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Die Macht der Frau und ihre Waffen

In Anbetracht der momentanen Situation ist es vielleicht eine Farce, über die Macht zu schreiben. Doch wer genau in die Welt um sich herum schaut, wird merken, dass es gerade jetzt wichtig ist, zu wissen, was Macht bedeutet, und wie sie genutzt wird.

Zur #Blognacht mit Anna Koschinski gab es den Impuls, welches Wort oder welcher Satz eine besondere Bedeutung für mich hat. Dabei kam mir der Satz in den Sinn: „Die Macht der Frau und ihre Waffen.“ Es ist ein Thema, das mich schon sehr lange beschäftigt. Nicht erst jetzt, wo alle (Medien-)welt darüber berichtet.

 

Die Macht

Was bedeutet nun die Macht allgemein und was bedeutet sie mir im besonderen? Um diese Frage genauer zu untersuchen, habe ich nach der Definition von „Macht“ gesucht. Das ist das Ergebnis:

Macht bezeichnet die Fähigkeit einer Person … auf das Denken … einzuwirken, …“.(*)

(*) Zitat ist eine gekürzte Version der Definition von Wikipedia zum Stichwort „Macht“.

Macht zu haben heißt also, Einfluss zu nehmen auf die Gedanken. Das kann uneingeschränkt jede Person bei sich selbst und bei anderen. Es ist eben nicht so, dass die Gedanken frei sind. Das sind sie nur, wenn ich sie für mich behalte.

 

Männerkopf mit Fragezeichen

 

 

Das Mittel der Macht: Die Waffen

Um die Macht auszuüben, dafür braucht man Mittel, um sie durchzusetzen. Man nennt sie Waffen. Meiner Meinung nach sind die größten Waffen die Worte, die wir denken und dann sprechen oder schreiben. Und hier stellt sich mir auch die Frage, ob es einen Unterschied gibt, im Ausüben der Macht zwischen Mann und Frau. Grundsätzlich nein. Aber mehrheitlich sind Frauen sprachbegabter und gehen anders mit Worten um, als Männer.

In diesem Zusammenhang fällt mir mal wieder der von mir viel zitierte Satz ein: „Was ich in mich hineinlasse, kommt auch wieder heraus.“ Das bedeutet: Mit dem was ich mich beschäftige, das beeinflusst meine Gedanken. Meine Macht bedeutet nun, dass ich die Möglichkeit habe, meine eigenen Gedanken zu beeinflussen und bewusst zu steuern. Ich entscheide,

welches Buch ich lese,

welchen Radiosender ich höre,

welche Filme ich sehe,

mit welchen Menschen ich mich näher umgebe.

Entsprechend sind meine Gedanken. Und leider muss ich seit vielen Jahren feststellen, dass die Mehrheit der Menschen um mich herum bereits so beeinflusst ist, dass viele nicht mehr selbständig denken können. Wenn du jetzt vehement behauptest, bei dir ist das nicht so, dann sitzt du einer Lüge auf. Denn: Alles, was du in dich hineinlässt, beeinflusst dich. Gib es einfach zu, dass es so ist. Es ist der erste Schritt und er wirkt wie ein Augenöffner.

Und genauso, wie du über Bücher, Radio, Filme und Mitmenschen beeinflusst wirst, hast du die Möglichkeit, andere zu beeinflussen. Wenn du nicht bewusst darüber nachdenkst, machst du es unbewusst und es spiegelt das wieder, was du in dich hineingelassen hast.

 

Dein Selbstwert hängt davon ab

Warum ist mir nun gerade dieses Thema so wichtig? Ich weiß, dass dein Selbstwert davon abhängt, welche Gedanken du über dich selbst denkst. Das glaubst du mir nicht? Stelle dir die folgenden drei Fragen und beantworte sie in Ruhe. Im Anschluss an die Fragen habe ich kurze Erklärungen geschrieben, damit du mich besser verstehst und dir das Beantworten leichter fällt.

 

1.Was hast du gehört, was deinen Körper und deine Dessous betrifft?

2.Was denkst du selbst zu diesem Thema?

3.Wie redest du mit der nächsten Generation darüber?

 

Du bist wertvoll

 

1.Was hast du gehört, was deinen Körper und deine Dessous betrifft?

In deiner frühen Kindheit und Jugend konntest du nicht viel von dem beeinflussen, was man zu dir gesagt hat. Aber bestimmt hat sich dir so mancher Satz bei dir tief eingebrannt, dass du ihn nicht vergessen kannst. Haben sich deine Eltern, Geschwister, und andere Mitmenschen positiv über deinen Körper und deine Unterwäsche geäußert? Dann konntest du einen positiven Selbstwert entwickeln. Haben diese Menschen negativ gesprochen, dann fehlt dir dein Selbstwert.

 

2.Was denkst du selbst zu diesem Thema?

Ohne dass du dir bewusst machst, was früher mit dir geschehen ist, wirst du die positiven oder negativen Äußerungen mit dir rumschleppen. Sie werden dein Denken über dich selbst beeinflussen und meistens sogar verstärken. Das passiert vor allem bei negativen Äußerungen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass jede Frau immer das an sich findet, was ihr nicht an sich und ihrem Körper gefällt.

Meistens redet frau nicht über ihren Körper und ihre Dessous. Und wenn doch, dann sehr häufig im Zusammenhang mit dem Vergleich mit dem Körper einer anderen Frau. Zum Beispiel der Mutter, der Schwester, der Freundin. Du sicher auch. Kannst es ruhig zugeben. Dann kommst du natürlich immer schlechter weg, als dein Vergleichsobjekt. Und dann nutzt du Worte. Adjektive um genau zu sagen, und benutzt sie im Komparativ. Du glaubst es nicht? Hier ein paar Beispiele.

