Du bist wertvoll

„Ich? Wertvoll? Das kann ich nicht glauben.“ Denkst du auch so? Dann lass mich dir heute sagen: Es gibt viele Frauen, die den Satz: „Du bist wertvoll“ noch nie in ihrem Leben gehört haben. Weder von jemand anderes, noch sagen sie ihn sich selbst. Das ist sehr traurig. Denn:

Münzen und Scheine

 

Wie der Wert einer Sache ist, so behandle ich sie.

 

Ganz buchstäblich übertragen bedeutet das: Wenn du dir nichts wert bin, behandelst du dich auch so und gönnst dir nichts Gutes. Besonders deine Unterwäsche spiegelt wieder, was du dir wert bist. „Die sieht ja sowieso keiner außer mir,“ ist der häufigste Gedanke, den du dir aber nicht bewusst machst.

 

Es ist traurig. Und es macht mich traurig! Für mich ist jede Frau wertvoll. Ich möchte es laut hinausrufen und dir sagen: Du bist wertvoll! Zeige dir das mit schöner und optimal passender Unterwäsche.

 

An mir gibt es nichts, was wertvoll ist.

 

Aber es gibt doch so viel, was nicht wertvoll ist an mir, denkst du vielleicht. Und mit diesen Gedanken bist du nicht alleine. Es gibt viele Frauen, die mit sich und ihrem Körper unzufrieden sind.

 

Vera zum Beispiel mag ihre Brüste nicht leiden. Sie sind ihr viel zu groß. In ihren Gedanken nennt sie sie „Monsterbusen“. Noch nie hat sie an ihren Riesenbrüsten Freude gehabt. Immer nur Last. Wenn Vera an den Kampf denkt, den sie immer hat wenn sie einen neuen BH kaufen muss, wird ihr schlecht. Sie findet: hässliche Brüste braucht niemand zu sehen, auch nicht eine BH-Verkäuferin.

Ursula hingegen mag ihren Po nicht. Wie oft denkt sie: „Ich hasse meinen Fettarsch“. Im Vergleich zu anderen hat sie einfach nur eine unmögliche Poform. „Nicht dran denken und einfach drauf sitzen“, das ist ihre Devise. Und so wird es mit den Pobacken auf die Dauer auch nicht besser. Sie gönnt ihrem Po deshalb nie die Chance, von einem hübschen Höschen bedeckt zu sein. In ihrer Schublade befinden sich nur altmodische und unscheinbare Höschen.

Toni ist mit ihrem Bauch nicht zufrieden. Sie findet ihn unförmig und quaddelig. In Gedanken nennt sie sich selbst „die, die mit dem Schwimmring kämpft“. Und wie oft hat sie schon versucht, diesen Schwimmring los zu werden. Aber es klappt nicht. Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Wenn Toni einmal nackt vor dem Spiegel steht, dann dreht sie sich schnell ganz angeekelt weg.

Silvi mag ihre Oberschenkel nicht. Wie oft sieht sie andere Frauen, die lange, dünne Beine haben. Sie hingegen ist klein und alles Fett scheint sich in den Oberschenkeln zu lagern. Sie kann es sich nicht leisten, ohne lange Hose zu gehen. Falls sie es doch tut, scheuert sich die Haut an der Innenseite ihrer Schenkel wund. Darauf hat sie keine Lust. Den Traum, hübsche Dessous mit den passenden Strümpfen anzuziehen, hat sie schon lange aufgegeben.

Vera, Ursula, Toni und Silvi haben ein großes Problem. Aber sie sprechen mit niemandem darüber. Die eigenen Gedanken suggerieren ihnen, dass sie dann von dem Gegenüber abgelehnt werden. Und in der Tat ist das ja auch schon vorgekommen. Vera, Ursula, Toni und Silvi brauchen jemand, der ihnen sagt: Du bist wertvoll.

Du bist wertvoll!

 

Und jetzt Hand aufs Herz. Wie ist es bei dir? Wo hast du dein Problem? Welches Körperteil kannst du nicht annehmen?

 

Kritisierst du deine Brust, so wie Vera?

Focussierst du deine negativen Gedanken auf deinen Po, so wie Ursula?

Hast du Schwierigkeiten mit deinem Bauch, so wie Toni?

Sind deine Schenkel dein Problem, so wie bei Silvi?

Oder gehörst du zu den ganz Unzufriedenen, dass du weder Brust, noch Po, Bauch oder Schenkel magst?

 

Lass dir heute sagen: Du bist wertvoll.

 

Egal wie dein Körper aussieht, du solltest wunderschöne Unterwäsche tragen. Signalisiere dir selbst, dass du etwas wert bist. Und nicht nur ein bisschen, sondern viel. Schicke deine negativen Gedanken in die Wüste und tausche sie mit positiven aus. Und genau so mache es mit deiner Unterwäsche. Tausche die alten Stücke mit schönen neuen Dessous.

