Ich bin treu und glücklich darüber

Treue. Ein herrliches Wort. Ich assoziiere damit nur positives. Zum Beispiel dass ich an einer Person oder Sache dranhänge, oder dranbleibe. Oder auch, dass ich den Focus auf eine Person oder Sache richte. Und dass ich die Person oder Sache liebe. Kurz zusammengefasst: der Focus liegt darauf, in Liebe an etwas dranzubleiben. Und das macht mich glücklich.

Zum ersten Mal habe ich gemerkt, dass ich treu bin, als ich ganz alleine eine Jacke für mich gestrickt habe und solange dabei geblieben bin, bis ich fertig war. Das war mit manchen Schwierigkeiten verbunden, aber als ich meine eigene Arbeit in fertigem Zustand anziehen konnte, war ich sehr glücklich darüber.

Strickjacke-Erstlingswerk-E.Leistner

Mein Erstlingswerk

 

Ich weiß noch ganz genau, wie ich das Stricken gelernt habe. Es war Pflicht in der vierten Schulklasse. Und ich tat mir dabei sehr schwer. Die Wolle glitt nicht durch meine vor Aufregung und Unsicherheit nassen Finger. Das Strickzeug wurde hart, weil meine Maschen fest wie ein Stein waren. Nach so viel Schwierigkeiten wollte ich nicht mehr stricken. Aber irgendwie fand ich es immer schön, meiner Mutter und meiner Schwester beim Stricken zuzugucken. Das schien wie von selbst zu laufen. Und was dabei für hübsche Stücke am Ende rauskamen. Wunderschön.

Irgendwann ein paar Jahre später, ich war ungefähr 17 Jahre alt, lies ich mich von meiner Schwester überreden, doch wieder etwas zu stricken. Und tatsächlich ging es da schon viel besser. Ich übte und übte und merkte, dass es mir so langsam Spaß machte. Dann war es Zeit, mal ein ganzes Teil fertig zu stellen.

Zuerst ging es in die Planung. Es war schön, dass mir meine Schwester dabei manchen guten Rat gab. Ohne ihre Hilfe hätte ich bestimmt einige Details vergessen. Wichtige Fragen, die wir zusammen klärten waren folgende: Was soll es werden? Welches Garn möchte ich dazu verwenden? Wie viele Knäuel der Wolle brauche ich dazu? Welche Dicke sollen die Stricknadeln haben? Welches Muster möchte ich gerne stricken? Und wie werden die fertigen Teile dann zusammengebracht?

Nachdem der Plan stand, ging es daran, ihn umzusetzen. Wieder war meine Schwester an meiner Seite und unterstützte mich. Nicht etwa darin, dass sie für mich strickte. Nein. Sie hatte ihr eigenes Strickzeug und wir saßen stundenlang beieinander, redeten über Gott und die Welt und so wuchs sowohl ihrs als auch mein Strickzeug. Hatte ich zwischendurch irgendwelche Probleme, so wusste ich, dass ich mich vertrauensvoll an sie wenden konnte.

So wuchs Teil um Teil und wartete dann nur noch darauf, zusammengenäht zu werden. Das war wieder eine Frickelarbeit, die ich erst einmal neu lernen musste. Waren dazu doch andere Werkzeuge nötig als vorher.

Das Ende wurde immer mühsamer. Aber an diesem einen Abend wusste ich, dass ich es fertig bringen wollte. Da half mir ein klein wenig mein Trotz und die Bockigkeit, nicht aufgeben zu wollen. Schon gar nicht so kurz vor dem Ziel. Als ich den letzten Nadelstich tat und die fertige Arbeit betrachtete, durchfloss mich ein richtiger Stolz. Ich hatte es geschafft. Hatte bis zum Ende durchgehalten. Und es hatte sich gelohnt.

Vor mir lag eine zarte, weiße Strickjacke mit silbernen Fäden und feiner Borte. Durchsichtige Knöpfe ließen sich fast wie von selbst durch die Knopflöcher ziehen. Es fühlte sich weich und anschmiegsam an, als ich sie sofort anzog und mich damit vor dem Spiegel drehte. Von da an zog ich sie oft an und lange Jahre war sie meine Lieblingsstrickjacke. Bis sie irgendwann ganz dünn wurde an den Ellbogenstellen. Danach habe ich sie fein säuberlich eingepackt und in den Kleiderschrank gelegt. Dort liegt sie auch heute noch. Dann auf dieses eine Stück bin ich so stolz, dass ich es nie hergeben würde. Und wenn ich sie heute einmal wieder sehe, dann weiß ich, dass es sich damals gelohnt hat, treu zu sein und dran zu bleiben.

Stoffherz mit Rosen und Ringen

Die Erkenntnisse, die ich daraus zog

 

Es ist schon erstaunlich, dass sich diese Situation so oft in meinem Leben wiederholt hat. Zuerst beginnt eine Sache sehr schwierig und manchmal bin ich geneigt, aufzuhören, weil es nicht klappt. Aber mit Hilfe, einem Plan und dem richtigen Werkzeug habe ich schon viele Dinge in Angriff genommen und bin dabei treu geblieben, bis zum Ende.

Da ist zum Beispiel meine Suche nach dem optimal passenden BH. Als ich ihn gefunden hatte, hat er mir jahrelang gute Dienste geleistet. Und dann war da die Idee mit meinem Blog, auf dem ich zu diesem Thema schon seit über zwei Jahren regelmäßig Artikel veröffentliche. Auch wenn das nicht immer einfach ist, es gibt da #Anna Koschinski, die mir Gesellschaft leistet und bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite steht. Im Rahmen ihrer #Blognacht ist auch dieser Artikel entstanden.

Natürlich gibt es auch noch viele andere Dinge, bei denen ich treu bin. Die Beziehung zu meiner besten Freundin zum Beispiel oder auch mein Ehemann, der als Lieblingsmensch aus meinem Leben nicht wegzudenken ist. Egal, welche Schwierigkeiten kommen, mit dem richtigen „Werkzeug“, der fachkompetenten Hilfe und meinem eigenen Durchhaltevermögen ist es möglich, bis zum Ende treu zu bleiben. Wenn das kein Grund ist, glücklich zu sein. …

 

Gibt es in deinem Leben auch etwas, worin du treu bist und dich das glücklich macht? Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Abschied vom Brav sein

Meistens tut Abschied weh. Oder zumindest ist es nicht so ganz einfach, etwas los zu lassen. Auch bei mir gab es innerlich einige Hürden, bis ich mich vom brav sein verabschiedete, denn ich hab ganz schön daran festgehalten. Es war für mich bequem und einfach, keinen Blödsinn zu machen, der irgendwelche komischen Konsequenzen nach sich zog.