Meine Brüste sind kleiner als die von …

Ich hab mehr Speck am Po als

Meine Schenkel sind dicker als die von …

Das Fettpolster am Bauch ist größer als

Wenn du dich vergleichst, ist es immer, als würdest du eine Waage ins Ungleichgewicht bringen. Hier bei Frage 2 musst du ansetzen, um deinen Selbstwert zu beeinflussen. Schau dir deinen Körper an und trage die Dessous, die optimal zu dir passen. Vermeide jeglichen Vergleich, sag einfach: So isses. Das ist dieser Bereich, über den du Macht hast. Ändere einfach deine Wortwahl und schon fängt dein Selbstwert ganz langsam an zu wachsen.

 

3.Wie redest du mit der nächsten Generation darüber?

Hier geht es um deine Möglichkeit, Macht auszuüben. Wie redest du mit deinem Sohn oder deiner Tochter über deren Körper? Sprich positiv und zeige die Möglichkeit auf, wie er oder sie optimal passende Unterwäsche tragen kann. Was du sagst, das wird sich in die Seele deines Sohnes oder deiner Tochter einbrennen. Es liegt in deiner Macht.

 

Du bist unsicher und brauchst Hilfe dabei, weil du selbst kein positives Vorbild hattest? Ich helfe dir dabei mit Tipps und Komplimenten. Trag dich in meinen Newsletter ein.

 

Ein unpassender BH bringt mich immer zum Lachen

Ich kann es sehen. Und ich weiß genau, dass die Frau, die gerade vor mir steht, nicht den optimal passenden BH trägt. In Gedanken spiele ich durch, was wohl passiert, wenn ich die nach außen so genial gekleidete junge Frau darauf anspreche. Ich kann mir genau vorstellen, was sie darauf antworten wird, und das bringt mich jetzt schon zum Lachen. Zumindest zum sehr breit schmunzeln.

Bevor ich dir die ganze Geschichte erzähle, möchte ich dich darauf hinweisen, dass dieser Artikel im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski entstanden ist. Und das ist Tatsache, denn Anna macht diese Blognacht alle vier Wochen, und das ist zwar nicht zum Lachen, aber doch sehr erfreulich.

 

Was will diese Frau mit dem unpassenden BH?

Ich öffne die Haustüre und lasse die junge Frau eintreten. Sie hat sich sehr verändert, seit ich sie zum letzten Mal gesehen habe. Da war sie nämlich noch eine Schülerin und ging zusammen mit einem meiner Mädchen in die Klasse. Das ist schon einige Jahre her und nun bin ich neugierig, warum sie heute zu mir kommt.

„Darf ich noch du sagen?“ frage ich.

„Natürlich. Ich bin immer noch Chrissi. Früher bin ich doch öfter zu euch gekommen.“

„Was führt dich hierher, Chrissi?“

„Ich habe einen neuen Job in der Immobilienbranche. Genauer gesagt bin ich für die Vermarktung von Ferienimmobilien zuständig. Und weil ich weiß, dass ihr seit Jahren Gastgeber seid, wollte ich gerne meine Dienstleistung anbieten.“

Chrissi bückt sich und kramt einen Flyer aus ihrer Tasche. Dabei plumpst fast ihre Brust aus dem tiefen Dekoleté, die eben in einem nicht passenden BH sitzt. Ich verkneife mir das Lachen und einen entsprechenden Kommentar, obwohl mir sehr danach ist.

Ganz eifrig erklärt sie mir jetzt, wie sie alte Ferienimmobilien mit ihrem guten Blick für harmonischen Style aufpeppen würde. Ich schaue auf den Hochglanzkatalog, der aussieht wie bei „Schöner Wohnen“. Dann geht mein Blick wieder auf Chrissis weit ausgeschnittenes Oberteil, das den BH bereits um wenige Millimeter rausgucken lässt. Das passt doch nicht zusammen.

 

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Unsicherheit und Scham wegen dem unpassenden BH!

Die Frage drängt sich mir auf, wer sie wohl bei der Kleidungswahl beraten hat. Dieser Jemand hatte wohl andere Ambitionen, als Chrissi wertvoll und selbstbewusst zu machen. Wie viele Kunden hat Chrissi wohl schon vor mir besucht in diesem Outfit? Hoffentlich nicht zu viele, denn so würde sie eher die Kunden abschrecken, als einen Vertrag unterschrieben bekommen.

Chrissis Art ist so freundlich und was sie fachlich von sich gibt, ist auch korrekt. Aber ich lasse mich ständig durch den durchscheinenden, unpassenden BH ablenken. Und vermutlich geht das anderen Menschen (Männern) auch so.

Als Chrissi mit ihrem Vortrag zum Aufhübschen von alten Ferienimmobilien fertig ist biete ich ihr noch einen Kaffee an und bitte sie, noch eine Weile zu bleiben. Gerne nimmt sie mein Angebot an und ich merke, wie sie locker wird. So langsam kommt das junge Mädchen wieder zum Vorschein, das ich aus deren Schulzeit kenne. Sie wirkt so weich und verletzlich.

Neuer Job hin oder her. Ich muss jetzt mit dem Mädel über das reden, was mir wichtig ist. Ich weiß, dass sie das wahrscheinlich viel nötiger braucht, als einen vom mir unterschriebenen Vertrag zum Aufhübschen meiner Ferienwohnung.

„Chrissi, sag mal, wer hat dich heute bei deinem Outfit beraten? Weißt du, dass du den falschen BH trägst, und das leider jeder sehen kann?“ Ich falle sonst nicht so mit der Tür ins Haus, aber ich denke, bei Chrissi und bei der jetzigen Gelegenheit ist das das allerbeste.

Mit der Reaktion, die jetzt kommt, hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Chrissi fängt mit einem Mal an zu weinen. Ich nehme sie in den Arm und gebe ihr ein Taschentuch. Als sie sich beruhigt hat, erzählt sie.

„Mein Chef möchte, dass ich so rumlaufe. Er meint, dass ich dann besser verkaufen kann.“ Grrrrrr. Mir stehen die Nackenhaare hoch und ich habe das Bedürfnis, dem Chef ein paar Takte zu sagen. Aber jetzt sitzt Chrissi ganz verheult vor mir.

„Chrissi. Möchtest du meinen Rat?“ frage ich sie leise? „Gerne.“ schnieft sie in ihr Taschentuch.

 

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So geht es richtig, damit dir das nicht passiert!