Du hast noch nie wunderschöne, wertvolle Unterwäsche getragen? Das solltest du ab sofort ändern! Sei es dir wert und suche dir jetzt ein wunderschönes Dessous in meinem Outletshop.

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski

Deine Bikinifigur

„Du hast keine Bikinifigur, möchtest aber eine?“ Diese Frage wird dir schon lange vor dem Sommer von vielen Experten gestellt, die sich auf die Gewichtsabnahme spezialisiert haben.

Was ist aber eine Bikinifigur? Und woher weißt du, wann du sie erreicht hast?

Die Norm der Bikinifigur

 

Maßband und ZollstockIrgendwie scheint es eine Norm zu geben, die festlegt, wann du als Frau die richtige Bikinifigur hast. Doch wer gibt dieser Norm Inhalt? Was musst du wissen, damit du dieser Norm entsprechen kannst? Was ist das für ein Schönheitsideal, das zu erreichen sich lohnt, damit du eine Bikinifigur hast?

 

Die mir bekannte Norm zur Bikinifigur heißt:

Betonte Brüste – betonter Po – flacher Bauch – sichtbare Taille

 

Was ist aber, wenn du in einem der vier Punkte nicht in die Norm passt? Möchtest du dann trotzdem deine Bikinifigur erreichen? Um dorthin zu kommen, kannst du dir den Rat von Fachleuten holen. Meistens sind es Kurse fürs Abnehmen oder für die Fitness. Hier wird dir gezeigt, was du tun musst oder lassen solltest, damit du deine gewünschte Bikinifigur erreichst. Solche Kurse kosten Geld. Je nach dem, wie erfolgreich der Trainer bisher war, oder je besser die Werbung dafür ist, desto teurer ist der Kurs.

Du kannst dir aber auch Informationen holen und alleine probieren, deine Bikinifigur zu erreichen. Konzentration, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen ist das, was du dazu brauchst. Ob du es alleine probierst oder einen Kurs machst.

Die Bikinifigur nicht erreicht?

 

Was ist aber, wenn du deine Bikinifigur nicht erreichst? Vielleicht hast du viel Geld ausgegeben und du hast es trotz absoluter Selbstdisziplin nicht geschafft? Du hast jetzt die Möglichkeit, ein weiteres Mal zu probieren, ob du deine Bikinifigur doch erreichen kannst. Aber wenn das beim zweiten, dritten oder sogar vielfachen Versuch immer noch nicht geklappt hat? Mit jedem Versuch und dem damit verbundenen Scheitern, liegt dein Selbstwert zertrümmert am Boden. Du fühlst dich als absolute Versagerin.

Meine Alternative zur Bikinifigur

 

Pflaster David & Goliath Dessous

Anstelle von vielen Kursen oder harter Selbstdisziplin habe ich dir ein einfaches und kostenloses Rezept.

 

Nimm dich an, wie du bist.

 

Mit dieser Einstellung erlaubst du es dir, nicht der Norm zu entsprechen. Denn in Wirklichkeit passt sowieso niemand in irgendeine festgelegte Norm. Weder in die der Bikinifigur, noch in die von irgendwelchen Traummaßen von vorgegebener Mode.

So individuell wie du bist brauchst du keine Bikinifigur.

Du brauchst nur deine Maße, um herauszufinden, was die richtige und optimal passende Größe für deinen Sommerbikini ist. Hier zeige ich dir, wie es geht. Schau gleich mal nach.

 

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen? „Das passt doch nicht zusammen!“ Diesen entsetzten Aufschrei höre ich immer wieder, wenn ich auf meinen Shop aufmerksam mache. Warum eigentlich? Gibt es reduzierte Preise nur bei Ramschware? Oder sollen schicke und edle Dessous immer teuer sein? Im Zeitalter von „Geiz ist geil“ ist es gut, wenn du genau prüfst, was du zu einem bestimmten Preis bekommst. Du bestimmst, was dir etwas wert ist.

 

Empreinte, Corsage Pompadure,Wertvolle Dessous

Von Dessous hat jede Frau so ihre eigenen Vorstellungen. Die Vorstellungen des Mannes will ich heute nicht thematisieren. Wikipedia zum Beispiel definiert Dessous als das französische Wort für Reizwäsche. Also Unterwäsche, die durch besondere Details für besondere Zwecke verwendet wird. Aber stimmt das auch? Ziehst du schicke Unterwäsche nur dann an, wenn du deinen Partner reizen willst? Und wenn du es auf das Reizen anlegst, hast du dann Erfolg bei dem was du willst? Sind wir doch einmal ganz ehrlich. In Wirklichkeit bringt die Reizwäsche nicht das, was die Werbung verspricht.

 

Meine Definition von Dessous lautet:

Schöne, edle, wertvolle Unterwäsche für jeden Zweck.