Vielen Dank an Anna Koschinski, die bei der #Blognacht im November 2021 den Impuls gab, darüber nachzudenken, was man losgelassen hat, um etwas anderes zu gewinnen.

Edith Leistner und der brave Hund

Mein Brav sein und seine Bedeutung

 

Ich wurde als zweitälteste von 5 Geschwistern geboren. Zu Hause gab es klare Regeln, die einzuhalten waren. Falls nicht, folgten logische Konsequenzen. Als Kind hab ich vielleicht das eine oder andere Mal diese Regeln übertreten und die Konsequenzen dafür tragen müssen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es einfacher war, die von unseren liebenden Eltern festgelegten Regeln zu befolgen.

Eine dieser Regeln lautete: Halte Ordnung. Das bedeutete natürlich, dass ich im Haushalt mithelfen musste. Aber ich empfand das nicht als Muss, weil ich mir aussuchen durfte, wobei ich helfen durfte. Und das war das Kochen von Mahlzeiten in den Ferien oder das Mithelfen beim Ernten und Einkochen der Früchte im Garten.

Ordnung zu halten bedeutete bei uns auch, dass Mama darauf achtete, dass die Wäsche immer tip top sauber war. Das fing dabei an, dass wir regelmäßig unsere Unterwäsche wechseln mussten und unsere Kleidung immer ganz war. Zerrissenes anzuziehen, das gab es nicht. Das galt als schlampig. Ich kann mich daran erinnern, dass meine Mama mir recht früh meinen ersten BH kaufte, weil es meinem Papa wichtig war, dass ich als Mädchen von unten bis oben gut angezogen bin.

Eine andere Regel lautete: Trink keinen oder nur wenig Alkohol. Manchmal thematisierten wir, dass es für Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, nicht einfach ist, Ordnung zu halten. Wenn ich mir als Jugendliche so manche Menschen ansah, schien sich diese These zu bestätigen. Ich beschloss deshalb für mich, dass ich keinen Alkohol trinken wolle. Ich wollte brav sein. Da ich sowieso nicht gerne auf nächtliche Partys ging, war es für mich auch gar nicht schwer, diesem Grundsatz treu zu bleiben.

 

Brav sein. Kein Problem für mich. ;-)

 

Und dann lernte ich Anfang zwanzig meinen Mann kennen. In seiner Familie war es völlig normal, dass man Alkohol trank, wenn man zusammen ein Fest feierte. Natürlich wurde mir auch Alkohol angeboten. Aber ich war ja brav. Ich lehnte ab. Das hielt ich sehr lange durch und sogar an unserer Hochzeit habe ich keinen Tropfen Alkohol getrunken.

 

Und dann kam, was kommen musste: Ich wurde schwanger. ;-)

 

Mir war jeden Morgen so übel und nichts half. Da empfahl mir meine Mama: „Trink doch mal ein Bier.“ Ausgerechnet von meiner Mama kam der Rat, wo doch ausgerechnet sie auch so gut wie nie Alkohol trank. Ich fiel fast vom Glauben ab, als sie mir auch drei Flaschen Bier kaufte und mitbrachte. Aber ich probierte. Es schmeckte mir zwar nicht wirklich, aber gegen die Übelkeit half es.

Und dann fing ich langsam an, immer mal wieder ein Bier zu trinken. Es war mir ja schließlich in jeder meiner vier Schwangerschaften so richtig übel. Dann traute ich mich auch mal an Sekt oder Wein und legte das brav sein bezüglich meines Alkoholgenusses mit der Zeit ab.

 

Empreinte, Corsage Pompadure,

Die Freiheit ist mein Gewinn

 

Natürlich merkte ich, dass ich mich beim Genuss von Alkohol veränderte. Es geht etwas schneller als bei anderen, dass ich lustig und redselig werde. OK. Lustig und redselig sein kann ich auch ohne Alkohol. Aber mit, da fällt es mir leichter, mal Dinge anzusprechen, die ich normalerweise tief in mir vergrabe. Weil ich das weiß, gönne ich mir ein gutes Schlückchen immer in der von mir ausgewählten, besonderen Gesellschaft. Bin ich mit Menschen zusammen, die mir fremd sind, habe ich die Freiheit Nein zu sagen.

Auch was die Ordnung betrifft habe ich heute mehr Freiheit als früher. Ich halte gerne (meine) Ordnung. Und meistens fühlt sich meine Familie darin auch ganz wohl. Trotzdem kann es manchmal auch sein, dass ich aus irgendwelchen Gründen eben keine Ordnung gemacht habe. Dann ist das eben so. Ob ich nun ein zauberhaftes Essen auf den Tisch stelle, oder ob es missglückt ist, das ist egal. Ob die Wäsche heute oder morgen super toll zusammengelegt und gebügelt im Schrank liegt, tut ebenfalls nichts zur Sache. Genauso wenig ist es wichtig, ob ich immer züchtige und weiße Unterwäsche trage und diesbezüglich brav bin, oder ob ich so richtig sexy Dessous anziehe, bei dem jeder der es wüsste, bestimmt keine braven Gedanken hätte.

Vor wem muss ich Rechenschaft ablegen? Vor niemand, außer meinen eigenen komischen „brav-sein-Gedanken“, die mir suggerieren, dass ich brav sein soll. Zum Glück bringe ich heute solche Gedanken schneller zum Schweigen als früher. Klar. Ich bin immer noch brav. Jedenfalls meistens. Aber ich kann entscheiden, ob das in diesem Moment das beste ist, oder ob das „nicht brav sein“ eben jetzt gerade doch besser für mich ist.

 

Und damit fühle ich mich richtig frei.

 

Diese Freiheit musste ich erst lernen. Und es begann damit, dass ich mein erstes Bier probierte. In meinem Kopf musste die Hürde fallen, dass ich immer brav sein muss. Es kann sein, dass das, was ich jetzt noch ablehne, vielleicht sogar gut für mich ist. Zumindest für diesen Moment, so wie das Bier in meiner Schwangerschaft dafür sorgte, dass meine Übelkeit verschwand.

 

Hast du auch etwas erlebt, das dir mehr Freiheit gegeben hat? Schreibe gerne einen Kommentar.