„Um wirklich von unten bis oben gut angezogen zu sein, brauchst du zuerst den optimal passenden BH. Weißt du, wie du den findest und worauf du achten musst?“ „Nein, das hat mir noch niemand gesagt.“

„Schau mal. Zuerst brauchst du deine passende Größe. Ich kann dir beim Ausmessen helfen. Das Unterbrustband darf niemals hinten beim Verschluss einen Bogen nach oben machen, denn sonst rutscht vorne deine Brust herunter. Manchmal sogar unter den Bügel, was ganz schön weh tun kann. Dann solltest du darauf achten, ob die Cups deines BHs richtig passen. Wenn du eine Hand zwischen deine Brüste und die Cups legen kannst, ist es die falsche Größe. Die Cups stehen dann ab. Das sieht man dann unter engen Oberteilen und deine Brüste haben auch keinen richtigen Halt. Zum Schluss solltest du noch darauf achten, wie hoch der Mittelsteg sein muss, damit der BH deinen Brüsten eine optimale Form gibt. Die Träger sind verstellbar und die solltest du auch anpassen.“

„Das hat mir noch niemand so ausführlich erklärt.“ Chrissi schnieft ein letztes Mal in ihr Taschentuch. „Ich würde mir jetzt am liebsten gleich einen neuen BH kaufen. In dem hier habe ich mich sowieso nie wohl gefühlt. Aber ich würde gerne Hilfe annehmen.“

„Warum nicht Chrissi. Ich habe gerade Zeit. Komm lass uns gleich shoppen gehen.“

Chrissi hat sich an jenem Tag tatsächlich einige neue BHs gekauft. Sie ist sehr glücklich darüber. Und beim nächsten BH-Kauf weiß sie genau, worauf sie achten muss, damit alles optimal passt und sie sich rundherum wohl fühlt.

Als die junge Frau an der Haustüre stand, nahm ich nur wahr, dass sie den falschen BH trug. Meine Vermutungen, was sie sagen würde, wenn ich sie darauf ansprechen würde, haben sich nicht bestätigt. Dafür hatte dieser Tag eine unerwartete Wende. Für Chrissi sogar eine lebenswichtige und zukunftsweisende.

 

Wie ist das bei dir? Trägst du auch den falschen BH und weißt es nicht? Ich bin gerne deine Vertraute und helfe dir, deinen optimal zu dir passenden BH zu finden. Nimm gerne Kontakt zu mir auf.

Maß nehmen für deinen neuen BH – das ist (k)eine Kunst

Maß nehmen um die Größe für deinen neuen BH rauszufinden, das ist ganz einfach, wenn du weißt wie. Hier bekommst du von mir ein „Rezept“, wie es gut funktioniert. Zuerst die „Zutaten“, also alles was du brauchst, und dann die „Beschreibung“ wie es funktioniert. Und genau wie beim Kochen bekommst du nur ein gutes Ergebnis, wenn du dich an das „Rezept“ hältst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Richtig Maß nehmen mit David & Goliath Dessous

Das brauchst du:

 

1. Messutensilien

So, jetzt wird es konkret. Ohne ein Maßband kannst du nicht messen und ohne etwas zum Schreiben kannst du dir keine Notizen machen. Also bereite dich vor und lege Maßband, Papier und Stift in greifbare Nähe zu dem Platz, an dem du dich messen wirst.

 

2. Ganzkörperspiegel

Wenn du einen Ganzkörperspiegel hast, dann ist es sehr sinnvoll, dich jetzt in einem gewissen Abstand davor zu positionieren. Vor allem, wenn du dich alleine misst. Dann kannst du nämlich sehen, ob du alles richtig machst. Alternativ kannst du auch eine Person deines Vertrauens bitten, dir zu helfen. Diese Möglichkeit finde ich persönlich am sinnvollsten, denn die Fehlerquelle minimiert sich mit dem Vier-Augen-Prinzip ganz enorm.

 

3. einen BH

Jetzt bist du schon fast soweit, dass du messen kannst. Du solltest aber vorher noch einen BH anziehen, den du bisher getragen hast. Allerdings kein BH-Modell mit festem Cup, denn das verfälscht das Ergebnis bei der Cupgröße, weil diese gepolstert ist. Auch ein SportBH ist nicht optimal, weil er deine Brüste an deinen Körper drückt. Am besten ist ein bügelfreier, einfacher BH.

 

Und so geht es:

 

1. Das Unterbrustmaß

Miss zuerst dein Unterbrustmaß. Dazu legst du das Maßband direkt unter die Brust auf deine Rippen und ziehst es waagerecht soweit durch, bis das Ende und der Anfang sich treffen. Atme kurz aus und lies dann an dieser Stelle ab. Zum Ablesen drücke das Maßband an dieser Stelle mit Daumen und Zeigefinger fest.

 

Mein Tipp: Lege das Maßband von hinten an und bringe es waagerecht nach vorne.

 

Stopp! Und jetzt aufschreiben!

Maß nehmen Unterbrustmaß

 

2. Das Oberbrustmaß

Und jetzt dein Oberbrustmaß. Lege das Maßband über die äußerste Spitze deiner Brust. Achte darauf dass das Maßband waagerecht ist und du absolut aufrecht stehst. Ich kann dir versprechen, dass das eine echte Herausforderung ist. Aber du wirst das schaffen.

 

Mein Tipp: Fange wieder im Rücken an und ziehe das Maßband nach vorne. Am leichtesten lässt sich die Zahl ablesen, wenn sich das Band vorne zwischen deinen Brüsten trifft.

 

Stopp! Und jetzt aufschreiben!

 

Hinweis: Die größere Zahl ist immer die Oberbrustweite.

Maß nehmen - Oberbrustmaß

 

Es hat nicht so geklappt, wie du es dir vorgestellt hast? Dann nimm doch noch die folgenden drei Extras. Mit etwas mehr Zeit, Konzentration und deiner positiven Einstellung wird das Messen für dich zu einer entspannten und zielführenden Aktion.