 

Ich jedenfalls ziehe meine Dessous zu jedem Anlass an. Meine Dessous dienen nicht nur dazu, meinen Mann für den kurzzeitigen Akt der Intimität aufzureizen. Meine Dessous sind Begleiter im Alltag. Sie sorgen dafür, dass ich mich rundherum wohl und gut angezogen fühle. Denn meine Dessous sind geprüft auf gute Qualität. Die Hersteller haben sich meinem Test unterzogen was Stoff, Spitze, Bügel und alle anderen Details betrifft. Ob BH oder Höschen, Hemdchen oder Corsage. Meine Dessous passen optimal. Bei jeder Gelegenheit. Deshalb sind sie mir so wertvoll.

 

Reduzierte Preise

Empreinte, Set PompadureWarum aber reduzierte Preise, wenn die Dessous in meinem Outletshop so wertvoll sind? Das ist ganz einfach. Die von mir geprüften und für gut befundenen Hersteller produzieren so viele Dessous, wie sie denken, dass innerhalb der nächsten Saison verkauft wird. Das kann der Fall sein, ist aber meistens nicht so. Meistens bleiben Stücke übrig. Mal mehr, mal weniger und in sehr unterschiedlichen Größen. Diese guten Stücke werden normalerweise weggeworfen. Doch stell dir mal die folgenden Fragen:

 

Ist das Wegwerfen nachhaltig? Nein!

Wird ein Dessous dadurch schlecht, dass es nicht verkauft wird? Nein!

 

Beide Antworten sind eindeutig. Ich kaufe deshalb die wertvollen Dessous bei meinen guten Herstellern ab und gebe die günstigen Preise an alle Kundinnen weiter. Auch an dich.

Wenn du also in meinem Outletdessous-Onlineshop ein Dessous für dich kaufst, liegen die Vorteile klar auf der Hand.

 

1. Du tust etwas für die Umwelt und handelst nachhaltig

2. Du bekommst meinen günstigen Preis

3. Du trägst wertvolle Dessous

 

Ich empfehle dir, Nachhaltigkeit zu leben. Bei kleinen Dingen, die man nicht sieht, fängt es an.

 

Wertvolle Dessous zu reduzierten Preisen. Das passt! Schau am besten jetzt gleich in meinem Shop, ob ein wertvolles Dessous in deiner Größe auf Lager ist. Www.outletdessous.de

 

Regelmäßige Aufmerksamkeit für deine Dessous

Die regelmäßige Aufmerksamkeit für meine Dessous ist so alltäglich, dass ich oftmals gar nicht bewusst darüber nachdenke. Die kürzeste Routine ist die tägliche. Das An- und Ausziehen. Durch das Waschen bekommen die Dessous im wöchentlichen Turnus ihre Aufmerksamkeit. Und dann ist da noch die Zeit, meine alten Dessous auszusortieren und neue zu kaufen. Im Rahmen der #Blognacht mit AnnaKoschinski habe ich meine Gedanken dazu niedergeschrieben.

 

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Morgens anziehen

Ich bin zwar kein Morgenmuffel, aber ich brauche vom Aufwachen bis zur Tagesroutine schon so meine Zeit. Bis ich mal auf Touren bin, geht alles langsamer. Den Start in den Tag beginne ich nicht mit Stress und Hektik. Beim Anziehen meines BH lasse ich mir Zeit. Es ist mir wichtig und deshalb konzentriere ich mich darauf. Mein BH muss richtig sitzen. Nichts darf reiben, drücken oder scheuern. Ich habe beim Anziehen meines BH meine eigene Methode. Aber ich weiß, dass es noch mehrere Möglichkeiten gibt, und dass andere Frauen es anders machen.

Wenn ich dann angezogen und aufgehübscht bin, kann der Tag für mich beginnen. Stunde für Stunde verrinnt und schon ist es wieder Abend und Zeit zu Bett zu gehen.

Abends ausziehen

Obwohl ich immer den optimal passenden BH trage, bin ich froh, wenn ich ihn abends wieder ausziehen kann. Es ist eine Erleichterung für Schulter, Nacken und Haut. Bevor ich zu Bett gehe, überlege ich, was am folgenden Tag ansteht und suche die Kleidung entsprechend aus. Das mache ich wirklich jeden Abend, egal wie müde ich bin. Für mich ist das so wichtig, wie Zähne putzen. Aber auch das machen andere Frauen anders. Es muss ja nicht jede so machen wie ich. ;-)

 

 

Schmutziges waschen

Die Tage vergehen und schon ist wieder eine Woche vorbei. Im wöchentlichen Rhythmus wird bei mir die Wäsche gewaschen. Früher, als noch alle meine Mädels da waren, musste häufiger gewaschen werden. Aber so eine Wäschetrommel sollte wenigstens so gefüllt sein, dass sich die verbrauchte Energie lohnt. Auf nachhaltiges Denken musste ich diesbezüglich nicht erst aufmerksam gemacht werden.