 

Meine 3 Aktivitäten zur Selbstfürsorge

24 Stunden pro Tag und 365 beziehungsweise 366 Tage im Jahr sind ein wunderbares Geschenk für mich. Es kommt nur darauf an, wie ich diese Zeit nutze. Ich plane gerne. Vor allem meine Aufgaben, die ich zu erledigen habe. Und davon habe ich so viele, dass ich schon seit Jahren denke, dass ich vier Leben lebe, nicht nur eins. Das sei nicht gut, sagt man mir und auch ich weiß, dass ich regelmäßig Pausen brauche um richtig durchatmen zu können. Ich muss gut für mich sorgen, sonst haut es mich aus dem Hamsterrad raus und ich bleibe liegen. Burn out nennt man das. Und weil ich das kenne, will ich es nicht noch einmal haben. Auf drei Dinge achte ich deshalb, wenn es um meine Selbstfürsorge geht.

Edith Leistner beim Akkordeon spielenEdith Leistner spielt Orgel

Aktivität Nummer 1

 

Das tue ich nicht mehr:

Ich höre oder lese keine negativen Nachrichten.

Das wird in den letzten Jahren immer schwerer. Gerade jetzt in dieser Zeit werden mir von allen Seiten Nachrichten zugetragen. Nachrichten, die Angst machen. Nachrichten, die Panik verursachen. Nachrichten, die vom kämpfen und von Krieg sprechen. Nachrichten, die mit Bildern geschmückt sind, die Dramen zeigen, über die ich nur noch weinen kann. Und Nachrichten, die teilweise so böse sind, dass mir schlecht davon wird. Mich davon zu distanzieren kostet sehr viel Kraft. Denn egal wo ich auftauche, es scheint kein anderes Thema mehr zu geben. Ob es die öffentlichen, privaten oder sozialen Medien sind, oder mal der Plausch mit der Nachbarin, seit Monaten zieht dieses Thema Nummer eins die Freude aus den Menschen. Was Freude macht, zum Beispiel singen oder tanzen, das wird verboten. Und Verbote erhalten in den Schlagzeilen den prominentesten Platz.

 

Das tue ich statt dessen:

Ich schalte aus, lese und höre Musik.

Damit ich meine (noch) vorhandene Freude nicht verliere, schalte ich Fernsehen und Radio schon gar nicht mehr ein. In den sozialen Medien trenne ich mich konsequent von Menschen und Gruppen, die mir nicht gut tun. Und bei der Nachbarin, die das Thema zur Sprache bringt, versuche ich so schnell wie möglich das Thema zu wechseln. Was bringt es, wenn ich meine Kraft in Dinge stecke, die ich sowieso nicht ändern kann? Also tue ich das, was ich tun kann.

Ich lese tolle Blogartikel. Die von #Anna Koschinski zum Beispiel, die auch die Blogparade #SelbstfürsorgeStärken ins Leben gerufen hat. Oder die von #Karin alias Frau Rührwerk, die mich mit hinein nimmt in ihre nachhaltige Lebensweise, in dem sie mich über ihre Einkochrezepte informiert. Oder #Annette vom netreisetagebuch, die so wunderschön ihre (Kurz-)reisen beschreibt. Und natürlich gibt es noch viele andere schöne Blogs, in die ich gelegentlich reinlese und an denen ich mich erfreue.

Und dann ist da noch die Musik, die ich so liebe. Zu den Dingen, die wahrscheinlich die wenigsten Menschen über mich wissen gehört, dass ich fünf Instrumente eigentlich ganz gut spielen kann. Natürlich nicht alle gleichzeitig und auch nicht alle gleich gut. Saxophon und Flöte zum Beispiel spiele ich nicht so oft. Aber wenn ich mich nach Freude sehne, dann setze ich mich gerne an meine Orgel, oder nehme das Akkordeon oder die Gitarre in die Hand. Wenn ich spiele oder singe vergesse ich die Zeit und danach geht es mir wunderbar gut.

Kann ich aber mal nicht selbst meine Instrumente spielen, dann höre ich gerne Musik, die meiner Seele gut tut. Und da habe ich eine ganz spezielle Favoritin. Das ist #Hauke Kranz, die Tastenflüsterin. Bis jetzt hat sie zwei CD’s herausgebracht und ich warte mit Sehnsucht auf die nächste. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mich das Hören ihrer Musik schon glücklich gemacht hat.

Waldweg

Aktivität Nummer 2

 

Das tue ich nicht mehr:

Ich grüble nicht in der Vergangenheit.

Wer schon Mitte 50 ist, so wie ich, der kann mir bestimmt bestätigen, dass es im Leben manchmal Dinge gab, die wir im Nachhinein anders machen würden. Die gibt es bei mir auch. Dass ich zum Beispiel erst mit 46 Jahren das Abitur gemacht habe. Was hätte ich alles machen können, wenn ich mich mit 20 schon auf den Hosenboden gesetzt und ordentlich gelernt hätte? Nein Schluss damit! Es war so. Punkt. Ich halte das „Was-wäre-wenn“-Spiel für so unproduktiv, dass ich es einfach nicht machen will. Dieses Spiel raubt so die Kraft für die Zukunft! Also spiel ich da nicht mit!

 

Das tue ich statt dessen:

Ich nehme an, wie mein Leben bisher gelaufen ist und entscheide mich dafür, mutig in die Zukunft zu blicken.

Gerade weil es, wie oben beschrieben, im Moment wirklich nicht einfach ist, will ich es zum Trotz machen. Klingt vielleicht komisch, aber für mich sagt es genau das aus, was ich empfinde. Wenn ich noch ein paar Jahre auf dieser Welt leben darf (muss), dann möchte ich die Zukunft, die mir gegeben wird, positiv gestalten. In meinem kleinen Bereich und in meinen kleinen Möglichkeiten möchte ich das tun, was mir möglich ist. Ich will aktiv sein. Vom „Hände-in-den-Schoß-legen“ hat sich die Welt noch nicht verändert. Ich bin ein Täter der guten Taten und will diese auch weiterhin ausüben. Gastfreundschaft üben zum Beispiel in meinen #Ferienwohnungen. Oder Blogartikel schreiben zum #Thema Dessous.

David & Goliath Dessous Blog Dessousgeflüster

Aktivität Nummer 3

 

Das tue ich nicht mehr:

Ich vergleiche mich nicht.

Das habe ich früher gemacht und festgestellt, dass es das blödeste war, das ich tun konnte. Warum? Ich habe mein Selbstwertgefühl daran festgemacht, ob andere mein äußeres oder mein Verhalten gut fanden. Ich kann dir gar nicht beschreiben, wie erleichtert ich bin, seit dem ich das nicht mehr tue. Ein Vergleich mit anderen Menschen führt ins Leere. Denn: Ich habe ein anderes Leben, ich habe einen anderen Körper, ich habe andere Charaktereigenschaften, ich habe ein anderes Umfeld, und so könnte ich noch einige Beispiele dazu nennen. Nicht umsonst soll jener Indianerhäuptling gesagt haben: „Solange der andere nicht in deinen Schuhen gegangen ist, kann er dich nicht beurteilen.“ Tja, und ich mich auch nicht vergleichen. Denn: So ist es eben.