 

1. Zeit

Wenn dir etwas wichtig ist, dann nimmst du dir dafür Zeit. Etwas nebenbei zu machen hat nur den Touch des Schlampigen und führt in der Regel zu einem ungenauen Ergebnis. Aber genau das kannst du nicht gebrauchen, um deinen optimal passenden BH zu finden. Nimm dir also Zeit und plane dir mindestens eine Stunde dafür ein.

 

2. Konzentration

Ohne Konzentration wird es nichts. Also sei bei dem, was du tust, voll dabei. Tue nichts nebenbei. Am besten sorgst du dafür, dass du für eine Weile nicht gestört wirst. Keine Kinder, kein Handy, keine sonstige Ablenkung. Nur bei voller Konzentration kommt ein korrektes Ergebnis heraus. Und das brauchst du für deinen optimal passenden BH.

 

3. positive Einstellung

Deine positive Einstellung ist eine absolut wichtige Zutat beim Maß nehmen für deinen optimal passenden BH. Wenn du bei dem was du tust negativ bist, dann lass es lieber. Denn wer schon tief anfängt, kann bei Frustration noch tiefer fallen und das kann nur schlecht enden. Es kann sein, dass dir das Maß nehmen nicht gleich auf Anhieb super gelingt. Da ist es wichtig eine positive Einstellung zu dir selbst zu haben und ein wenig Geduld mitzubringen.

 

Und? Hast du es geschafft, richtig zu messen? Falls nicht, nimm doch einfach Kontakt zu mir auf. Ich helfe dir gerne.

 

Spitze! Ich hab sie wieder entdeckt.

Bei Dessous ist Spitze der Hingucker Nummer eins. Zart und fein macht sie jeden BH und jeden Slip zum dekorativen Highlight. Durch Spitze kann sich jede Frau noch schöner fühlen. Doch es muss gute und qualitativ hochwertig verarbeitete Spitze sein, sonst klappt das mit dem guten Gefühl nicht so gut.

Heike ist davon überzeugt, dass jede Frau die richtige Spitzenunterwäsche finden kann. Sie hat ihre Favoriten auch gefunden.

„Ich mag alles was zierlich und fein ist. Verschnörkelte und weiche Wellenmuster haben es mir angetan. Die finde ich gerade bei BH und Höschen so richtig schnieke. Bis ich aber die tollen Stücke gefunden habe, die ich gerne anziehe, das hat eine ganze Zeit lang gedauert.

 

Meine große BH-Größe

Der Suche entgegen stand meine übergroße Brustfülle. Ich hab ja nichts gegen meinen großen Busen, aber ich will ihn auch schön einpacken. Bei meiner Suche nach einem schicken SpitzenBH fand ich vieles, was mir gefiel. Aber immer wenn ich nach meiner Größe suchte, war bei einem D-Cup Schluss. Bei den höheren Größen stellte sich heraus, dass an der Spitze gespart wurde. Da waren breite Träger und festes Material vorherrschend. Aus lauter Frust habe ich mir natürlich auch einige solcher einfachen BH gekauft. Die passen, sitzen und gut ist. In manchen Fällen ist das ja auch praktisch. Unter meiner Dienstkleidung zum Beispiel. Zähneknirschend arrangiere ich mich damit.

Einmal habe ich mir einen SpitzenBH gekauft, der mir sehr gefiel, aber eigentlich zu klein war. Nur kurze Zeit habe ich ihn stolz getragen, da riss die Spitze. Sie war wohl doch zu zart. Schade drum. Zähneknirschend gab ich mir selbst gegenüber zu: es war rausgeschmissenes Geld.

 

Igitt! Kratzige Spitze!

Endlich hatte ich einmal einen Hersteller gefunden, der SpitzenBHs auch in meiner Größe produzierte. Hocherfreut kaufte ich mir gleich drei Stück. Und wie schick die mir standen. Ich war so stolz auf mich. Doch schon nach wenigen Tagen stellte ich fest, dass die Haut an meiner Brust anfing, sich zu röten. „Was ist denn jetzt los?“ dachte ich. „Hab ich seit neuestem eine Allergie gegen irgendetwas?“ Hatte ich etwas gegessen, das ich nicht mehr vertrage? In kürzester Zeit verschlechterte sich meine Haut so stark, dass ich einen Termin beim Hautarzt machte. Seine Diagnose war ernüchternd. Ich war gegen diese SpitzenBHs allergisch.

Am liebsten wäre ich jetzt voller Zorn „aus der Haut gefahren“. Wieder das Geld rausgeschmissen. Und wieder die alten, langweiligen BH anziehen. Dabei wollte ich doch so gern einfach nur einen gut passenden SpitzenBH. Und soo einfach wollte ich meinen Traum nicht aufgeben.

 

Erfüllung des Traumes

Die Erfüllung meines Traumes, wunderschöne SpitzenBHs in meiner großen BH-Größe zu tragen, kam sehr überraschend. Ich hatte schon gar nicht mehr danach gesucht, als ich mit einer netten Kollegin zufällig ins Gespräch über Spitzenunterwäsche kam. Sie sagte mir, dass sie ihre BH immer bei „David & Goliath Dessous“ bestellte. Und sie sei sehr zufrieden. Weil ich die Kollegin für vertrauenswürdig halte, habe ich mir die Adressdaten dieser Firma geben lassen. Wie war ich überrascht darüber, was ich dort gefunden habe. SpitzenBHs in meiner Größe! Sogar mit breiteren Trägern. Das hatte ich bisher noch nicht gesehen. Also kaufte ich einen schicken SpitzenBH und testete. Ich war so begeistert, dass ich in der Zwischenzeit zur Wiederholungstäterin geworden bin.“

 

Möchtest du, wie Heike, auch richtig tolle Spitzendessous finden? Insbesondere einen BH in deiner Größe? Nutze deine Chance und schau in meinem Outletshop.

Dessous – Das Unsichtbare spricht eine deutliche Sprache

Ich kann deine Dessous sehen, auch wenn ich sie nicht sehe. Das ist eine steile Behauptung, denkst du jetzt vielleicht und fragst dich, wie das gehen soll. Ist es ein Geheimnis? Ist es Magie?