Beim Waschen erhalten meine Dessous eine Sonderbehandlung. So Zartes und Feines muss ins Wäschesäckchen. Dabei kann schon auch mal ein Malheur passieren, das nicht gewollt ist. Die Geschichte die mir mal passiert ist, kannst du hier nachlesen.

 

 

Wäsche in Schubladen

 

 

Altes aussortieren

Nicht täglich und auch nicht wöchentlich, aber doch regelmäßig müssen sich meine Dessous einer Prüfung unterziehen.

Da kommt alles aus der Schublade raus und es wird aussortiert. Fragen, die der BH überleben muss, damit er wieder in die Schublade darf, sind folgende:

-passt er noch optimal?

-ist das Material noch in Ordnung?

-mag ich ihn noch leiden?

Wenn der BH nicht mehr optimal passt, kann das zwei Gründe haben. Erstens könnte ich zugenommen haben oder zweitens könnte ich abgenommen haben. Es ist erstaunlich, dass an den Brüsten bereits wenige Kilo sichtbar sind. In beiden Fällen kommt der BH auf den Stapel: Aussortieren!

Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht lohnt, darauf zu warten, bis ich wieder optimal in einen bestimmten BH hineinpasse. Jetzt weiß ich: Das wird nie geschehen.

Wenn bei einem BH das Material nicht mehr in Ordnung ist, dann kann sich das auf verschiedene Weise zeigen. Ist der Verschluss noch in Ordnung? Haben die Träger noch Elastizität? Sind Bügel und Stäbchen (falls der BH welche hat) noch fest und trotzdem biegsam? Ist der Stoff noch schön oder schon dünn geworden? Ist die Spitze überall noch heil? Wie sehen die Nähte aus? Sind irgendwo Fäden gezogen?

Früher habe ich gedacht, dass ich vielleicht irgendwann das gute Stück wieder flicken könnte. Aber viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es dann im Flickkorb lag und vergessen wurde. Also kommt heute ein BH, der bei der Beantwortung dieser Fragen durchs Raster fällt, ebenfalls auf den Stapel: Aussortieren!

Ein Höschen, das seinen Platz in der Schublade behalten will, muss dieselben Fragen aushalten. Ausgeleierte oder durchgesessene Höschen sorgen meist dafür, dass ich sie nicht mehr leiden mag und sie zum Stapel: Aussortieren! kommen.

 

Manchmal bin ich traurig und trotzdem gleichzeitig froh. Nämlich dann, wenn mein jahrelanger LieblingsBH auf dem Stapel „Aussortieren“ landet. Das heißt für mich nämlich: Es ist Zeit für einen neuen.

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Neues kaufen

Ich mag mir gerne neue Dessous kaufen, weil ich mich gerne schön mache. Von unten fange ich da an. Mit den Lebensjahren habe ich gelernt, was mir steht, was mir passt und was ich will. Als Fachfrau weiß ich auch, wie wichtig es ist, mich vorher nochmals genau auszumessen. Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mein Körper verändert hat. Also passe ich meine Dessous an mich an und nicht anders herum.

Wie ist es bei dir? Gönnst du deinen Dessous auch regelmäßig die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Morgens, abends, wöchentlich und im größeren Turnus? Wann ist bei dir Zeit um Altes auszusortieren und dir Neues zu kaufen? Falls bei dir gerade jetzt die Zeit ist für neue Dessous, dann schau doch zuerst in meinem Shop.

 

 

Authentisch in Dessous

Authentisch sein in Dessous, das ist doch eigentlich selbstverständlich. Schließlich sind Dessous Unterwäsche und dabei gibt es doch quasi keine Möglichkeit, unecht zu sein. Es ist doch ganz einfach in Dessous authentisch zu sein, wo doch der nackte Körper, der darunter steckt, keine andere Möglichkeit gibt, als echt und real zu sein. Oder irre ich mich da?

Als ich über Margaretha Schedler auf die Blogparade von Rosa Pessl #authentischsein aufmerksam wurde, stellte ich mir konkret die Frage: Ist es wirklich einfach, authentisch in Dessous zu sein? Was gehört dazu und was bedeutet das konkret für mich?

 

Steine am Ostseestrand

Echtheit im Sinne von Ursprünglichkeit

Um der Sache etwas näher zu kommen, wagte ich einen Blick auf die Bedeutung des Wortes „Authentizität“ bei Wikipedia. Da steht zu lesen: „Authentizität ist Echtheit im Sinne von Ursprünglichkeit.“ Gut. Mein Körper ist ganz natürlich, also logischerweise auch ursprünglich. Da sprießen Haare, wo ich sie nicht will und die Brüste hängen, dass ich nicht zufrieden bin. Der Po ist auch nicht mehr so straff, wie ich es mir vorstelle. Aber gut. Ursprünglich auf jeden Fall. Und dann verpacke ich meine Ursprünglichkeit in tolle Dessous und schon bin ich authentisch in Dessous. ;-)

Oder etwa nicht? Echt muss ich von innen heraus sein, damit es nach außen wirkt. Damit diese Wirkung auch zu sehen ist, auch wenn man sie eigentlich nicht sieht, weil Dessous unten drunter getragen werden, trainiere ich und hoffe, dass dieses Training irgendwann so verinnerlicht ist, dass ich nicht mehr nachdenke, sondern einfach bin. Drei Dinge tue ich dazu in regelmäßigen Abständen:

 

Ich schau mich an,

ich nehme mich an,

ich ziehe mich an.

