze und wenn doch, dann maximal seitlich. Auf keinen Fall will sie etwas blumiges oder verspieltes. Sie meint, das passt nicht zu ihr. Die Farben sollen entweder schwarz, weiß oder hautfarben sein. Nur als Ausnahme möchte sie mal rote BH anschauen.

Tina gehört nicht zu den Frauen, die gerne shoppen gehen. Deshalb steuert sie zielstrebig das erste Geschäft an. Sie findet eine riesige Auswahl in ihrer Größe und beginnt bald mit dem Ausprobieren.

Probleme:

Beim ersten BH steht das Cup von der Brust ab. Beim zweiten drückt der Bügel unter dem Arm. Der dritte ist am Verschluss zu eng. Nummer vier und fünf nennt die Verkäuferin ein Balkonett. Hier ist das Cup zu gerade und oben lugt die Brust ein wenig heraus. Bei einem weiteren BH ist der Abstand vorne zwischen den Cups zu breit. Ein Vorderverschluss-BH ist insgesamt zu eng und schnürt ein. Nachdem sie gefühlt den 374. BH probiert hat, entschließt sich Tina, ins nächste Fachgeschäft zu gehen.

Auch hier findet Tina eine riesige Auswahl und eine freundliche Verkäuferin. Bald beginnt wieder die Anprobe. Tina lässt sie sich darauf ein, die von der Verkäuferin empfohlenen unterschiedlichen Verschlüsse und Träger zu probieren. Ein Bustier mit vierfachem Verschluss, ein BH mit Vorderverschluss, einen Neckholder und einen BH mit Trägern zum überkreuzen. Leider hat sie auch hier das Pech, dass wirklich kein BH so richtig passt, ihr gefällt und ihren Ansprüchen genügt. Tinas Frustrationsgrenze sinkt und sie entschließt sich, ein drittes Fachgeschäft aufzusuchen.

Im dritten Geschäft findet sie außer den bis jetzt probierten Marken auch noch die eine oder andere, die sie noch nicht kennt und probiert hat. Die Verkäuferin ist sehr nett, und so entspannt sich Tina wieder und probiert alle empfohlenen BH. Freundlich rät ihr die Verkäuferin zu, auch die BH zu probieren, die ihr auf den ersten Blick nicht so gefallen. Sie meint, dass man erst richtig sehen könne, ob es wirklich nicht gefällt, wenn man es ausprobiert hat.

Lösung:

Tatsächlich findet Tina einen BH, der optimal passt. Da gibt es nur einen Punkt, der dagegen spricht. Er hat kein festes Cup, sondern ist ein so genannter einfacher BügelBH mit Spitze. Die Verkäuferin sagt freundlich: „Diesen roten BH können Sie sehr gut anziehen. Die Farbe steht Ihnen wunderbar und sie haben ein so festes Brustgewebe, dass Sie die Spitze hervorragend ausfüllen. Sie brauchen eigentlich kein festes Cup. Das hier wäre für Sie die beste Wahl.“ Aber Tina mag keine Spitze und verlässt deshalb den Laden und die Stadt ohne einen BH.

75B bei Steffi

Steffi ist groß und schlank. An einigen Stellen hat sie auch schon Falten, die sie aber gerne versteckt. Ihre langen Haare trägt sie meist in einem Zopf, weil sie gerne in Haus und Garten werkelt. Ihr Lebensmotto ist: praktisch und gesund. Natürliche Materialien sind ihr bei der Unterwäsche besonders wichtig. Aber jetzt hat das Leben ihr übel mitgespielt.

Probleme:

Nach mehr als 35 Jahren Ehe und 3 gemeinsamen Kindern hat ihr Mann sie verlassen. Einfach so, unangekündigt aus heiterem Himmel und das kurz vor ihrem 57. Geburtstag. Ihre Welt fällt zusammen wie ein Kartenhaus. Aus Wut und Zorn packt sie den Inhalt ihres Kleiderschrankes und mistet radikal aus. Besonders ihre Unterwäsche, von der sie denkt, dass sie schuld sei, dass ihr Ehemann gegangen ist. Jetzt sitzt sie da und denkt: „Oh, ich muss einkaufen und mir was anderes, neues zulegen.“ Da fällt ihr eine Freundin aus früheren Zeiten ein, von der sie weiß, dass diese sich mit BH auskennt.