Es ist weder noch. Möchtest du wissen, was es dann ist? Ich erzähle dir drei Beispiele und löse dann das Rätsel auf. Einverstanden?

 

 

Beispiel 1

An einem herrlichen Sommertag sitzt du auf einer Bank an der Promenade und schaust den Menschen zu, die vorbei gehen. Zwei Frauen kommen plaudernd auf dich zu. Sie tragen luftige Kleidung und gestikulieren heftig. Obwohl die Oberbekleidung der Frauen nicht durchsichtig ist, registrierst du, dass bei der einen Frau die Oberweite auf Bauchhöhe hängt.

 

 

 

Beispiel 2

Gemütlich gehst du mit deinem Hund im Park spazieren. Schon von weitem siehst du, dass dir jemand entgegenjoggt. Du nimmst deinen Hund zu dir ran und wartest, bis der Jogger vorbeikommt. Beim Näherkommen erkennst du, dass es eine Joggerin ist, denn oben herum ist alles in Bewegung.

 

Beispiel 3

Du bist im Homeoffice. In den Sozialen Medien willst du kurz abchecken, was es Neues gibt. Da ploppt ein Video auf von einer netten Frau, die dir ihr Produkt anpreist. Du kannst die Frau bis zur Hüfte sehen.

Sie bringt ihre Begeisterung für ihr Produkt authentisch rüber. Aber du bist irritiert, weil du auf nichts anderes starren kannst als auf die sich ständig bewegenden Brüste unter dem T-Shirt.

 

 

Wie kann ich also Dessous, oder nicht vorhandene Dessous erkennen?

 

Ich schaue genau hin. Sehr genau. Ich sehe an deiner Haltung, ob dein BH passt. Ich sehe an der Position deiner Brüste genau, ob du einen BH anhast. Ich sehe an deinen Bewegungen, ob dir dein Dessous gut sitzt.

Und ich erkenne, wie groß dein Selbstwert ist. Je optimaler dein BH und dein Höschen passt, desto selbstverständlicher ist es für dich, eine Frau zu sein. Denn Haltung kommt von innen und wirkt nach außen.

 

Wie ist das bei dir? Wie wichtig ist dir deine optimal passende Unterwäsche? Lege deinen Focus zuerst auf deine Dessous und dann auf die Oberbekleidung. Anders herum kommt es zu einer Schieflage.

 

Du weißt nicht, wie du das anstellen sollst? Ich bin gerne deine Reisebegleiterin zu deinem optimal passenden BH. Nimm gerne Kontakt zu mir auf.

Dessous im Nachkriegs-Deutschland

Erstaunlich aber wahr. Auch im Nachkriegs-Deutschland sprach man von Dessous. Zwar nicht öffentlich, weil die Menschen damals andere Sorgen hatten, aber hinter der verschlossenen Tür. Dort wurde so mancher Rat weitergegeben. Die folgende Geschichte ist ein Beweis dafür.

 

Schneiderin Johanna

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna sitzt an ihrer Nähmaschine. Dämmriges Licht durchflutet den Raum. Hier in diesem Zimmer findet das Leben statt. Es wird gekocht, gegessen, gespielt, gefeiert und gearbeitet. Die Kammer nebenan wird nur zum Schlafen genutzt. Dort ist es kalt.

Am Tisch in der Mitte des Raumes sitzen an der einen Seite zwei kleine Mädchen. Es sind die Töchter von Johanna. Sie machen Hausaufgaben. Die andere Hälfte des Tisches ist frei geräumt. Die braucht Frau Johanna von Zeit zu Zeit für ihre Schneiderarbeiten. Die Mädchen wissen das und richten sich danach.

Heute wird wieder einmal das Fräulein aus der Neustadt zur Anprobe kommen. Das Fräulein meint, dass gerade dieses Kleid, das jetzt unter der Nadel liegt, sie besonders gut kleiden würde. Denn das Fräulein achtet sehr auf ihr Äußeres. Aber Frau Johanna weiß es besser. Alle Leute im Städtchen kennen das Fräulein. Sie geht immer aufrecht und trägt immer Handschuhe nach dem letzten Modeschrei. Und wehe, wenn ein Kind vergisst, das Fräulein zu grüßen und einen Knicks zu machen. Dann gibt es Ärger zu Hause.

Schneiderin Johanna runzelt die Stirn. Sie tut zwar, was zum guten Ton gehört, aber tief im Inneren kann sie das Fräulein nicht leiden. Und das hat seinen Grund. Frau Johanna weiß nämlich, wie das Fräulein darunter aussieht. Bei ihr muss das Fräulein zur Anprobe des neuen Kleides nämlich die Hüllen fallen lassen. Und was die Schneiderin da sieht, erwirkt manchmal fast einen Brechreiz in ihr.

 

Das Fräulein

Die Gedanken der kleinen rundlichen Schneiderin werden unterbrochen. Es klopft. Schon fliegt die Tür auf und das Fräulein steht auf der Schwelle. Die Köpfe der beiden Mädchen gehen kurz hoch und dann vertiefen sie sich wieder in ihre Arbeit. Das Fräulein indes plappert darauf los, ohne Rücksicht auf die anwesenden Mädchen.

„Ach Frau Johanna, wie weit sind sie denn? Ich lege meinen Lodenmantel mal kurz hier hin. Und meine Handschuhe aus der großen Stadt brauchen einen besonderen Platz. Sie verlieren sonst ihre Form. Frau Johanna, ich nehme gerade mal den Stuhl hier. Ist es heute nicht düster draußen? …“ Der Redeschwall nimmt kein Ende. Schneiderin Johanna sagt nur ab und zu mal „hmmm“ oder „ja“.

Jetzt zieht sie den Stoff aus der Nähmaschine und steht auf. Das Fräulein hat sich in der Zwischenzeit bis auf die Unterwäsche entblößt. Wie immer trägt sie keinen BH. Die Oberbekleidung hat sie auf alle vorhandenen, freien Stühle verteilt.