 

Meine Ursprünglichkeit in Dessous entdecken

Frau von hinten

Anschauen

Das Anschauen meines Körpers ist ganz einfach. Von Zeit zu Zeit stelle ich mich einfach nackt vor einen Ganzkörperspiegel und lass meine Augen über meine weiblichen Formen gleiten. Meine Brüste, meinen Po. Einfach nur so. Ohne Wertung. Im Fachjargon nennt man das, den Ist-Zustand bestimmen. An meinem Körper kann ich erkennen, was bisher in meinem Leben passiert ist. Die Zeit ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich sehe, dass ich schon mehr als ½ Jahrhundert lebe, dass ich Kinder geboren und gestillt habe und dass von meiner Figur, die ich mit 20 Jahren hatte, nicht viel übrig geblieben ist. Die eine oder andere Geschichte zu diesem Thema habe ich in meinem Blog schon geschrieben.

 

Annehmen

Das Annehmen meines Körpers ist schon die höhere Disziplin. Ich gebe ehrlich zu: Mir fällt es nicht immer leicht. Es ist ein Training, gut von mir zu denken. Manchmal gelingt es schlechter, manchmal besser. Wie schnell hat sich ein negativer Gedanke in meinem Kopf festgesetzt. Zum Beispiel, dass irgendeine andere Frau schöner ist als ich. Festere Brust, strafferer Po, schönere Taille, und so weiter. Ich versuche dann, diese Gedanken so schnell wie möglich wieder aus meinem Kopf zu verbannen.

 

Lisca, Serie Olivia, BügelBH und SlipAnziehen

Irgendwann wird es kalt, so nackt vor dem Spiegel zu stehen. Ich beginne, mich anzuziehen. Und womit beginne ich? Mit einem Kleidungsstück, das meinen Po bedeckt, natürlich. Und dann mit einem Kleidungsstück, das meine Brust bedeckt. Also mit Höschen und BH. Beides muss unbedingt optimal passend sein. Erst dann fühle ich mich wirklich wohl. Mich selbst anzunehmen fällt mir viel leichter, wenn meine Unterwäsche richtig passt. Ich achte darauf und schaue nochmals genau hin, wenn irgendetwas unangenehm ist. Wenn nötig, messe ich mich nochmals aus und kaufe mir neue Dessous.

 

Oberflächlich gesehen, ist es einfach, authentisch in Dessous zu sein. Aber Authentizität kommt immer von innen und wird nach außen sichtbar. Auch und gerade bei Dessous.

 

Wie siehst du das? Gehören Dessous für dich zum Ausdruck von Authentizität? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Die Dessous in meinem Koffer

Wenn mich das Fernweh packt, dann denke ich an meinen Koffer. Und natürlich auch an das, was in meinen Koffer hineingepackt werden soll. Dessous zum Beisiel.

Als mich Kathy von Ahoiundmoinmoin auf die Blogparade #Fernweh2021 von Sabine aufmerksam gemacht hat, fiel mir das Spiel ein, das wir als Kinder gerne gespielt haben. Es nannte sich „Ich packe meinen Koffer …“

Sicher kennst du das auch noch. Die Kuriositäten die da manchmal von den Mitspieler/innen eingepackt wurden, war ein Spaß an sich. Da sollte zum Beispiel einmal der Frosch vom Nachbarn oder das bereits verspeiste Frühstücksei mitgenommen werden. Ich muss heute noch darüber lachen, wenn ich daran denke. Nicht im Entferntesten dachten wir als Kinder an die Unterwäsche, die heute für jede Reise die Basis ist.

Der Inhalt meines Koffers, der mit mir auf Reisen geht, sieht heute ganz anders aus. Da gibt es weder Frösche noch Frühstückseier. ;-) Da überlege ich mir ganz genau, was ich mitnehmen möchte, denn ich reise gerne mit leichtem Gepäck. Bei der Planung stelle ich mir drei Fragen. Je nach dem, wie die Antwort ausfällt, wird der Koffer gepackt.

 

1. Wie lange bin ich weg?

 

Auf die Menge kommt es an, wenn ich eine Kurzreise oder eine Fernreise mache. Vielleicht ist es ja auch was dazwischen. Meine Pi-mal-Daumen-Regel heißt hier: So viele Tage, so viele Höschen plus eins oder zwei als Ersatz. Für den BH wäge ich ab, wie oft ich wechseln muss und ob es für ein bestimmtes geplantes Event ein zusätzlicher sein soll.