 

Das tue ich statt dessen:

Ich lebe bewusst im Hier und Jetzt, genieße den Augenblick und bin dankbar dafür.

In diesem Satz steckt eigentlich mein Geheimnis. Damit sammle ich Augenblicke, an die ich mich auch sehr viele Jahre später noch gerne erinnere. Da ist zum Beispiel der eine Kuss. Es war in einer großen Stadt. Mein Mann und ich fuhren mit der U-Bahn. Doch bevor wir dort waren, mussten wir eine sehr lange, sehr steile Rolltreppe hinunter. Genau dort war es. Von Anfang bis Ende der Fahrt standen wir auf der Rolltreppe und küssten und. Ich weiß nicht mehr, wie viele Leute dort waren, ich weiß auch nicht mehr, welche Tageszeit es war, oder welche Kleidung ich trug. Ich weiß nur noch, dass der Kuss toll war. Einfach so.

Und so einfach ist es auch, wenn ich mir meine Dessous bewusst aussuche und genau darauf achte, dass sie optimal passen. Damit gebe ich diesem Moment die Chance, mich später daran zu erinnern, und vielleicht auch die passende Geschichte dazu zu erzählen. Wer weiß, wen gerade diese eine besondere Geschichte interessiert? Es könnte schließlich jeder Mensch sein, auch du.

Bügel-BH rosa von Lisca Serie Irina

Diese drei Aktivitäten lebe ich in meinem Alltag, damit ich nicht vom Hamsterrad überholt werde. Kennst du sie auch? Hast du vielleicht die eine oder andere Aktivität selbst schon ausprobiert? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Erotische Dessous für sinnliche Stunden

Bei der Vorstellung von erotischen Dessous für sinnliche Stunden hat jeder Mensch seine eigene Fantasie. Ich genauso wie du. Da bin ich mir sicher. Was aber sind erotische Dessous wirklich? Und warum hat bestimmte Unterwäsche diesen Namen bekommen? Brauche ich erotische Dessous?

 

Erotik

Das Wort „erotisch“ ist abgeleitet von dem griechischen Gott Eros. Er ist der Sage nach für die sexuelle Anziehungskraft zwischen Menschen zuständig. Wenn seine Pfeile mit goldener Spitze einen Menschen treffen, so wird es eine glückliche Liebe, so die Sage.

Biologisch gesehen ist in der Entwicklung des Mädchens und des Jungens irgendwann die Zeit gekommen, dass die Sexualhormone erwachen. Ein Junge wird bereit, seinen Samen in den vorbereiteten Körper der Frau zu legen. Die körperliche Funktion zeigt sich am Penis als äußeres Geschlechtsmerkmal. Beim Mädchen sind die äußeren Merkmale die Brüste und der Po.

Hat also „Eros“ mit seinem Pfeil zwei Personen unterschiedlichen Geschlechts* getroffen, beginnt ein gewisses Verhalten, das man in der Tierwelt „Balzverhalten“ nennt. Dazu stellt der männliche Teil seine Kraft dar, in dem er seine Muskeln zeigt. In der Regel mit nacktem Oberkörper. Auch der weibliche Part macht auf sich aufmerksam. Sie betont ihre weiblichen Kurven. Es soll signalisieren: Ich bin bereit, deinen Samen zur Fortpflanzung zu empfangen. Beim männlichen Teil kommt dann als Signal an: „Jetzt Gelegenheit zur Vermehrung! Chance nutzen!“

*Auf andere Möglichkeiten möchte ich in diesem Zusammenhang nicht eingehen.

 

Dessous

Die äußeren Geschlechtsmerkmale sollen jetzt mit besonders schönen, halb verdeckenden Stoffen in Szene gesetzt werden. Was das konkret ist, hängt von der jeweils gelten Kultur ab. In unserer heutigen Kultur wird Unterwäsche, die zum Zwecke der sexuellen Anziehungskraft angezogen wird, erotische Dessous genannt. Sie besteht fast immer aus (teil-) durchsichtigem Material und betont den weiblichen Körper an Brust und Po.

Die Brust wird bei solchen Dessous dadurch besonders betont, dass sie nach oben gepuscht und von außen nach innen gedrückt wird. Dadurch entsteht ein Spalt, der ähnlich aussieht wie die Pospalte. Beim Po wird viel Fleisch gezeigt. Die Aufmerksamkeit liegt hier auch auf der Spalte, denn der Same des Mannes soll auf dem kürzesten Weg sein Zeil erreichen.

Die weibliche Taille wird betont schmal gezeigt. Das soll die so genannte Jungfräulichkeit symbolisieren. Denn unbewusst ist das männliche Gehirn so programmiert: Je jünger die Frau, desto gesünder ihr Leib, was für einen gesunden Nachwuchs der Garant sein soll. Ob das wirklich so ist, das wird im Zusammenhang mit der sexuellen Anziehungskraft ausgeblendet.

 

Sinnliche Stunden

Für die Zeugung von neuem Leben ist die hingebende Frau und der gebende Mann die Basis. Doch auch wenn kein neues Leben gezeugt wird, ist Sexualität und Intimität für die meisten Menschen eine wunderschöne Nebensache. Zwischen der Anziehungskraft und der Vereinigung liegt die sinnliche Zeit.

In dieser Zeit geschehen sinnliche Dinge im wahrsten Sinne des Wortes. Die Augen sehen die Schönheit des anderen. Mit den Ohren hört man schöne Worte, Komplimente und noch manches andere. Mit der Zunge kann man allerhand schmecken und die Nase riecht ein Feuerwerk der Gerüche, die der Körper in dieser Zeit absondert. Zu guter Letzt, und doch so wichtig, bekommt die Haut durch die Berührungen viele Gefühle, die ihre Auswirkungen haben. Gerade die Berührung des Pos und der Brüste ist in diesem Spiel besonders wichtig.

Sinnliche Stunden zu zweit machen süchtig und glücklich und wollen so oft wie möglich wiederholt werden. Meine Empfehlung ist deshalb: Gönne dir ein extra schönes Dessous für diese Zeit und erfreue dich daran. In meinem Onlineshop gibt es eine kleine, feine Auswahl.