„So mein Fräulein“ unterbricht jetzt Frau Johanna, „nehmen Sie die Arme nach oben und schlüpfen Sie vorsichtig hinein.“ Die kleine rundliche Schneiderin zieht ihre Brille auf, misst hier und da und steckt ab und zu eine Nadel fest. Währenddessen plappert das Fräulein ohne Pause weiter. „Fertig, mein Fräulein. Bitte wieder vorsichtig über den Kopf ausziehen. Sie können das Kleid Ende nächster Woche abholen. Da ist es fertig. Bringen Sie bitte das Geld zur Bezahlung gleich mit.“

Schneiderin Johanna nutzt die Redepause von Fräulein, solange diese das Kleid über den Kopf zieht. Und kaum ist der Mund von Fräulein wieder frei, so geht das Geplapper weiter. Wie das Plätschern eines gewohnten Baches fliesen die Sätze von Fräulein am Ohr der kleinen Schneiderin vorbei.

Nur noch ein kurzer Abschied, dann ist das Fräulein aus der Tür hinaus. Schneiderin Johanna dreht sich mit einem tiefen Seufzer um und stellt sich an das Fenster. Mit stöckelnden Schritten entfernt sich das Fräulein und verschwindet dann im dämmrigen Abend.

 

Der Rat zu Dessous

 

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna dreht sich zu ihren Mädels um. Es platzt aus ihr heraus, was sie bis jetzt zurückgehalten hat.

„Mädels! Egal ob ihr wenig oder viel Geld habt. Einen optimal passenden BH müsst ihr euch leisten. Das Fräulein könnte sich eine teure Corsage leisten, die ihr eine gute Figur machen könnte. Aber das Fräulein trägt noch nicht mal einen BH. Merkt euch eins: Eine Frau kann oben herum noch so schön aussehen. Wenn sie darunter keinen ordentlichen BH trägt, wirkt jedes schöne Kleid nur wie ein übergestülpter Sack.“

 

Diese Geschichte hat mir eines der Mädchen von Schneiderin Johanna erzählt. Es war damals im November 1950 in einem kleinen Städtchen mitten in Deutschland. Kennst du auch Frauen, die Wert auf das Äußere legen, aber das Darunter vernachlässigen? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Dessous ausprobieren mit liebevoller Hingabe

Als ich vor einiger Zeit im Bekleidungsgeschäft in der Umkleidekabine war, hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Das was ich hörte, erweckte in mir die Sehnsucht, auch so etwas zu erleben. Interessiert es dich auch? Das ist die Geschichte dazu.

 

Schritte und Stimmen kommen näher. Oh, eine männliche Stimme ist dabei. Das kann ja interessant werden. Ich höre einiges Geraschel und leise, sanfte Stimmen.

 

 

Sie: Kannst du mir bitte helfen?

Er: Gerne. Was soll ich denn machen?

Sie: Schließe mir doch die Häkchen. Na, wie findest du passt mir der rosafarbene BH?

Er: Ich mag ihn an dir. Aber ist er dir nicht ein bisschen eng? Ich hab den Verschluss schwer zubekommen.

Sie: Du weißt doch. Ich mag es eng. Aber du hast recht. Lass und doch den hellblauen probieren.

Er: Moment. Hier schlüpf rein. Und jetzt hinten zumachen. Ohlala! Das ist ja ein Hingucker!

Sie lacht: Echt? Findest du? Also passen tut er ausgezeichnet. Und schau mal das niedliche Schleifchen hier rechts am Träger.

Er: Find ich gut. Er gefällt mir wirklich prima an dir. Wollen wir noch weitere anprobieren?

 

Sie: Klar. Wenn du schon da bist und mir helfen kannst.

Er: Voila, Madame. Si tu veux.

Sie: Der passt auch wunderbar. Aber ich hab schon so viele weiße BH, da will ich nicht nochmal so einen. Ein anderes Mal vielleicht.

Er: Hier ist noch einer, in schwarz. Magst du probieren?

Sie: Gerne. So, und hinten zumachen.

Er: Ups. Das ist aber ein hartes Schwarz. Das macht dich ganz krank im Gesicht. Dafür bräuchtest du etwas stärkeres Makeup.

Sie: Ach, wenn du das schon sagst, wird es wohl nichts sein. Du hast schon immer so ein gutes Farbgefühl gehabt. Leg ihn weg. Kannst du mir den rosafarbenen nicht noch eine Nummer größer bringen, bitte?

 

Er: Na klar. Warte kurz einen Moment. Komm ich leg dir dein Jäckchen drüber, dass dir nicht kalt wird, bis ich wieder komme.

Sie: Schön. Du warst sehr schnell wieder da.

Er: Ist es dir auch nicht kalt geworden?

Sie: Nein, noch nicht. Aber lass mich doch schnell in den BH reinschlüpfen.

Er. Uuuund hinten zumachen! Das ging jetzt bedeutend leichter als vorhin. Lass dich mal anschauen.

Sie: Hier, bitteschön. Der BH sitzt, kneift und drückt nicht. Ich fühl mich wohl darin. Das hast du super gut ausgesucht für mich, mein Lieber.

Er: Wie wunderschön du bist. Wie mein Röschen aus der Jugendzeit.

Sie: Oh. Du machst mich ja immer noch ganz verlegen.

 

Ich höre das sanfte Geräusch eines Kusses. Danach einiges Geraschel, das sich anhörte, als würde sich die Frau wieder anziehen.

 

Sie: Welchen BH soll ich jetzt nehmen? Mir gefällt der rosafarbene, aber auch der hellblaue.

Er: Das lass nur meine Sorge sein. Vielleicht werden es ja auch beide.

 

Nun bin ich in meinem Versteck neugierig geworden und möchte einen kurzen Blick auf die beiden Personen werfen. Wie ich den Vorhang ein bisschen zur Seite schiebe, sehe ich einen etwa 80 Jahre alten Mann, der eine zarte Frau, etwa im gleichen Alter, im Rollstuhl nach draußen fährt. Die BH liegen auf ihrem Schoß.

 

Möchtest du für deinen BH auch zarte Komplimente bekommen? Hier findest du welche.