 

Frage 2: Welches Verkehrsmittel nutze ich?

 

Ob ich mit Flugzeug, Schiff, Bus, oder Auto unterwegs bin, dazu ist es eigentlich nicht wichtig zu wissen, was in meinem Koffer ist. Er wird ja separat mitgenommen. Aber welche Unterwäsche ziehe ich am Reisetag an? Sie muss unbedingt super bequem sein und darf weder scheuern noch reiben. Vielleicht ist es in diesem Fall der LieblingsBH? Er hat schon seit Jahren jede Reise mitgemacht und sich somit echt bewährt.

 

Frage 3: Was tue ich in meinem Urlaub?

 

 

Sonnenuntergang am Wasser

Ach ja. Da kommt wieder Fernweh auf. In meinem Urlaub entdecke ich gerne neue Landschaften. Ausflüge zu Fuß müssen drin sein, damit ich meine Umgebung mit allen Sinnen genießen kann. Warmer Sandstrand am Meer oder ein brausender Wasserfall in den Bergen lassen Urlaubsgefühle bei mir aufkommen. Aber auch Geschichte und Kultur dürfen im Urlaub nicht zu kurz kommen. Alte Ruinen zu besichtigen, da schlägt mein Herz höher. Auch ein schöner Folkloreabend, in dem landestypsche Trachten und Tänze gezeigt werden, darf im Urlaub als besonderes Event mal drin sein. Für alle diese Fälle brauche ich meine optimal passende Dessous.

Meine Unterwäsche muss sitzen wie eine zweite Haut. Ich achte deshalb nicht nur zu Hause darauf, von unten bis oben richtig angezogen zu sein. Auch bei jeder Reise denke ich daran, dass ich die richtige Auswahl an Höschen und BH in meinen Koffer packe. Denn nichts ist mir unangenehmer, als wenn ich im Urlaub nicht das optimal Passende dabei habe. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir dabei etwas fehlt, kann es sogar vorkommen, dass ich kurz vor dem Urlaub noch neue Dessous kaufe.

Wie ist das bei dir? Ist deine nächste Reise schon geplant? Dann denke an dein optimal passendes Dessous. Schau gleich in meinem Shop, ob du dort etwas findest.

 

Dessous in der Werbung

– Es ist schon bemerkenswert, wie häufig ich Dessous im Alltag sehe. Eine Frau in Dessous als Werbung für irgendein Produkt. Dabei geht es meistens nicht darum, dass sich die Frau, die Dessous trägt, darin wohl fühlt, sondern dass das Produkt gut verkauft wird. „$ex sells“ wird bei der Vermarktung von Produkten betont und umgesetzt. Doch mal ganz ehrlich! Was hat zum Beispiel ein hochauflösender LED-Projektor mit Dessous zu tun?

Das ist nur 1 Beispiel. Die Realität ist, dass wir ständig Werbung mit erotisch aufgemotzten Frauen sehen, die in Dessous stecken. Auf mich wirkt das auf zweierlei Weise.

Ich sehe weg

Durch die Überfülle dessen, was ich sehe, bin ich abgestumpft. Etwas „Normales“ fällt mir (fast) nicht mehr auf. Meistens sehe ich die Farbe knallrot, verbunden mit sehr dicken Lippen und überdimensionalem Busen. Oft sehe ich bei solcher Werbung bewusst weg, denn es ekelt mich an.

Es gibt aber auch Zeiten, in denen ich mich über so etwas ziemlich aufregte. Es macht mich aggressiv und zornig. Fast wie bei einer Ampel, an der ich anhalten muss und die mich am Weiterkommen hindert, wenn ich es eilig habe.

Dicke Lippen und ein überdimensionaler Busen sollen wohl immer Erotik bedeuten und im Unterbewusstsein bei dem Menschen (dem Mann) Wünsche wecken, die er erfüllt haben möchte. Und irgendwie suggeriert mir diese Werbung immer:

das Produkt erfüllt Wünsche = die Frau erfüllt Wünsche

Ich sehe hin

Diese sexualisierte Werbung, die mich als Frau auf die Stufe einer wunscherfüllenden Hure degradiert, bringt mich auf die Palme. Im wahrsten Sinne des Wortes sehe ich rot.

Wenn ich mir dann die Frau, die als Model dargestellt wird, genauer anschaue, merke ich, dass fast nie das Dessous passt, das sie trägt. Meistens ist es nämlich zu klein, so dass möglichst viel von dem guten weiblichen Busen zu sehen ist, der ja „mitverkauft“ wird.

Wie irrwitzig solch eine Werbung ist, merkte ich erst, als ich mich bewusst damit beschäftigt habe. Seit ich mit Dessous zu tun habe und diese an die Frau bringe, habe ich keine einzige Frau gesehen, die genau so angezogen war, wie ein Model im Produktverkauf.