Lösung:

Nach einem kurzen Anruf ist klar, dass sie sich mit der Freundin trifft um gemeinsam neue Unterwäsche zu kaufen. Im Laufe des Schopping-Nachmittags probiert Steffi gefühlt 374 BH. Aber es macht ihr Spaß und sie hört genau zu, was ihre Freundin sagt. Diese erklärt ihr, wie der BH richtig sitzen muss, richtet ihr die Trägerlängen ein, achtet auf die Cupformen und hautverträgliches Material, passt die Verschlüsse an und sagt ihr auch, welche Farben und Muster ihr besonders gut stehen.

Zum Schluss hat Steffi 5 BH gefunden, die sie richtig toll findet. Auch der Preis stimmt. Von allem ist etwas dabei. Von schlicht und einfach, bis edel und mit Spitze. Die Krönung ist, so findet sie, dass sie für 3 BH sogar das passende Unterteil findet. Eins sogar als String, den sie zum ersten Mal in ihrem Leben probieren will.

Steffi ist glücklich. Sie nimmt alles und gibt ihrer Freundin das Versprechen, so einen Shopping-Nachmittag bald zu wiederholen.

Zwei Frauen, eine Größe und doch ein so unterschiedliches Ergebnis.

Deinen passenden BH findest du vielleicht in unserem Shop. www.outletdessous.de

 

Formt der Busen den BH oder formt der BH den Busen?

– Fast keine Frau stellt sich diese Frage, wenn sie einen BH auswählt. Weder gleich beim Kauf, noch später im Alltag, morgens vor dem Schrank. Wozu auch? Eine Frau spürt doch, ob es passt, oder nicht? Und schließlich weiß jede Frau auch genau, was ihr gefällt und was nicht.

Warum also hat die Dessous-Industrie dann BH entworfen, die unterschiedlich sind, so dass einmal der Busen den BH formt und ein anderes Mal der BH den Busen formt?

Formt der Busen den BH?

Um diese Frage zu beantworten, braucht man ein wenig Wissen über den BH im allgemeinen und im Besonderen. Grob eingeteilt gibt es zwei Arten. Einmal der einfache BH und zum anderen der BH mit einem festen Cup.

Zur Zeit unserer Großmütter und Urgroßmütter gab es in der Regel die einfachen BH aus Baumwolle, die sich sehr flexibel an die Brust anpassten, aber den Busen nicht wirklich in eine Form brachte. In vielen Kulturen ist diese Art von BH heute noch die gängigste Form (falls die Frauen denn überhaupt einen BH anziehen).

Im Laufe der Zeit wurde der einfache BH weiterentwickelt und fiel in die Kategorie der Dessous. Mit diesem Wort verbindet man etwas Besonderes, und so bekam der BH nach und nach mehr Spitze und mehr reizvolle Details, wie zum Beispiel Schleifchen. Der Busen erhält aber trotz alledem keine feste Form durch solch einen BH, es sei denn …

und jetzt kommt die Lösung:

die Trägerin des BH hat ein festes Brustgewebe.

Dies ist vor allem bei jungen Frauen und Mädchen von Natur aus normal. Je älter eine Frau ist, desto natürlicher ist es, dass der Busen in sich nicht mehr stabil und fest ist. Landläufig spricht man dann von einem Hängebusen.

Aber natürlich zieht eine Frau bis ins hohe Alter (manche bis zuletzt) einen BH an. Was ist also jetzt sinnvoll in diesem Falle? Dafür hat die Dessous-Industrie den Schalen-BH entwickelt, den man auch Foam-Cup-BH nennt.