 

Du bist wertvoll

„Ich? Wertvoll? Das kann ich nicht glauben.“ Denkst du auch so? Dann lass mich dir heute sagen: Es gibt viele Frauen, die den Satz: „Du bist wertvoll“ noch nie in ihrem Leben gehört haben. Weder von jemand anderes, noch sagen sie ihn sich selbst. Das ist sehr traurig. Denn:

Münzen und Scheine

 

Wie der Wert einer Sache ist, so behandle ich sie.

 

Ganz buchstäblich übertragen bedeutet das: Wenn du dir nichts wert bin, behandelst du dich auch so und gönnst dir nichts Gutes. Besonders deine Unterwäsche spiegelt wieder, was du dir wert bist. „Die sieht ja sowieso keiner außer mir,“ ist der häufigste Gedanke, den du dir aber nicht bewusst machst.

 

Es ist traurig. Und es macht mich traurig! Für mich ist jede Frau wertvoll. Ich möchte es laut hinausrufen und dir sagen: Du bist wertvoll! Zeige dir das mit schöner und optimal passender Unterwäsche.

 

An mir gibt es nichts, was wertvoll ist.

 

Aber es gibt doch so viel, was nicht wertvoll ist an mir, denkst du vielleicht. Und mit diesen Gedanken bist du nicht alleine. Es gibt viele Frauen, die mit sich und ihrem Körper unzufrieden sind.

 

Vera zum Beispiel mag ihre Brüste nicht leiden. Sie sind ihr viel zu groß. In ihren Gedanken nennt sie sie „Monsterbusen“. Noch nie hat sie an ihren Riesenbrüsten Freude gehabt. Immer nur Last. Wenn Vera an den Kampf denkt, den sie immer hat wenn sie einen neuen BH kaufen muss, wird ihr schlecht. Sie findet: hässliche Brüste braucht niemand zu sehen, auch nicht eine BH-Verkäuferin.

Ursula hingegen mag ihren Po nicht. Wie oft denkt sie: „Ich hasse meinen Fettarsch“. Im Vergleich zu anderen hat sie einfach nur eine unmögliche Poform. „Nicht dran denken und einfach drauf sitzen“, das ist ihre Devise. Und so wird es mit den Pobacken auf die Dauer auch nicht besser. Sie gönnt ihrem Po deshalb nie die Chance, von einem hübschen Höschen bedeckt zu sein. In ihrer Schublade befinden sich nur altmodische und unscheinbare Höschen.

Toni ist mit ihrem Bauch nicht zufrieden. Sie findet ihn unförmig und quaddelig. In Gedanken nennt sie sich selbst „die, die mit dem Schwimmring kämpft“. Und wie oft hat sie schon versucht, diesen Schwimmring los zu werden. Aber es klappt nicht. Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Wenn Toni einmal nackt vor dem Spiegel steht, dann dreht sie sich schnell ganz angeekelt weg.

Silvi mag ihre Oberschenkel nicht. Wie oft sieht sie andere Frauen, die lange, dünne Beine haben. Sie hingegen ist klein und alles Fett scheint sich in den Oberschenkeln zu lagern. Sie kann es sich nicht leisten, ohne lange Hose zu gehen. Falls sie es doch tut, scheuert sich die Haut an der Innenseite ihrer Schenkel wund. Darauf hat sie keine Lust. Den Traum, hübsche Dessous mit den passenden Strümpfen anzuziehen, hat sie schon lange aufgegeben.

Vera, Ursula, Toni und Silvi haben ein großes Problem. Aber sie sprechen mit niemandem darüber. Die eigenen Gedanken suggerieren ihnen, dass sie dann von dem Gegenüber abgelehnt werden. Und in der Tat ist das ja auch schon vorgekommen. Vera, Ursula, Toni und Silvi brauchen jemand, der ihnen sagt: Du bist wertvoll.

Du bist wertvoll!

 

Und jetzt Hand aufs Herz. Wie ist es bei dir? Wo hast du dein Problem? Welches Körperteil kannst du nicht annehmen?

 

Kritisierst du deine Brust, so wie Vera?

Focussierst du deine negativen Gedanken auf deinen Po, so wie Ursula?

Hast du Schwierigkeiten mit deinem Bauch, so wie Toni?

Sind deine Schenkel dein Problem, so wie bei Silvi?

Oder gehörst du zu den ganz Unzufriedenen, dass du weder Brust, noch Po, Bauch oder Schenkel magst?

 

Lass dir heute sagen: Du bist wertvoll.

 

Egal wie dein Körper aussieht, du solltest wunderschöne Unterwäsche tragen. Signalisiere dir selbst, dass du etwas wert bist. Und nicht nur ein bisschen, sondern viel. Schicke deine negativen Gedanken in die Wüste und tausche sie mit positiven aus. Und genau so mache es mit deiner Unterwäsche. Tausche die alten Stücke mit schönen neuen Dessous.

Du hast noch nie wunderschöne, wertvolle Unterwäsche getragen? Das solltest du ab sofort ändern! Sei es dir wert und suche dir jetzt ein wunderschönes Dessous in meinem Outletshop.

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski

Deine Bikinifigur

„Du hast keine Bikinifigur, möchtest aber eine?“ Diese Frage wird dir schon lange vor dem Sommer von vielen Experten gestellt, die sich auf die Gewichtsabnahme spezialisiert haben.

Was ist aber eine Bikinifigur? Und woher weißt du, wann du sie erreicht hast?

Die Norm der Bikinifigur

 

Maßband und ZollstockIrgendwie scheint es eine Norm zu geben, die festlegt, wann du als Frau die richtige Bikinifigur hast. Doch wer gibt dieser Norm Inhalt? Was musst du wissen, damit du dieser Norm entsprechen kannst? Was ist das für ein Schönheitsideal, das zu erreichen sich lohnt, damit du eine Bikinifigur hast?

 

Die mir bekannte Norm zur Bikinifigur heißt:

Betonte Brüste – betonter Po – flacher Bauch – sichtbare Taille

 

Was ist aber, wenn du in einem der vier Punkte nicht in die Norm passt? Möchtest du dann trotzdem deine Bikinifigur erreichen? Um dorthin zu kommen, kannst du dir den Rat von Fachleuten holen. Meistens sind es Kurse fürs Abnehmen oder für die Fitness. Hier wird dir gezeigt, was du tun musst oder lassen solltest, damit du deine gewünschte Bikinifigur erreichst. Solche Kurse kosten Geld. Je nach dem, wie erfolgreich der Trainer bisher war, oder je besser die Werbung dafür ist, desto teurer ist der Kurs.

Du kannst dir aber auch Informationen holen und alleine probieren, deine Bikinifigur zu erreichen. Konzentration, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen ist das, was du dazu brauchst. Ob du es alleine probierst oder einen Kurs machst.