Im Gegenteil. Eine ganz normale Frau, die sich auch als solche bezeichnet, wird immer darauf bedacht sein, ein optimal passendes Dessous anzuziehen. Eine Frau wie ich, die alltäglich und manchmal auch hausbacken ist, zieht sich darunter das an, was nicht kneift, oder dralle Brüste macht. Frauen wie ich wollen im Alltag als gleichwertige Partnerin gesehen und nicht als Objekt der Begierde erniedrigt werden.

Ich entscheide mich

Ich entscheide deshalb, dass ich ein gutes und passendes Dessous anziehe, das meinen Wert als Frau unterstreicht.

Geht es dir genau so? Dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar.

 

Die Brust in der Öffentlichkeit

– Aus aktuellem Anlass möchte ich zu diesem Thema einige Worte verlieren. Das Thema Stillen in der Öffentlichkeit war der Bild am Sonntag (BAMS) vom 12.01.2020 drei Seiten wert. Der Vorfall: Eine stillende Mutter wurde aus einer Kirche verwiesen.

Weil das ein Thema ist, das explizit auch mein Business betrifft, habe ich diesen Artikel natürlich genau gelesen und mir selbstverständlich auch die Fotos genau angeschaut. Was mir dabei aufgefallen ist, möchte ich dir gerne mitteilen.

Tatsache:

Zu Wort gekommen und mit Fotos belegt, sind hauptsächlich Frauen, die als Persönlichkeiten im öffentlichen Interesse stehen. VIPs also. Als ich mir die Fotos alle genauer ansah, stellte ich fest, dass das Verhältnis, bei dem die Brust zu sehen ist, für das Gesamtfoto sehr klein ist. Manchmal ist sogar gar keine Brust zu sehen. Der Betrachter des Bildes kann nur ahnen, dass da nackte Brust sein müsste, denn da ist ja ein Kind, das gestillt wird. Erstaunlich bei den Fotos ist auch, dass bei den so genannten Naturvölkern die Brust der Frau und somit auch das Stillen, etwas völlig Natürliches ist. Was also könnte die Ursache sein, dass es in den so genannten Kulturvölkern zu so unterschiedlicher Wahrnehmung kommt und man sogar in den öffentlichen (sozialen) Medien darüber diskutiert und als Gipfel noch Gesetze hierzu fordert?

Ursache:

Meiner Meinung nach gibt es dafür eine Ursache, über die sich der Mensch in der Regel keine Rechenschaft gibt. Es ist das Kopfkino des Betrachters. Und je nach dem, in welcher Kultur der Betrachter (die Betrachterin) beheimatet ist, ist für ihn eine zum Stillen freigelegte Brust entweder anstößig oder natürlich. Da wir in Westeuropa ein etwas rauheres Klima haben und in der Regel den ganzen Körper (Ausnahme Kopf und Hände) mit Textilien bedeckt haben, ist der Anblick von nackter Haut eher ungewöhnlich. Eine zum Stillen freigelegte Brust wirkt irgendwie befremdlich. Allerdings kennen wir sowohl die männliche als auch die weibliche Nacktheit. Und zwar in dem Zusammenhang der Kinderzeugung. Denn woher käme sonst das zu stillende Kind? Und genau hier setzt automatisch das Kopfkino an. Die Brüste gehören schon immer zu den intimen Körperteilen. Und das wird meiner Meinung nach auch so bleiben, solange es Menschen gibt.

Wirkung:

Die Wirkung des Kopfkino ist bei Mann und Frau unterschiedlich. Ein Mann sucht unbewusst und immer eine Frau, die bereit ist, seinen Samen aufzunehmen, damit er sich durch die Weitergabe seiner Gene fortpflanzen kann. Beim Anblick einer stillenden Frau könnte es beim Mann „klick“ machen und das Gehirn schlussfolgert automatisch sofort: „Diese Frau hat ein Kind und ist (zur Zeit) besetzt. Hier gibt es keine Möglichkeit, mich fortzupflanzen.“ Sollte der Mann aber tief in sich die Sehnsucht nach einer Mutter haben, so würde er sich in diesem Fall die Frau genauer anschauen und sich wünschen, an der Stelle des Kindes zu sein. Das wäre nahe an der Brust, genau dort, wo man das Gefühl der Geborgenheit vermittelt bekommt.

Da die Frau immer die Ergänzung des Mannes ist, sind ihre Reaktionen im Kopfkino natürlich anders. Einerseits kann es Ablehnung hervorrufen. Das geschieht unbewusst durch das Gefühl: „Ich bin schon besetzt und habe keine weitere Kapazität, um Geborgenheit zu geben. Es könnte bei der Frau auch das Gefühl der Erleichterung aufkommen. Ganz nach dem Motto: „Wie gut, dass ich dafür (gerade) nicht zuständig bin und eine andere Frau diese Aufgabe übernimmt. Das Kopfkino einer Frau könnte aber auch ganz einfach denken: „Schön, dass es noch Babys gibt. So schnell wird die Menschheit also nicht aussterben.“

Was meinst du zu diesem Thema? Schreibe doch gerne einen Kommentar. Es interessiert mich sehr.