Formt der BH den Busen?

Bei einem Schalen-BH bestehen die Cups aus einem weichen, aber trotzdem festen Material, die nicht erst durch den Busen eine Form bekommen. Diese Form bleibt das ganze „BH-Leben“ lang, so wie zu Beginn erhalten, sogar beim Waschen. Eine weiche oder nicht mehr stabile Brust erhält dadurch eine schöne weibliche Form.

Schalen-BH sind oft bei kleinen Cup-Größen ein Standard, der in seiner Sonderform, dem Pushup, noch extra weich ausgepolstert ist. Zu einem Dirndl zum Beispiel trägt man fast immer einen Pushup, denn da soll die Brust und das Dekoltee ja besonders betont werden.

Doch auch bei großen Größen ist ein Schalen-BH sehr beliebt. Dadurch, dass die Schale immer gleich bleibt, fällt eine minimale Veränderung der Brust nicht auf, die im Laufe des Zyklus völlig normal ist. Ebenso bleiben steife Brustwarzen unentdeckt, was in vielen Fällen sehr sinnvoll ist.

Für die meisten Frauen ist es deshalb sehr wichtig, beide Arten von BH im Schrank zu haben. Es gibt immer eine Gelegenheit, für die man das eine oder andere braucht.

 

 

Das richtige Maß finden

– Das richtige Maß zu finden ist gerade beim BH gar nicht so einfach. Man braucht hierzu nämlich zwei Maße: das Unterbrustmaß und das Oberbrustmaß. Um die Cupgröße herauszufinden, muss man die Differenz ermitteln zwischen Oberbrustmaß und Unterbrustmaß. In Maßtabellen kann man dann herauslesen, welche BH-Größe für einen selbst die richtige wäre. Doch wer macht sich schon die Mühe, sich genau zu messen und dann auch noch eine Maßtabelle zu befragen?

Richtig messen

Ich habe es gemacht und möchte dir nun davon erzählen, wie es bei mir war.

Mit einem Maßband, Stift und Papier bewaffnet legte ich mich mit nacktem Oberkörper ins Bett. Nun zog ich das Maßband hinter meinem Rücken so durch, dass ich das eine Ende vorne sehen konnte und das Maßband ganz glatt rund um meinen Oberkörper ging. Ich achtete darauf, dass das Maßband nicht verdreht war. Dann führte ich das Maßband vorne zusammen, atmete noch kurz aus und hielt dann meine Finger so, dass sie die Zahl markierten, wo das Maßband bei mir zusammenging. So, nun hinter dem Rücken vorziehen und ablesen. Die Zahl lag bei 87 cm.

Jetzt das ganze Prozedere noch einmal, aber diesmal muss das Maßband einige Zentimeter höher angesetzt werden und über meine Brustwarzen gezogen werden. Da die Brüste ein „wackeliges Ding“ sind, dauerte die Justierung des Maßbandes schon einige Minuten. Aber endlich hatte ich es geschafft. Ich lag bei der Zahl 108. So. Nun noch die Differenz ausrechnen. 108-87 = 21.

 

Über die Maßtabelle eines BH-Herstellers fand ich heraus, dass ich die Größe 85E hatte. Warum trug ich aber dann immer BH mit der Größe 80F und diese passen mir ausgezeichnet?

Parallelgröße

Das liegt an der Parallelgröße, hat man mir gesagt. AHA! Und was ist das?

Ganz einfach. Die Größe 85E würde mir auf jeden Fall passen. Aber je nach Hersteller und Schnittform könnte es auch anders sein. Deshalb spricht man in der Fachsprache auch von den so genannten Parallelgrößen. Diese sind ganz einfach herauszufinden.

 

Entweder

bei dem Unterbrustmaß einen 5er-Schritt nach unten gehen und

bei der Cupgröße einen Schritt (Buchstaben) nach oben,

oder anders herum

beim Unterbrustmaß einen 5er-Schritt nach oben und

bei der Cupgröße einen Schritt (Buchstaben) nach unten.