Die Bikinifigur nicht erreicht?

 

Was ist aber, wenn du deine Bikinifigur nicht erreichst? Vielleicht hast du viel Geld ausgegeben und du hast es trotz absoluter Selbstdisziplin nicht geschafft? Du hast jetzt die Möglichkeit, ein weiteres Mal zu probieren, ob du deine Bikinifigur doch erreichen kannst. Aber wenn das beim zweiten, dritten oder sogar vielfachen Versuch immer noch nicht geklappt hat? Mit jedem Versuch und dem damit verbundenen Scheitern, liegt dein Selbstwert zertrümmert am Boden. Du fühlst dich als absolute Versagerin.

Meine Alternative zur Bikinifigur

 

Pflaster David & Goliath Dessous

Anstelle von vielen Kursen oder harter Selbstdisziplin habe ich dir ein einfaches und kostenloses Rezept.

 

Nimm dich an, wie du bist.

 

Mit dieser Einstellung erlaubst du es dir, nicht der Norm zu entsprechen. Denn in Wirklichkeit passt sowieso niemand in irgendeine festgelegte Norm. Weder in die der Bikinifigur, noch in die von irgendwelchen Traummaßen von vorgegebener Mode.

So individuell wie du bist brauchst du keine Bikinifigur.

Du brauchst nur deine Maße, um herauszufinden, was die richtige und optimal passende Größe für deinen Sommerbikini ist. Hier zeige ich dir, wie es geht. Schau gleich mal nach.

 

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen? „Das passt doch nicht zusammen!“ Diesen entsetzten Aufschrei höre ich immer wieder, wenn ich auf meinen Shop aufmerksam mache. Warum eigentlich? Gibt es reduzierte Preise nur bei Ramschware? Oder sollen schicke und edle Dessous immer teuer sein? Im Zeitalter von „Geiz ist geil“ ist es gut, wenn du genau prüfst, was du zu einem bestimmten Preis bekommst. Du bestimmst, was dir etwas wert ist.

 

Empreinte, Corsage Pompadure,Wertvolle Dessous

Von Dessous hat jede Frau so ihre eigenen Vorstellungen. Die Vorstellungen des Mannes will ich heute nicht thematisieren. Wikipedia zum Beispiel definiert Dessous als das französische Wort für Reizwäsche. Also Unterwäsche, die durch besondere Details für besondere Zwecke verwendet wird. Aber stimmt das auch? Ziehst du schicke Unterwäsche nur dann an, wenn du deinen Partner reizen willst? Und wenn du es auf das Reizen anlegst, hast du dann Erfolg bei dem was du willst? Sind wir doch einmal ganz ehrlich. In Wirklichkeit bringt die Reizwäsche nicht das, was die Werbung verspricht.

 

Meine Definition von Dessous lautet:

Schöne, edle, wertvolle Unterwäsche für jeden Zweck.

 

Ich jedenfalls ziehe meine Dessous zu jedem Anlass an. Meine Dessous dienen nicht nur dazu, meinen Mann für den kurzzeitigen Akt der Intimität aufzureizen. Meine Dessous sind Begleiter im Alltag. Sie sorgen dafür, dass ich mich rundherum wohl und gut angezogen fühle. Denn meine Dessous sind geprüft auf gute Qualität. Die Hersteller haben sich meinem Test unterzogen was Stoff, Spitze, Bügel und alle anderen Details betrifft. Ob BH oder Höschen, Hemdchen oder Corsage. Meine Dessous passen optimal. Bei jeder Gelegenheit. Deshalb sind sie mir so wertvoll.

 

Reduzierte Preise

Empreinte, Set PompadureWarum aber reduzierte Preise, wenn die Dessous in meinem Outletshop so wertvoll sind? Das ist ganz einfach. Die von mir geprüften und für gut befundenen Hersteller produzieren so viele Dessous, wie sie denken, dass innerhalb der nächsten Saison verkauft wird. Das kann der Fall sein, ist aber meistens nicht so. Meistens bleiben Stücke übrig. Mal mehr, mal weniger und in sehr unterschiedlichen Größen. Diese guten Stücke werden normalerweise weggeworfen. Doch stell dir mal die folgenden Fragen:

 

Ist das Wegwerfen nachhaltig? Nein!

Wird ein Dessous dadurch schlecht, dass es nicht verkauft wird? Nein!

 

Beide Antworten sind eindeutig. Ich kaufe deshalb die wertvollen Dessous bei meinen guten Herstellern ab und gebe die günstigen Preise an alle Kundinnen weiter. Auch an dich.

Wenn du also in meinem Outletdessous-Onlineshop ein Dessous für dich kaufst, liegen die Vorteile klar auf der Hand.

 

1. Du tust etwas für die Umwelt und handelst nachhaltig

2. Du bekommst meinen günstigen Preis

3. Du trägst wertvolle Dessous

 

Ich empfehle dir, Nachhaltigkeit zu leben. Bei kleinen Dingen, die man nicht sieht, fängt es an.

 

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen. Das passt! Schau am besten jetzt gleich in meinem Shop, ob ein wertvolles Dessous in deiner Größe auf Lager ist. Www.outletdessous.de

 

Regelmäßige Aufmerksamkeit für deine Dessous

Die regelmäßige Aufmerksamkeit für meine Dessous ist so alltäglich, dass ich oftmals gar nicht bewusst darüber nachdenke. Die kürzeste Routine ist die tägliche. Das An- und Ausziehen. Durch das Waschen bekommen die Dessous im wöchentlichen Turnus ihre Aufmerksamkeit. Und dann ist da noch die Zeit, meine alten Dessous auszusortieren und neue zu kaufen. Im Rahmen der #Blognacht mit AnnaKoschinski habe ich meine Gedanken dazu niedergeschrieben.

 

Lisca, Lorella, Set, bordeaux

Morgens anziehen

Ich bin zwar kein Morgenmuffel, aber ich brauche vom Aufwachen bis zur Tagesroutine schon so meine Zeit. Bis ich mal auf Touren bin, geht alles langsamer. Den Start in den Tag beginne ich nicht mit Stress und Hektik. Beim Anziehen meines BH lasse ich mir Zeit. Es ist mir wichtig und deshalb konzentriere ich mich darauf. Mein BH muss richtig sitzen. Nichts darf reiben, drücken oder scheuern. Ich habe beim Anziehen meines BH meine eigene Methode. Aber ich weiß, dass es noch mehrere Möglichkeiten gibt, und dass andere Frauen es anders machen.

Wenn ich dann angezogen und aufgehübscht bin, kann der Tag für mich beginnen. Stunde für Stunde verrinnt und schon ist es wieder Abend und Zeit zu Bett zu gehen.