Klima retten mit Dessous

Was hat Mobilität und Klimarettung mit Dessous zu tun? Auf den ersten Blick einmal gar nichts. Aber auf den zweiten Blick. Und das solltest du unbedingt wissen.

 

Dieser Beitrag entstand für die Blogparade von #KatrinHilger, auf die mich Kathy von #Ahoiundmoinmoin aufmerksam gemacht hat.

 

Was solltest du jetzt unbedingt wissen, was im Zusammenhang mit Mobilität, Klimarettung und Dessous steht?

 

  1. Richtig pflegen statt wegwerfen
  2. Auf Qualität statt auf Quantität achten
  3. Regional statt weltweit einkaufen

Dessous im Wäschekorb

Die richtige Pflege

 

Wie ist das mit der Pflege deiner Unterwäsche? Behandelst du sie so, dass du sie jahrelang tragen kannst? Je besser du deine Unterwäsche pflegst, desto länger hast du Freude daran. Da kann es sogar sein, dass du viele Jahre deinen LieblingsBH anziehst und auf dieses gute Stück nicht verzichten willst. Liebevoll auf dich und deine Unterwäsche zu achten, das kannst du dadurch, dass du deine Dessous richtig wäscht und mit dem Material gut umgehst.

Bevor du dir etwas kaufst nach dem neuesten Modeschrei, überlege dir einmal, ob es auch ein schickes Teil aus einer vergangenen Modesaison sein darf. Was nicht neu produziert werden muss, schont auch die Umwelt.

 

Qualität ist besser als Quantität

 

Möchtest du kratzende Spitze oder drückende Bügel oder etwa ein schnell ausleierndes Unterbrustband? Natürlich nicht. Qualitätsmerkmale dieser Art merkst du allerdings nicht sofort bei einem Neukauf. Aber wenn du so etwas entdeckst, mache dich schlau, bei welchem Hersteller das passiert. Am besten merkst du dir das und achtest in Zukunft genau darauf. Es ist sowieso die bessere Wahl, vor dem Neukauf von Unterwäsche genau zu überlegen, was du willst. Und optimal passend soll es unbedingt auch sein.

Oft sind es nicht die großen „Verkaufstempel“, die echte, gute Qualität haben, sondern die kleinen, dir vielleicht bis jetzt, unbekannten Hersteller. Dessous von sehr guter Qualität findest du übrigens in meinem Onlineshop.

 

Versandpaket

Warum weltweit und nicht regional?

 

Stopp! Bevor du jetzt deinen super tollen, optimal passenden BH in meinem Onlineshop kaufst, muss ich noch ein paar ernste Worte mit dir sprechen.

Ich verkaufe dir gerne Dessous aus meinem Online-Outletshop, weil ich weiß, dass ich gute Qualität habe. Aber hast du dir eigentlich schon mal Gedanken gemacht, warum ich und viele, viele andere auch, nur noch über den Onlineshop verkaufen?

 

Weil ich nicht anders kann!

 

Die riesengroßen Versandhändler, die von Übersee kommen, fressen uns kleine Unternehmen auf. Da geht es nicht um Qualität, sondern um Gewinn. Und zwar um deren Gewinn. Die große Krake ist schon überall! Und wenn du auf die Autobahnen guckst, wo tausende LKW’s die online bestellte Ware von A nach B transportieren, dann stellst du vielleicht fest, dass das mit der Klimarettung soweit nicht her ist.

Wenn es irgendwie möglich ist, dann ist es hundertmal besser regional einzukaufen, als online über die ganze Welt.

 

Vielleicht ist es nicht klug, dass ich hier keine Werbung für mich mache. Aber meine Frage lautet immer: Was kann ich als einzelne Person tun? Ich habe nur in meinem kleinen Bereich die Chance dazu, etwas zu verändern.

Wie siehst du das? Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Barrierefrei an die Dessous – oder – Lass die Hüllen fallen

Wenn du an Barrieren denkst, sind deine Gedanken möglicherweise nicht sofort bei den Dessous. Eher vielleicht bei Gebäuden, die Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit nicht so einfach erreichen können, weil sie durch ein Hindernis versperrt sind. Die Barrieren im Kopf, die du im Zusammenhang mit Dessous haben kannst, sind ganz anderer Natur. Vielen Dank an Martin Schienbein, der mir die Idee zu diesem Artikel ganz barrierefrei geliefert hat.

 

geblümter BH mit großen Brüsten

 

Seit Jahren träumt Susan davon, sich ein paar wunderschöne Dessous zu kaufen. Was dagegen spricht, sind ihre Barrieren im Kopf. In Gedanken tauchen immer dieselben Gründe auf, die sie davon abhalten.

 

Barriere Nummer 1: Ich habe nicht die Figur!

Schon als Kind war Susan etwas kräftiger als alle anderen Kinder. Pummelchen war ihr Spitzname und sie hasste ihn. Als ihre weiblichen Rundungen anfingen zu wachsen, war sie zuerst einmal glücklich. Aber dann stellte sie fest, dass das Wachstum an diesen Rundungen fast nicht mehr aufhören wollte. Wenigstens ist meine Taille noch sichtbar, tröstete sie sich. Aber von der Modelfigur war sie meilenweit entfernt. Für schicke Dessous ist eine Modelfigur ein Muss. Das ist ihre Meinung.

Barriere Nummer 2: Ich bin nicht schön genug!

Susan war nicht nur pummelig, sondern hatte auch schon sehr früh die so genannten Schwangerschaftsstreifen. Obwohl sie noch nie schwanger war, hatten diese sich einfach eingestellt. Trotz aller Versuche, diese Streifen weg zu bekommen, blieben sie hartnäckig da. Als ihr ein Arzt sagte, dass ein schwaches Bindegewebe dafür verantwortlich sei, fand sie das nicht sehr hilfreich. Bevor ich schicke Dessous anziehe, will ich eine makellose Haut haben, denkt sie.

Barriere Nummer 3: Ich habe keinen Partner!

Warum auch immer fand Susan keinen Partner fürs Leben. Die Gedanken, dass es wegen ihrem Äußeren ist, setzten sich immer mehr in ihrem Kopf fest. Mit den Jahren wurde diese Gedankenmauer immer höher. Susan meint zu wissen, dass man schöne Dessous nur für einen Partner anzieht. Und den hat sie nicht. Also brauche ich auch keine schicken Dessous. Das ist ihre Meinung.