Also könnte ich sowohl die Größe 85E, als auch die Größe 80F oder die Größe 90D anziehen. Praktisch trage ich aber immer 80F, weil ich es enganliegend und fest lieber mag.

Das rechte Maß zu messen und dann dadurch die richtige BH-Größe herauszufinden ist viel leichter, wenn man das zusammen mit einer anderen Person macht. Eine Freundin oder Fachfrau auf diesem Gebiet ist hier die beste Wahl. Gerne helfe auch ich dir weiter.

 

 

Das erste Mal einen BH kaufen

Was bedeutet 70C, 85A oder 100B?

Irgendwann kommt für jedes Mädchen die Zeit, das erste Mal einen BH zu kaufen. Damit stellt sich gleich die Frage, was bedeutet eigentlich die BH-Größe 70C, 85A, 100B oder so etwas ähnliches. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu erklären und viele Frauen kennen die Bedeutung dieser Zahlen-Buchstaben-Kombination nicht.

Unwissen beim Kauf eines BH

Normalerweise erhält ein Mädchen die Aufklärung von ihrer Mutter. Auch das Wissen zum Kauf eines BH wird in der Regel von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Welche Informationen und wie viele, das hängt davon ab, wie die Mutter zu sich selbst und ihrem Körper steht. Von dieser Tatsache aus gesehen, ist der Kauf eines BH so individuell wie die Frau. Sowohl das positive, als auch das negative Selbstbild der Mutter wird auf die Tochter übertragen. Hier wird klar: Wer sich selbst nicht mag, achtet nicht oder negativ auf seinen Körper und interessiert sich nicht oder nur wenig für seine Unterbekleidung, im französischen DESSOUS genannt. Oft hat das zur Folge, dass sowohl die Mutter, als auch die Tochter eine die falsche BH-Größe tragen. Ich möchte hier einmal die Grundlagenkenntnisse zum Kauf eines BH weitergeben.

Wissen für den Kauf eines BH

Zuerst muss man seine Unterbrustweite kennen. Das ist ein Maß in Zentimetern, gemessen unter der Brust, waagerecht rund herum. Diese Angabe spiegelt wieder, ob eine Frau sehr zierlich gebaut ist, oder ob sie im wahrsten Sinne des Wortes ein breites Kreuz hat. Die Unterbrustweite kann zwischen 65 und 130 Zentimetern liegen. Dazwischen ist viel Platz für viele Nuancen. Zur Herstellung von BH sind die Unterbrustweiten in 5-Zentimeter-Schritten festgelegt worden. Es gibt also Unterbrustweiten in 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95, 100, 105, 110, 115, 120, 125, und 130. Die 5 Zentimeter dazwischen werden von den Herstellern über verstellbare Verschlüsse kompensiert.

Der nächste Schritt besteht darin, die Brustweite heraus zu finden. Auch das ist nicht ganz einfach zu messen, denn ab einer gewissen Schwere hängt die Brust. Ganz salopp gesagt, soll man also ein Maß herausfinden, das die Fülle des Fettgewebes beschreibt, das die Milchdrüsen schützt. Auch dieses Maß ist so individuell, wie jede einzelne Frau. Gemessen wird hier waagerecht um den Oberkörper, über beide Brüste an dem höchsten Punkt. Diese Maßangabe ist selbstverständlich höher, als die der Unterbrustweite. Die Differenz reicht von fast nichts über wenig, mittel, viel und sehr viel. Man nennt diese Angabe das Cup. Um dies rechnerisch für die Produktion eines BH umzusetzen, ging man in diesem Bereich in 2-Zentimeter-Schritten vor. Ausgedrückt wird dieses Maß in der Fachwelt mit den Buchstaben A, B, C, bis I oder J.

So setzt sich die BH-Größe also aus einer Zahl und einem Buchstaben zusammen. Hier einige Beispiele: 65F, 70C, 80D, 85A, 95G, 100B, 110E.