Abends ausziehen

Obwohl ich immer den optimal passenden BH trage, bin ich froh, wenn ich ihn abends wieder ausziehen kann. Es ist eine Erleichterung für Schulter, Nacken und Haut. Bevor ich zu Bett gehe, überlege ich, was am folgenden Tag ansteht und suche die Kleidung entsprechend aus. Das mache ich wirklich jeden Abend, egal wie müde ich bin. Für mich ist das so wichtig, wie Zähne putzen. Aber auch das machen andere Frauen anders. Es muss ja nicht jede so machen wie ich. ;-)

 

 

Schmutziges waschen

Die Tage vergehen und schon ist wieder eine Woche vorbei. Im wöchentlichen Rhythmus wird bei mir die Wäsche gewaschen. Früher, als noch alle meine Mädels da waren, musste häufiger gewaschen werden. Aber so eine Wäschetrommel sollte wenigstens so gefüllt sein, dass sich die verbrauchte Energie lohnt. Auf nachhaltiges Denken musste ich diesbezüglich nicht erst aufmerksam gemacht werden.

Beim Waschen erhalten meine Dessous eine Sonderbehandlung. So Zartes und Feines muss ins Wäschesäckchen. Dabei kann schon auch mal ein Malheur passieren, das nicht gewollt ist. Die Geschichte die mir mal passiert ist, kannst du hier nachlesen.

 

 

Wäsche in Schubladen

 

 

Altes aussortieren

Nicht täglich und auch nicht wöchentlich, aber doch regelmäßig müssen sich meine Dessous einer Prüfung unterziehen.

Da kommt alles aus der Schublade raus und es wird aussortiert. Fragen, die der BH überleben muss, damit er wieder in die Schublade darf, sind folgende:

-passt er noch optimal?

-ist das Material noch in Ordnung?

-mag ich ihn noch leiden?

Wenn der BH nicht mehr optimal passt, kann das zwei Gründe haben. Erstens könnte ich zugenommen haben oder zweitens könnte ich abgenommen haben. Es ist erstaunlich, dass an den Brüsten bereits wenige Kilo sichtbar sind. In beiden Fällen kommt der BH auf den Stapel: Aussortieren!

Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht lohnt, darauf zu warten, bis ich wieder optimal in einen bestimmten BH hineinpasse. Jetzt weiß ich: Das wird nie geschehen.

Wenn bei einem BH das Material nicht mehr in Ordnung ist, dann kann sich das auf verschiedene Weise zeigen. Ist der Verschluss noch in Ordnung? Haben die Träger noch Elastizität? Sind Bügel und Stäbchen (falls der BH welche hat) noch fest und trotzdem biegsam? Ist der Stoff noch schön oder schon dünn geworden? Ist die Spitze überall noch heil? Wie sehen die Nähte aus? Sind irgendwo Fäden gezogen?

Früher habe ich gedacht, dass ich vielleicht irgendwann das gute Stück wieder flicken könnte. Aber viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es dann im Flickkorb lag und vergessen wurde. Also kommt heute ein BH, der bei der Beantwortung dieser Fragen durchs Raster fällt, ebenfalls auf den Stapel: Aussortieren!

Ein Höschen, das seinen Platz in der Schublade behalten will, muss dieselben Fragen aushalten. Ausgeleierte oder durchgesessene Höschen sorgen meist dafür, dass ich sie nicht mehr leiden mag und sie zum Stapel: Aussortieren! kommen.

 

Manchmal bin ich traurig und trotzdem gleichzeitig froh. Nämlich dann, wenn mein jahrelanger LieblingsBH auf dem Stapel „Aussortieren“ landet. Das heißt für mich nämlich: Es ist Zeit für einen neuen.

Cheek, lucky-lace, blau, Set

Neues kaufen

Ich mag mir gerne neue Dessous kaufen, weil ich mich gerne schön mache. Von unten fange ich da an. Mit den Lebensjahren habe ich gelernt, was mir steht, was mir passt und was ich will. Als Fachfrau weiß ich auch, wie wichtig es ist, mich vorher nochmals genau auszumessen. Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mein Körper verändert hat. Also passe ich meine Dessous an mich an und nicht anders herum.

Wie ist es bei dir? Gönnst du deinen Dessous auch regelmäßig die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Morgens, abends, wöchentlich und im größeren Turnus? Wann ist bei dir Zeit um Altes auszusortieren und dir Neues zu kaufen? Falls bei dir gerade jetzt die Zeit ist für neue Dessous, dann schau doch zuerst in meinem Shop.

 

 

Authentisch in Dessous

Authentisch sein in Dessous, das ist doch eigentlich selbstverständlich. Schließlich sind Dessous Unterwäsche und dabei gibt es doch quasi keine Möglichkeit, unecht zu sein. Es ist doch ganz einfach in Dessous authentisch zu sein, wo doch der nackte Körper, der darunter steckt, keine andere Möglichkeit gibt, als echt und real zu sein. Oder irre ich mich da?

Als ich über Margaretha Schedler auf die Blogparade von Rosa Pessl #authentischsein aufmerksam wurde, stellte ich mir konkret die Frage: Ist es wirklich einfach, authentisch in Dessous zu sein? Was gehört dazu und was bedeutet das konkret für mich?

 

Steine am Ostseestrand

Echtheit im Sinne von Ursprünglichkeit

Um der Sache etwas näher zu kommen, wagte ich einen Blick auf die Bedeutung des Wortes „Authentizität“ bei Wikipedia. Da steht zu lesen: „Authentizität ist Echtheit im Sinne von Ursprünglichkeit.“ Gut. Mein Körper ist ganz natürlich, also logischerweise auch ursprünglich. Da sprießen Haare, wo ich sie nicht will und die Brüste hängen, dass ich nicht zufrieden bin. Der Po ist auch nicht mehr so straff, wie ich es mir vorstelle. Aber gut. Ursprünglich auf jeden Fall. Und dann verpacke ich meine Ursprünglichkeit in tolle Dessous und schon bin ich authentisch in Dessous. ;-)

Oder etwa nicht? Echt muss ich von innen heraus sein, damit es nach außen wirkt. Damit diese Wirkung auch zu sehen ist, auch wenn man sie eigentlich nicht sieht, weil Dessous unten drunter getragen werden, trainiere ich und hoffe, dass dieses Training irgendwann so verinnerlicht ist, dass ich nicht mehr nachdenke, sondern einfach bin. Drei Dinge tue ich dazu in regelmäßigen Abständen:

 

Ich schau mich an,

ich nehme mich an,

ich ziehe mich an.

 

Meine Ursprünglichkeit in Dessous entdecken

Frau von hinten

Anschauen

Das Anschauen meines Körpers ist ganz einfach. Von Zeit zu Zeit stelle ich mich einfach nackt vor einen Ganzkörperspiegel und lass meine Augen über meine weiblichen Formen gleiten. Meine Brüste, meinen Po. Einfach nur so. Ohne Wertung. Im Fachjargon nennt man das, den Ist-Zustand bestimmen. An meinem Körper kann ich erkennen, was bisher in meinem Leben passiert ist. Die Zeit ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich sehe, dass ich schon mehr als ½ Jahrhundert lebe, dass ich Kinder geboren und gestillt habe und dass von meiner Figur, die ich mit 20 Jahren hatte, nicht viel übrig geblieben ist. Die eine oder andere Geschichte zu diesem Thema habe ich in meinem Blog schon geschrieben.

 

Annehmen

Das Annehmen meines Körpers ist schon die höhere Disziplin. Ich gebe ehrlich zu: Mir fällt es nicht immer leicht. Es ist ein Training, gut von mir zu denken. Manchmal gelingt es schlechter, manchmal besser. Wie schnell hat sich ein negativer Gedanke in meinem Kopf festgesetzt. Zum Beispiel, dass irgendeine andere Frau schöner ist als ich. Festere Brust, strafferer Po, schönere Taille, und so weiter. Ich versuche dann, diese Gedanken so schnell wie möglich wieder aus meinem Kopf zu verbannen.

 

Lisca, Serie Olivia, BügelBH und SlipAnziehen

Irgendwann wird es kalt, so nackt vor dem Spiegel zu stehen. Ich beginne, mich anzuziehen. Und womit beginne ich? Mit einem Kleidungsstück, das meinen Po bedeckt, natürlich. Und dann mit einem Kleidungsstück, das meine Brust bedeckt. Also mit Höschen und BH. Beides muss unbedingt optimal passend sein. Erst dann fühle ich mich wirklich wohl. Mich selbst anzunehmen fällt mir viel leichter, wenn meine Unterwäsche richtig passt. Ich achte darauf und schaue nochmals genau hin, wenn irgendetwas unangenehm ist. Wenn nötig, messe ich mich nochmals aus und kaufe mir neue Dessous.

 

Oberflächlich gesehen, ist es einfach, authentisch in Dessous zu sein. Aber Authentizität kommt immer von innen und wird nach außen sichtbar. Auch und gerade bei Dessous.

 

Wie siehst du das? Gehören Dessous für dich zum Ausdruck von Authentizität? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Die Dessous in meinem Koffer

Wenn mich das Fernweh packt, dann denke ich an meinen Koffer. Und natürlich auch an das, was in meinen Koffer hineingepackt werden soll. Dessous zum Beisiel.

Als mich Kathy von Ahoiundmoinmoin auf die Blogparade #Fernweh2021 von Sabine aufmerksam gemacht hat, fiel mir das Spiel ein, das wir als Kinder gerne gespielt haben. Es nannte sich „Ich packe meinen Koffer …“

Sicher kennst du das auch noch. Die Kuriositäten die da manchmal von den Mitspieler/innen eingepackt wurden, war ein Spaß an sich. Da sollte zum Beispiel einmal der Frosch vom Nachbarn oder das bereits verspeiste Frühstücksei mitgenommen werden. Ich muss heute noch darüber lachen, wenn ich daran denke. Nicht im Entferntesten dachten wir als Kinder an die Unterwäsche, die heute für jede Reise die Basis ist.

Der Inhalt meines Koffers, der mit mir auf Reisen geht, sieht heute ganz anders aus. Da gibt es weder Frösche noch Frühstückseier. ;-) Da überlege ich mir ganz genau, was ich mitnehmen möchte, denn ich reise gerne mit leichtem Gepäck. Bei der Planung stelle ich mir drei Fragen. Je nach dem, wie die Antwort ausfällt, wird der Koffer gepackt.

 

1. Wie lange bin ich weg?

 

Auf die Menge kommt es an, wenn ich eine Kurzreise oder eine Fernreise mache. Vielleicht ist es ja auch was dazwischen. Meine Pi-mal-Daumen-Regel heißt hier: So viele Tage, so viele Höschen plus eins oder zwei als Ersatz. Für den BH wäge ich ab, wie oft ich wechseln muss und ob es für ein bestimmtes geplantes Event ein zusätzlicher sein soll.

 

Frage 2: Welches Verkehrsmittel nutze ich?

 

Ob ich mit Flugzeug, Schiff, Bus, oder Auto unterwegs bin, dazu ist es eigentlich nicht wichtig zu wissen, was in meinem Koffer ist. Er wird ja separat mitgenommen. Aber welche Unterwäsche ziehe ich am Reisetag an? Sie muss unbedingt super bequem sein und darf weder scheuern noch reiben. Vielleicht ist es in diesem Fall der LieblingsBH? Er hat schon seit Jahren jede Reise mitgemacht und sich somit echt bewährt.

 

Frage 3: Was tue ich in meinem Urlaub?

 

 

Sonnenuntergang am Wasser

Ach ja. Da kommt wieder Fernweh auf. In meinem Urlaub entdecke ich gerne neue Landschaften. Ausflüge zu Fuß müssen drin sein, damit ich meine Umgebung mit allen Sinnen genießen kann. Warmer Sandstrand am Meer oder ein brausender Wasserfall in den Bergen lassen Urlaubsgefühle bei mir aufkommen. Aber auch Geschichte und Kultur dürfen im Urlaub nicht zu kurz kommen. Alte Ruinen zu besichtigen, da schlägt mein Herz höher. Auch ein schöner Folkloreabend, in dem landestypsche Trachten und Tänze gezeigt werden, darf im Urlaub als besonderes Event mal drin sein. Für alle diese Fälle brauche ich meine optimal passende Dessous.

Meine Unterwäsche muss sitzen wie eine zweite Haut. Ich achte deshalb nicht nur zu Hause darauf, von unten bis oben richtig angezogen zu sein. Auch bei jeder Reise denke ich daran, dass ich die richtige Auswahl an Höschen und BH in meinen Koffer packe. Denn nichts ist mir unangenehmer, als wenn ich im Urlaub nicht das optimal Passende dabei habe. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir dabei etwas fehlt, kann es sogar vorkommen, dass ich kurz vor dem Urlaub noch neue Dessous kaufe.

Wie ist das bei dir? Ist deine nächste Reise schon geplant? Dann denke an dein optimal passendes Dessous. Schau gleich in meinem Shop, ob du dort etwas findest.