Das Tabu-Thema „Unterwäsche“ – Achtung: Provokant!

Ist es dir auch schon aufgefallen, dass wir Frauen über Gott und die Welt und alles was dazwischen ist, miteinander reden können? Nur ein Thema gibt es, über das wir uns nicht gerne unterhalten. Das ist unsere Unterwäsche.

Zu folgenden Themen fällt dir bestimmt auf Anhieb etwas ein: Schuhe, Mode, Makeup, Parfüm, Friseur und Frisuren oder Accessoires. Stundenlang können wir unsere Gespräche auch mit Haushalt, Mann und Kinder füllen. Der Focus bei uns Frauen liegt auf dem Augenscheinlichen. Also auf all den Dingen, die wir sehen oder meinen zu sehen, und deshalb auch irgendwie beurteilen können.

 

Faule Kompromisse

Bei den Dingen, die man nicht so offenkundig sieht, machen wir oft faule Kompromisse. Den Satz: „Ach das ist nicht so schlimm, das sieht man ja nicht“, hast du bestimmt irgendwann schon einmal gehört oder sogar auch selbst gesagt. Damit wird ausgesagt: Was verdeckt ist, ist nicht wichtig. Und doch beeinflusst gerade das, was man nicht sieht, unser Leben. So wie jene längst verstorbene Frau, die ihren Vorgarten tiptop in Ordnung hielt, aber mit ihren bösen Worten jedem Menschen in ihrem Umfeld das Leben zur Hölle machte.

 

Faule Kompromisse machen wir Frauen oft auch im Bereich unserer Unterwäsche. Weil man es nicht sieht, tolerieren wir bei unseren BH Cups, die zu klein oder zu groß sind, Verschlüsse die hinten nach oben gezogen sind, oder Druckstellen, die sich am Ende eines Tages zu roten Flecken verstärkt haben und noch manches andere.

Warum tun wir das? BH und Slip sind so intime Kleidungsstücke, dass sie direkt auf unserer Haut sind. Jeder Körperausfluss und jede Perspiration ist in diesen Kleidungsstücken zu sehen oder zu riechen. Aber genau das wollen wir nicht. Es ist nicht schick, das Natürliche zu zeigen. Lieber verschwinden wir in der Masse. Am besten in dem wir tun, was alle tun. Davon lebt Mode. Ob das nun im Kleidungs- Schmuck- oder Parfümsektor ist, es ist das Ergebnis dessen, dass wir nach außen scheinen wollen wie alle anderen. Getoppt wird dies alles in der heutigen Zeit durch die Mode der Tatoos.

Darunter = Dessous

Es ist deshalb sehr wichtig, was man darunter trägt. Denn:

Man sieht zwar nicht, was du darunter trägst, aber man sieht, wie wohl du dich darin fühlst.

Das Organ, das meine Gefühle wahrnimmt ist meine Haut. Bevor ich einen BH oder einen Slip anziehe, bin ich ganz nackt. Ich muss also meiner Nacktheit quasi ins Auge schauen. Und das was ich sehe, gefällt mir oft nicht. Geht es dir auch so, dass du immer etwas findest, das dich an dir stört? Da ist vielleicht der Hängebusen, der Bauchspeck oder Falten, und so weiter. Ich habe jedenfalls noch keine Frau kennen gelernt, die im nackten Zustand von sich begeistert ist. Und wenn doch, dann denkt man sich das bloß. Noch nicht mal vor den Ohren der besten Freundin redet man begeistert vom eigenen Körper. Der Tenor, den ich in Frauengesprächen höre ist der, dass sie nicht mit sich zufrieden ist.

Ich bin (nicht) zufrieden

Folgende Fragen sollte sich jede Frau einmal stellen: Fühle ich mich in meinem Körper wohl? Wie geht es mir, wenn ich nackt bin? Denke ich gut über mich selbst?

Wäre es nicht schön, wenn jede Frau einen anderen Blick auf ihr Nacktsein bekommen würde? Mein Körper und wie er gemacht ist, ist eine gegebene Tatsache. Ich möchte lernen, diesen Körper nicht in schlechte und gute Zonen einzuteilen. Ich möchte jeden Bereich gut behandeln, ob es nun mein Gesicht ist, die Haut unter der Brust oder etwas anderes. Ich möchte ein JA finden zu meinem ganzen Körper. Wenn ich mir das bewusst mache, dann brauche ich bei meiner täglichen Unterwäsche keine faulen Kompromisse mehr machen. Als Resultat wird dieses Training eine authentische Persönlichkeit ergeben.