 

Blog Dessousgeflüster

Überraschende Begegnung mit Folgen

Susans Barrieren im Kopf hätten sich bestimmt noch mehr manifestiert, wenn sie nicht die Begegnung mit einer besonderen Frau gemacht hätte. Diese Frau wurde mit der Zeit zur Vertrauten von Susan. Sie konnten über alles reden. Auch und besonders über ihren Körper und dass Susan sich gerne schicke Dessous kaufen würde, aber nicht traute. Der Rat für Susan war: Tu es für dich selbst. Fange mit kleinen Schritten an, dich selbst zu lieben.

Die Hüllen fallen langsam

Als Susan endlich allen Mut zusammen nimmt und ein paar schicke Dessous kauft, holt sie sich den Rat ihrer Vertrauten. Sie will auf deren liebevolle und aufbauende Kommentare auf keinen Fall verzichten. Mit der Zeit wirken die aufbauenden Worte und Susan wird immer selbstbewusster. Jedes weitere schicke und passende Dessous unterstreicht ihre eigene, besondere Persönlichkeit. Mit Hilfe ihrer Vertrauten hat Susan ihren Selbstwert gefunden.

Frei von Barrieren im Kopf

Hast du bezüglich Dessous auch deine Barrieren im Kopf? Möchtest du sie los werden? Ich helfe dir gerne dabei. Abonniere einfach meinen Newsletter und du wirst jeden Monat Tipps finden, wie du Barrieren abbaust und im Gegenzug dazu mehr Selbstwert findest. Trag dich einfach hier ein.

Dieses Erlebnis hat mein Denken über Dessous verändert

Ich stand am Tor des Kindergartens und wartete auf mein Töchterchen. Kurz danach stellte sich eine andere junge Mutti neben mich. Aus den Augenwinkeln machte ich folgende Beobachtung: Groß, sehr schlank, ohne BH, attraktives Lächeln und auffällig rotes, kurz geschnittenes Haar. Sie musste neu sein. Ich hatte sie noch nie gesehen.

Zwei Tulpen

Freundschaft

Als die Kinder rausgerannt kamen, fiel mir sofort ein kleiner Junge auf, der genau so rotes, kurz geschnittenes Haar hatte. Meine Tochter sprudelte gleich heraus: „Mutti, der ist neu. Aber ich mag ihn. Ich will ihn zum Freund!“ Der kleine Junge war wohl von meiner Tochter genau so angetan, wie sie von ihm, denn die Mutter drehte sich zu mir um und wir kamen ins Gespräch.

Genau wie unsere Kinder wussten wir sofort, dass wir uns mochten. Es war deshalb einfach nur logisch, dass eine Freundschaft daraus wurde. In vielen Dingen waren wir uns sofort einig. Wir tickten einfach sehr ähnlich. Das war eigentlich kein Wunder, denn wir hatten einen ähnlichen Charakter. Kontaktfreudig, offen, klar, interessiert an Neuem, entscheidungsfreudig und aktiv.

Wenn ich aber ganz heimlich unser Äußeres miteinander verglich, kam ich mir sehr unscheinbar vor. Klein, rundlich, mehr Fettpölsterchen als nötig, unspektakulär straßenköterblondes Haar und sehr weit davon entfernt, einmal in den Genuss zu kommen, keinen BH anzuziehen.

Blick vom Straßenrand in die Berge

Am Ende

Als wir uns wieder einmal trafen, merkte ich, dass sie irgendetwas drückte. Sobald die Kinder zum Spielen verschwunden waren, fragte ich vorsichtig, was denn passiert sei. Erst wollte sie nicht erzählen. Aber dann brach es aus ihr heraus.

„Mein Mann hat eine Neue. Als er gestern ging warf er mir vor, dass ich viel zu männlich aussehen würde und er an meinen platten Brüsten sowieso kein Interesse mehr hätte.“ Schluchzend fügte sie noch hinzu: „Ich wollte, ich hätte so einen Busen wie du!“ Von dieser Neuigkeit war ich erst einmal geschockt. Ich ließ sie weinen und gab ihr nur von Zeit zu Zeit ein neues Taschentuch. „Wie kann ich sie nur trösten?“ waren meine inneren Überlegungen. Da fiel mir etwas ein.

„Weißt du was? Wir gehen morgen zusammen in die Stadt zum shoppen,“ machte ich ihr den Vorschlag. Nach einigen Bedenken, die ich glücklicherweise zerstreuen konnte, sagte sie zu.

Wissen zu Dessous

Ich kann mit meinem Dessouswissen helfen

Wie wir so durch die Fußgängerzone schlenderten blieb sie vor einem kleinen Geschäft stehen und schaute sehnsuchtsvoll in das Schaufenster. Es war ein Dessousgeschäft. Ich erinnerte mich an mein kleines bisschen Dessouswissen und öffnete die Ladentür. „Komm wir gehen rein,“ ermutigte ich sie. Zögernd folgte sie mir. Im Geschäft selbst merkte ich an ihrem Gesicht, wie ihre Gedanken waren. In Sekundenschnelle wechselte ihre Mimik von erfreut bis traurig.

Jetzt hatte ich genug gesehen. Ich kratze all mein Wissen zusammen und suchte ihr einige BH aus, damit sie welche probieren konnte. Nach kurzer Zeit merkte ich, wie es ihr immer mehr Spaß machte, BH auszuprobieren. Auch mir machte es Freude, denn ich merkte, dass ich beim Anwenden meines Wissens völlig richtig lag.

Die drei zart und neckisch aussehenden PushupBH, die sie am Ende mitnahm, zauberten ein dauerhaftes Lächeln auf ihr Gesicht.

Dieses Erlebnis hat mein Denken über Dessous so nachhaltig verändert, dass ich mein Wissen erweiterte und immer besser darin wurde, einer anderen Frau den optimal passenden BH zu empfehlen.

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Dieser Artikel entstand im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski.