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Sie hat ihn nie getragen

Ich kann es nicht fassen, was mir meine Freundin eben erzählt hat. Ihre vor wenigen Wochen verstorbene Mutter hat ihr Leben lang nie den optimal passenden BH getragen. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Welches Leid führt dazu, dass sich eine Frau nicht annimmt und den BH als Kleidungsstück ablehnt?

Vorsichtig frage ich nach und höre dann die Geschichte einer Frau, die nie geliebt wurde, und die sich selbst nie geliebt hat.

 

Sonne versinkt am Horizont

 

> Mutti war die mittlere von drei Schwestern. Die ältere Schwester war brav und überall gern gesehen. Die jüngere Schwester war ihrer Mutter Liebling, weil sie dem im Krieg gebliebenen Vater sehr ähnlich sah. Mutti galt in ihrer Familie als trotziger Rebell, an dem ein Junge verloren gegangen war.

Als sie in die Pubertät kam, fand sie sich erst einmal schön. Wegen ihrer großen Brüste erhielt sie viele Komplimente von Männern. Aber was sie sich am meisten ersehnte, nämlich die Liebe ihrer Mutter, erhielt sie nicht. Dafür wurde sie sexuell missbraucht von einem Unbekannten. Als sie ganz zaghaft versuchte, ihre ältere Schwester ins Vertrauen zu ziehen, erhielt sie folgende Antwort: „Bei deinem Busen ist das ja auch kein Wunder“. Mutti verschloss sich wieder und fand nun ihre Brüste noch viel schlimmer. Am liebsten hätte sie ihre Brüste wegmachen lassen. Aber zu der Zeit war an so etwas überhaupt nicht zu denken. Und wegen ihrer Brustgröße war es ganz unmöglich, ohne BH an die Öffentlichkeit zu gehen.

Und trotzdem musste Muti feststellen, dass sie sehr attraktiv war. Weil sie schöne, große Brüste hatte, stellten ihr fast alle jungen Kerle im Dorf nach. Sie war das Objekt der Begierde und wurde von den so genannten „rechtschaffenen Leuten“ in die Kategorie „Hure“ gepackt. Dabei merkte Mutti, dass eben diese „rechtschaffenen Leute“ die schmutzigsten Gedanken hatten und hasste diese dafür. Sie konnte sich so moralisch einwandfrei bewegen, wie sie wollte, bekam aber ihren Ruf nicht weg. Durch ihre Heirat versuchte sie dem ganzen zu entgehen.

Doch das Glück währte nicht lange, dann merkte Mutti, dass ihr Mann ihre Brüste nicht wirklich mochte. Seine Worte über ihre angeblich nicht vorhandene Weiblichkeit trafen wie Pfeile tief ins Herz. Worte wie frigide oder Bettbrett sorgten dafür, dass sie ihre fraulichen Formen immer mehr ablehnte. Wenn Mutti sich schon vorher selbst nicht lieben konnte, wurde es während ihrer Ehe immer weniger. Sie sprach mit niemandem darüber. Ihr Umfeld bemerkte nur ihr hartes und distanziertes Wesen. Viele Menschen mieden sie deshalb.

Nach innen manifestierten sich ihre Gedanken, keine richtige Frau zu sein. Muttis Selbstwertgefühl bröckelte von Jahr zu Jahr immer mehr ab. Obwohl sie für Männer immer noch attraktiv war, überredete sie im Alter von etwa 40 Jahren ihren Frauenarzt dazu, ihr zu einer Brustverkleinerung zu verhelfen. Nachdem das tatsächlich durchgeführt wurde, lies sie auch eine Totaloperation machen. Aber obwohl sie sich jetzt eigentlich glücklich schätzen wollte, dass sie äußerlich nun männlicher wirkte, wurde sie immer unzufriedener.

In all den Jahren trug Mutti zwar einen BH, aber sie liebte dieses Kleidungsstück nie. So lange sie lebte, tat sie es nur, weil man das als Frau eben so machte. Ob dieser BH wirklich gut passte, das war Mutti egal. Es war ihr nicht wichtig, denn sie fühlte sich sowieso mehr als Mann. Alle Aufgaben blieben an ihr hängen. Ihr Mann war für alle der Liebe und Brave und irgendwie der Liebling der ganzen Verwandtschaft. Auch ich als Tochter mochte meinen Papa lieber als die Mutti. Mutti war fordernd und hart.

 

Kastanienblüte

 

Im hohen Alter wurde sie pflegebedürftig. Es war für mich nicht leicht mit Mutti klar zu kommen. Immer wieder spürte ich deutlich, dass sie sich als Frau nicht annehmen konnte. Einmal versuchte ich für Mutti einen schönen BH zu kaufen, weil sie zur Hochzeit unserer Tochter ein hübsches Festkleid trug. Aber Mutti wollte nicht. Ich hab es dann gelassen. Warum sollte ich meinen Willen auf sie überstülpen? Ihr Selbstwertgefühl konnte ich nicht verändern. Daran hätte sie schon selbst arbeiten müssen. Ich konnte sie nur lieben, wie ich es eben verstand.

Jetzt ist sie tot. Und ich als Tochter fange erst langsam an zu verstehen, wie schwer es für sie gewesen ist, sich ihr Leben lang nicht angenommen zu wissen und sich selbst auch nicht anzunehmen. Auch mir fällt es schwer, weil sie mir darin kein Vorbild war. Aber ich übe, weil ich weiß, dass es mir damit viel besser geht.<

Soweit die Geschichte meiner Freundin über ihre Mutti. Sie zeigt, dass das Selbstwertgefühl bei uns Frauen ganz eng mit unseren Brüsten zusammenhängt. Wenn wir unsere Weiblichkeit nicht annehmen, dann achten wir auch nicht auf den optimal passenden BH.

 

Und wie ist das bei dir? Wie groß ist dein Selbstwertgefühl? Wie sehr achtest du auf deinen optimal passenden BH? Du bist nicht ganz sicher? Trag dich in meinen Newsletter ein und du erhältst monatlich eine kleine Dosis aufbauendes Wissen, das dein Selbstwertgefühl auf die Dauer enorm steigert. Trag dich gerne hier ein.

Rausquellender Achselspeck? Vermeide ihn!

Rechts und links unter den Armen ist es. Direkt dort, wo das Cup des BHs aufhört und in die Seitenteile übergeht. Genau dort. Dort quillt er raus, der Achselspeck. Eigentlich sieht es keiner und niemand stört es. Aber dich. Und ganz ehrlich: Mich würde es auch stören.

 

Seit einiger Zeit hast du ein paar Pfündchen zugelegt. Ein bisschen viel, wie du selbst meinst, und deshalb willst du gerne wieder abnehmen. Aber das geht nicht so einfach. Und neue Klamotten kaufen, das willst du auch nicht, denn sonst ist der Anreiz zum Abnehmen weg. Denkst du. Die Folge ist, dass deine Speckröllchen überall da rausgucken, wo du es nicht willst. Auch seitlich unter den Achseln. Aber zum Glück sieht das ja niemand und außer dir stört es auch keinen.

 

Optimal passender BH vermeidet Achselspeck

 

Aber es stört dich. Und zwar gewaltig. Jeden Morgen wenn du deinen BH anziehst, fällt dir das Gequaddel seitlich unter den Achseln auf. Und das schon seit Monaten, weil du immer noch nicht abgenommen hast. Resigniert fragst du dich, was du dagegen tun kannst und ob du überhaupt etwas tun kannst. Ich sage dir: Du kannst. Sogar mehrere Dinge.

 

1. akzeptieren

Akzeptiere, dass du im Moment nicht abnehmen kannst. Das geht vielen Frauen so. Du bist nicht die einzige. Manchmal scheint es so, als würde jedes Gramm, das man zu sich nimmt, auf den Rippen kleben bleiben. Und in der Tat ist es so, dass es Zeiten gibt, in denen der frauliche Körper tatsächlich mehr Fett einlagert. Das gefällt uns Frauen zwar nicht, aber man kommt nicht immer drum rum. Lies doch gerne, wie es Susan ergangen ist, die dasselbe erlebt hat.

 

2. bestimmen

Mache eine Standortbestimmung deiner momentanen Größe. Sei ehrlich zu dir. Flunker dich nicht selbst an, in dem du dich dünner machst, als du bist. Das bringt dich nicht weiter. Schau genau, welche BH- und Höschengröße du im Moment trägst, und wo es knapp ist. Das kann die Unterbrustweite oder auch das Cup sein. Wenn das Cup zu klein ist, dann erkennst du es eben an diesem herausquellenden Achselspeck.

 

3. ausmessen

Und jetzt miss dich selbst noch einmal richtig aus. Das ist gar nicht so einfach. Aber mit meiner Anleitung schaffst du das bestimmt. Wenn du sie Schritt für Schritt anwendest, dann kommst du auf das richtige Ergebnis.

 

4. einkaufen

Dann solltest du sofort losgehen und dir so schnell wie möglich einen optimal passenden BH kaufen. Ob du es glaubst oder nicht, der optimal passende BH und das richtige Höschen sorgen zu einem großen Teil dafür, dass dein Selbstwertgefühl gut ist. Wenn du dich von unten bis oben gut angezogen fühlst, ist das mindestens schon die halbe Miete. Achte auf dich selbst und gönne dir das, was du brauchst.

 

Du hast Fragen? Zögere nicht, dich mit mir in Verbindung zu setzen. Klicke einfach hier.

Die Macht der Frau und ihre Waffen

In Anbetracht der momentanen Situation ist es vielleicht eine Farce, über die Macht zu schreiben. Doch wer genau in die Welt um sich herum schaut, wird merken, dass es gerade jetzt wichtig ist, zu wissen, was Macht bedeutet, und wie sie genutzt wird.

Zur #Blognacht mit Anna Koschinski gab es den Impuls, welches Wort oder welcher Satz eine besondere Bedeutung für mich hat. Dabei kam mir der Satz in den Sinn: „Die Macht der Frau und ihre Waffen.“ Es ist ein Thema, das mich schon sehr lange beschäftigt. Nicht erst jetzt, wo alle (Medien-)welt darüber berichtet.

 

Die Macht

Was bedeutet nun die Macht allgemein und was bedeutet sie mir im besonderen? Um diese Frage genauer zu untersuchen, habe ich nach der Definition von „Macht“ gesucht. Das ist das Ergebnis:

Macht bezeichnet die Fähigkeit einer Person … auf das Denken … einzuwirken, …“.(*)

(*) Zitat ist eine gekürzte Version der Definition von Wikipedia zum Stichwort „Macht“.

Macht zu haben heißt also, Einfluss zu nehmen auf die Gedanken. Das kann uneingeschränkt jede Person bei sich selbst und bei anderen. Es ist eben nicht so, dass die Gedanken frei sind. Das sind sie nur, wenn ich sie für mich behalte.

 

Männerkopf mit Fragezeichen

 

 

Das Mittel der Macht: Die Waffen

Um die Macht auszuüben, dafür braucht man Mittel, um sie durchzusetzen. Man nennt sie Waffen. Meiner Meinung nach sind die größten Waffen die Worte, die wir denken und dann sprechen oder schreiben. Und hier stellt sich mir auch die Frage, ob es einen Unterschied gibt, im Ausüben der Macht zwischen Mann und Frau. Grundsätzlich nein. Aber mehrheitlich sind Frauen sprachbegabter und gehen anders mit Worten um, als Männer.

In diesem Zusammenhang fällt mir mal wieder der von mir viel zitierte Satz ein: „Was ich in mich hineinlasse, kommt auch wieder heraus.“ Das bedeutet: Mit dem was ich mich beschäftige, das beeinflusst meine Gedanken. Meine Macht bedeutet nun, dass ich die Möglichkeit habe, meine eigenen Gedanken zu beeinflussen und bewusst zu steuern. Ich entscheide,

welches Buch ich lese,

welchen Radiosender ich höre,

welche Filme ich sehe,

mit welchen Menschen ich mich näher umgebe.

Entsprechend sind meine Gedanken. Und leider muss ich seit vielen Jahren feststellen, dass die Mehrheit der Menschen um mich herum bereits so beeinflusst ist, dass viele nicht mehr selbständig denken können. Wenn du jetzt vehement behauptest, bei dir ist das nicht so, dann sitzt du einer Lüge auf. Denn: Alles, was du in dich hineinlässt, beeinflusst dich. Gib es einfach zu, dass es so ist. Es ist der erste Schritt und er wirkt wie ein Augenöffner.

Und genauso, wie du über Bücher, Radio, Filme und Mitmenschen beeinflusst wirst, hast du die Möglichkeit, andere zu beeinflussen. Wenn du nicht bewusst darüber nachdenkst, machst du es unbewusst und es spiegelt das wieder, was du in dich hineingelassen hast.

 

Dein Selbstwert hängt davon ab

Warum ist mir nun gerade dieses Thema so wichtig? Ich weiß, dass dein Selbstwert davon abhängt, welche Gedanken du über dich selbst denkst. Das glaubst du mir nicht? Stelle dir die folgenden drei Fragen und beantworte sie in Ruhe. Im Anschluss an die Fragen habe ich kurze Erklärungen geschrieben, damit du mich besser verstehst und dir das Beantworten leichter fällt.

 

1.Was hast du gehört, was deinen Körper und deine Dessous betrifft?

2.Was denkst du selbst zu diesem Thema?

3.Wie redest du mit der nächsten Generation darüber?

 

Du bist wertvoll

 

1.Was hast du gehört, was deinen Körper und deine Dessous betrifft?

In deiner frühen Kindheit und Jugend konntest du nicht viel von dem beeinflussen, was man zu dir gesagt hat. Aber bestimmt hat sich dir so mancher Satz bei dir tief eingebrannt, dass du ihn nicht vergessen kannst. Haben sich deine Eltern, Geschwister, und andere Mitmenschen positiv über deinen Körper und deine Unterwäsche geäußert? Dann konntest du einen positiven Selbstwert entwickeln. Haben diese Menschen negativ gesprochen, dann fehlt dir dein Selbstwert.

 

2.Was denkst du selbst zu diesem Thema?

Ohne dass du dir bewusst machst, was früher mit dir geschehen ist, wirst du die positiven oder negativen Äußerungen mit dir rumschleppen. Sie werden dein Denken über dich selbst beeinflussen und meistens sogar verstärken. Das passiert vor allem bei negativen Äußerungen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass jede Frau immer das an sich findet, was ihr nicht an sich und ihrem Körper gefällt.

Meistens redet frau nicht über ihren Körper und ihre Dessous. Und wenn doch, dann sehr häufig im Zusammenhang mit dem Vergleich mit dem Körper einer anderen Frau. Zum Beispiel der Mutter, der Schwester, der Freundin. Du sicher auch. Kannst es ruhig zugeben. Dann kommst du natürlich immer schlechter weg, als dein Vergleichsobjekt. Und dann nutzt du Worte. Adjektive um genau zu sagen, und benutzt sie im Komparativ. Du glaubst es nicht? Hier ein paar Beispiele.

Meine Brüste sind kleiner als die von …

Ich hab mehr Speck am Po als

Meine Schenkel sind dicker als die von …

Das Fettpolster am Bauch ist größer als

Wenn du dich vergleichst, ist es immer, als würdest du eine Waage ins Ungleichgewicht bringen. Hier bei Frage 2 musst du ansetzen, um deinen Selbstwert zu beeinflussen. Schau dir deinen Körper an und trage die Dessous, die optimal zu dir passen. Vermeide jeglichen Vergleich, sag einfach: So isses. Das ist dieser Bereich, über den du Macht hast. Ändere einfach deine Wortwahl und schon fängt dein Selbstwert ganz langsam an zu wachsen.

 

3.Wie redest du mit der nächsten Generation darüber?

Hier geht es um deine Möglichkeit, Macht auszuüben. Wie redest du mit deinem Sohn oder deiner Tochter über deren Körper? Sprich positiv und zeige die Möglichkeit auf, wie er oder sie optimal passende Unterwäsche tragen kann. Was du sagst, das wird sich in die Seele deines Sohnes oder deiner Tochter einbrennen. Es liegt in deiner Macht.

 

Du bist unsicher und brauchst Hilfe dabei, weil du selbst kein positives Vorbild hattest? Ich helfe dir dabei mit Tipps und Komplimenten. Trag dich in meinen Newsletter ein.

 

Ein unpassender BH bringt mich immer zum Lachen

Ich kann es sehen. Und ich weiß genau, dass die Frau, die gerade vor mir steht, nicht den optimal passenden BH trägt. In Gedanken spiele ich durch, was wohl passiert, wenn ich die nach außen so genial gekleidete junge Frau darauf anspreche. Ich kann mir genau vorstellen, was sie darauf antworten wird, und das bringt mich jetzt schon zum Lachen. Zumindest zum sehr breit schmunzeln.

Bevor ich dir die ganze Geschichte erzähle, möchte ich dich darauf hinweisen, dass dieser Artikel im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski entstanden ist. Und das ist Tatsache, denn Anna macht diese Blognacht alle vier Wochen, und das ist zwar nicht zum Lachen, aber doch sehr erfreulich.

 

Was will diese Frau mit dem unpassenden BH?

Ich öffne die Haustüre und lasse die junge Frau eintreten. Sie hat sich sehr verändert, seit ich sie zum letzten Mal gesehen habe. Da war sie nämlich noch eine Schülerin und ging zusammen mit einem meiner Mädchen in die Klasse. Das ist schon einige Jahre her und nun bin ich neugierig, warum sie heute zu mir kommt.

„Darf ich noch du sagen?“ frage ich.

„Natürlich. Ich bin immer noch Chrissi. Früher bin ich doch öfter zu euch gekommen.“

„Was führt dich hierher, Chrissi?“

„Ich habe einen neuen Job in der Immobilienbranche. Genauer gesagt bin ich für die Vermarktung von Ferienimmobilien zuständig. Und weil ich weiß, dass ihr seit Jahren Gastgeber seid, wollte ich gerne meine Dienstleistung anbieten.“

Chrissi bückt sich und kramt einen Flyer aus ihrer Tasche. Dabei plumpst fast ihre Brust aus dem tiefen Dekoleté, die eben in einem nicht passenden BH sitzt. Ich verkneife mir das Lachen und einen entsprechenden Kommentar, obwohl mir sehr danach ist.

Ganz eifrig erklärt sie mir jetzt, wie sie alte Ferienimmobilien mit ihrem guten Blick für harmonischen Style aufpeppen würde. Ich schaue auf den Hochglanzkatalog, der aussieht wie bei „Schöner Wohnen“. Dann geht mein Blick wieder auf Chrissis weit ausgeschnittenes Oberteil, das den BH bereits um wenige Millimeter rausgucken lässt. Das passt doch nicht zusammen.

 

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Unsicherheit und Scham wegen dem unpassenden BH!

Die Frage drängt sich mir auf, wer sie wohl bei der Kleidungswahl beraten hat. Dieser Jemand hatte wohl andere Ambitionen, als Chrissi wertvoll und selbstbewusst zu machen. Wie viele Kunden hat Chrissi wohl schon vor mir besucht in diesem Outfit? Hoffentlich nicht zu viele, denn so würde sie eher die Kunden abschrecken, als einen Vertrag unterschrieben bekommen.

Chrissis Art ist so freundlich und was sie fachlich von sich gibt, ist auch korrekt. Aber ich lasse mich ständig durch den durchscheinenden, unpassenden BH ablenken. Und vermutlich geht das anderen Menschen (Männern) auch so.

Als Chrissi mit ihrem Vortrag zum Aufhübschen von alten Ferienimmobilien fertig ist biete ich ihr noch einen Kaffee an und bitte sie, noch eine Weile zu bleiben. Gerne nimmt sie mein Angebot an und ich merke, wie sie locker wird. So langsam kommt das junge Mädchen wieder zum Vorschein, das ich aus deren Schulzeit kenne. Sie wirkt so weich und verletzlich.

Neuer Job hin oder her. Ich muss jetzt mit dem Mädel über das reden, was mir wichtig ist. Ich weiß, dass sie das wahrscheinlich viel nötiger braucht, als einen vom mir unterschriebenen Vertrag zum Aufhübschen meiner Ferienwohnung.

„Chrissi, sag mal, wer hat dich heute bei deinem Outfit beraten? Weißt du, dass du den falschen BH trägst, und das leider jeder sehen kann?“ Ich falle sonst nicht so mit der Tür ins Haus, aber ich denke, bei Chrissi und bei der jetzigen Gelegenheit ist das das allerbeste.

Mit der Reaktion, die jetzt kommt, hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Chrissi fängt mit einem Mal an zu weinen. Ich nehme sie in den Arm und gebe ihr ein Taschentuch. Als sie sich beruhigt hat, erzählt sie.

„Mein Chef möchte, dass ich so rumlaufe. Er meint, dass ich dann besser verkaufen kann.“ Grrrrrr. Mir stehen die Nackenhaare hoch und ich habe das Bedürfnis, dem Chef ein paar Takte zu sagen. Aber jetzt sitzt Chrissi ganz verheult vor mir.

„Chrissi. Möchtest du meinen Rat?“ frage ich sie leise? „Gerne.“ schnieft sie in ihr Taschentuch.

 

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So geht es richtig, damit dir das nicht passiert!

„Um wirklich von unten bis oben gut angezogen zu sein, brauchst du zuerst den optimal passenden BH. Weißt du, wie du den findest und worauf du achten musst?“ „Nein, das hat mir noch niemand gesagt.“

„Schau mal. Zuerst brauchst du deine passende Größe. Ich kann dir beim Ausmessen helfen. Das Unterbrustband darf niemals hinten beim Verschluss einen Bogen nach oben machen, denn sonst rutscht vorne deine Brust herunter. Manchmal sogar unter den Bügel, was ganz schön weh tun kann. Dann solltest du darauf achten, ob die Cups deines BHs richtig passen. Wenn du eine Hand zwischen deine Brüste und die Cups legen kannst, ist es die falsche Größe. Die Cups stehen dann ab. Das sieht man dann unter engen Oberteilen und deine Brüste haben auch keinen richtigen Halt. Zum Schluss solltest du noch darauf achten, wie hoch der Mittelsteg sein muss, damit der BH deinen Brüsten eine optimale Form gibt. Die Träger sind verstellbar und die solltest du auch anpassen.“

„Das hat mir noch niemand so ausführlich erklärt.“ Chrissi schnieft ein letztes Mal in ihr Taschentuch. „Ich würde mir jetzt am liebsten gleich einen neuen BH kaufen. In dem hier habe ich mich sowieso nie wohl gefühlt. Aber ich würde gerne Hilfe annehmen.“

„Warum nicht Chrissi. Ich habe gerade Zeit. Komm lass uns gleich shoppen gehen.“

Chrissi hat sich an jenem Tag tatsächlich einige neue BHs gekauft. Sie ist sehr glücklich darüber. Und beim nächsten BH-Kauf weiß sie genau, worauf sie achten muss, damit alles optimal passt und sie sich rundherum wohl fühlt.

Als die junge Frau an der Haustüre stand, nahm ich nur wahr, dass sie den falschen BH trug. Meine Vermutungen, was sie sagen würde, wenn ich sie darauf ansprechen würde, haben sich nicht bestätigt. Dafür hatte dieser Tag eine unerwartete Wende. Für Chrissi sogar eine lebenswichtige und zukunftsweisende.

 

Wie ist das bei dir? Trägst du auch den falschen BH und weißt es nicht? Ich bin gerne deine Vertraute und helfe dir, deinen optimal zu dir passenden BH zu finden. Nimm gerne Kontakt zu mir auf.

Maß nehmen für deinen neuen BH – das ist (k)eine Kunst

Maß nehmen um die Größe für deinen neuen BH rauszufinden, das ist ganz einfach, wenn du weißt wie. Hier bekommst du von mir ein „Rezept“, wie es gut funktioniert. Zuerst die „Zutaten“, also alles was du brauchst, und dann die „Beschreibung“ wie es funktioniert. Und genau wie beim Kochen bekommst du nur ein gutes Ergebnis, wenn du dich an das „Rezept“ hältst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Richtig Maß nehmen mit David & Goliath Dessous

Das brauchst du:

 

1. Messutensilien

So, jetzt wird es konkret. Ohne ein Maßband kannst du nicht messen und ohne etwas zum Schreiben kannst du dir keine Notizen machen. Also bereite dich vor und lege Maßband, Papier und Stift in greifbare Nähe zu dem Platz, an dem du dich messen wirst.

 

2. Ganzkörperspiegel

Wenn du einen Ganzkörperspiegel hast, dann ist es sehr sinnvoll, dich jetzt in einem gewissen Abstand davor zu positionieren. Vor allem, wenn du dich alleine misst. Dann kannst du nämlich sehen, ob du alles richtig machst. Alternativ kannst du auch eine Person deines Vertrauens bitten, dir zu helfen. Diese Möglichkeit finde ich persönlich am sinnvollsten, denn die Fehlerquelle minimiert sich mit dem Vier-Augen-Prinzip ganz enorm.

 

3. einen BH

Jetzt bist du schon fast soweit, dass du messen kannst. Du solltest aber vorher noch einen BH anziehen, den du bisher getragen hast. Allerdings kein BH-Modell mit festem Cup, denn das verfälscht das Ergebnis bei der Cupgröße, weil diese gepolstert ist. Auch ein SportBH ist nicht optimal, weil er deine Brüste an deinen Körper drückt. Am besten ist ein bügelfreier, einfacher BH.

 

Und so geht es:

 

1. Das Unterbrustmaß

Miss zuerst dein Unterbrustmaß. Dazu legst du das Maßband direkt unter die Brust auf deine Rippen und ziehst es waagerecht soweit durch, bis das Ende und der Anfang sich treffen. Atme kurz aus und lies dann an dieser Stelle ab. Zum Ablesen drücke das Maßband an dieser Stelle mit Daumen und Zeigefinger fest.

 

Mein Tipp: Lege das Maßband von hinten an und bringe es waagerecht nach vorne.

 

Stopp! Und jetzt aufschreiben!

Maß nehmen Unterbrustmaß

 

2. Das Oberbrustmaß

Und jetzt dein Oberbrustmaß. Lege das Maßband über die äußerste Spitze deiner Brust. Achte darauf dass das Maßband waagerecht ist und du absolut aufrecht stehst. Ich kann dir versprechen, dass das eine echte Herausforderung ist. Aber du wirst das schaffen.

 

Mein Tipp: Fange wieder im Rücken an und ziehe das Maßband nach vorne. Am leichtesten lässt sich die Zahl ablesen, wenn sich das Band vorne zwischen deinen Brüsten trifft.

 

Stopp! Und jetzt aufschreiben!

 

Hinweis: Die größere Zahl ist immer die Oberbrustweite.

Maß nehmen - Oberbrustmaß

 

Es hat nicht so geklappt, wie du es dir vorgestellt hast? Dann nimm doch noch die folgenden drei Extras. Mit etwas mehr Zeit, Konzentration und deiner positiven Einstellung wird das Messen für dich zu einer entspannten und zielführenden Aktion.

 

1. Zeit

Wenn dir etwas wichtig ist, dann nimmst du dir dafür Zeit. Etwas nebenbei zu machen hat nur den Touch des Schlampigen und führt in der Regel zu einem ungenauen Ergebnis. Aber genau das kannst du nicht gebrauchen, um deinen optimal passenden BH zu finden. Nimm dir also Zeit und plane dir mindestens eine Stunde dafür ein.

 

2. Konzentration

Ohne Konzentration wird es nichts. Also sei bei dem, was du tust, voll dabei. Tue nichts nebenbei. Am besten sorgst du dafür, dass du für eine Weile nicht gestört wirst. Keine Kinder, kein Handy, keine sonstige Ablenkung. Nur bei voller Konzentration kommt ein korrektes Ergebnis heraus. Und das brauchst du für deinen optimal passenden BH.

 

3. positive Einstellung

Deine positive Einstellung ist eine absolut wichtige Zutat beim Maß nehmen für deinen optimal passenden BH. Wenn du bei dem was du tust negativ bist, dann lass es lieber. Denn wer schon tief anfängt, kann bei Frustration noch tiefer fallen und das kann nur schlecht enden. Es kann sein, dass dir das Maß nehmen nicht gleich auf Anhieb super gelingt. Da ist es wichtig eine positive Einstellung zu dir selbst zu haben und ein wenig Geduld mitzubringen.

 

Und? Hast du es geschafft, richtig zu messen? Falls nicht, nimm doch einfach Kontakt zu mir auf. Ich helfe dir gerne.

 

Spitze! Ich hab sie wieder entdeckt.

Bei Dessous ist Spitze der Hingucker Nummer eins. Zart und fein macht sie jeden BH und jeden Slip zum dekorativen Highlight. Durch Spitze kann sich jede Frau noch schöner fühlen. Doch es muss gute und qualitativ hochwertig verarbeitete Spitze sein, sonst klappt das mit dem guten Gefühl nicht so gut.

Heike ist davon überzeugt, dass jede Frau die richtige Spitzenunterwäsche finden kann. Sie hat ihre Favoriten auch gefunden.

„Ich mag alles was zierlich und fein ist. Verschnörkelte und weiche Wellenmuster haben es mir angetan. Die finde ich gerade bei BH und Höschen so richtig schnieke. Bis ich aber die tollen Stücke gefunden habe, die ich gerne anziehe, das hat eine ganze Zeit lang gedauert.

 

Meine große BH-Größe

Der Suche entgegen stand meine übergroße Brustfülle. Ich hab ja nichts gegen meinen großen Busen, aber ich will ihn auch schön einpacken. Bei meiner Suche nach einem schicken SpitzenBH fand ich vieles, was mir gefiel. Aber immer wenn ich nach meiner Größe suchte, war bei einem D-Cup Schluss. Bei den höheren Größen stellte sich heraus, dass an der Spitze gespart wurde. Da waren breite Träger und festes Material vorherrschend. Aus lauter Frust habe ich mir natürlich auch einige solcher einfachen BH gekauft. Die passen, sitzen und gut ist. In manchen Fällen ist das ja auch praktisch. Unter meiner Dienstkleidung zum Beispiel. Zähneknirschend arrangiere ich mich damit.

Einmal habe ich mir einen SpitzenBH gekauft, der mir sehr gefiel, aber eigentlich zu klein war. Nur kurze Zeit habe ich ihn stolz getragen, da riss die Spitze. Sie war wohl doch zu zart. Schade drum. Zähneknirschend gab ich mir selbst gegenüber zu: es war rausgeschmissenes Geld.

 

Igitt! Kratzige Spitze!

Endlich hatte ich einmal einen Hersteller gefunden, der SpitzenBHs auch in meiner Größe produzierte. Hocherfreut kaufte ich mir gleich drei Stück. Und wie schick die mir standen. Ich war so stolz auf mich. Doch schon nach wenigen Tagen stellte ich fest, dass die Haut an meiner Brust anfing, sich zu röten. „Was ist denn jetzt los?“ dachte ich. „Hab ich seit neuestem eine Allergie gegen irgendetwas?“ Hatte ich etwas gegessen, das ich nicht mehr vertrage? In kürzester Zeit verschlechterte sich meine Haut so stark, dass ich einen Termin beim Hautarzt machte. Seine Diagnose war ernüchternd. Ich war gegen diese SpitzenBHs allergisch.

Am liebsten wäre ich jetzt voller Zorn „aus der Haut gefahren“. Wieder das Geld rausgeschmissen. Und wieder die alten, langweiligen BH anziehen. Dabei wollte ich doch so gern einfach nur einen gut passenden SpitzenBH. Und soo einfach wollte ich meinen Traum nicht aufgeben.

 

Erfüllung des Traumes

Die Erfüllung meines Traumes, wunderschöne SpitzenBHs in meiner großen BH-Größe zu tragen, kam sehr überraschend. Ich hatte schon gar nicht mehr danach gesucht, als ich mit einer netten Kollegin zufällig ins Gespräch über Spitzenunterwäsche kam. Sie sagte mir, dass sie ihre BH immer bei „David & Goliath Dessous“ bestellte. Und sie sei sehr zufrieden. Weil ich die Kollegin für vertrauenswürdig halte, habe ich mir die Adressdaten dieser Firma geben lassen. Wie war ich überrascht darüber, was ich dort gefunden habe. SpitzenBHs in meiner Größe! Sogar mit breiteren Trägern. Das hatte ich bisher noch nicht gesehen. Also kaufte ich einen schicken SpitzenBH und testete. Ich war so begeistert, dass ich in der Zwischenzeit zur Wiederholungstäterin geworden bin.“

 

Möchtest du, wie Heike, auch richtig tolle Spitzendessous finden? Insbesondere einen BH in deiner Größe? Nutze deine Chance und schau in meinem Outletshop.

Dessous – Das Unsichtbare spricht eine deutliche Sprache

Ich kann deine Dessous sehen, auch wenn ich sie nicht sehe. Das ist eine steile Behauptung, denkst du jetzt vielleicht und fragst dich, wie das gehen soll. Ist es ein Geheimnis? Ist es Magie?

Es ist weder noch. Möchtest du wissen, was es dann ist? Ich erzähle dir drei Beispiele und löse dann das Rätsel auf. Einverstanden?

 

 

Beispiel 1

An einem herrlichen Sommertag sitzt du auf einer Bank an der Promenade und schaust den Menschen zu, die vorbei gehen. Zwei Frauen kommen plaudernd auf dich zu. Sie tragen luftige Kleidung und gestikulieren heftig. Obwohl die Oberbekleidung der Frauen nicht durchsichtig ist, registrierst du, dass bei der einen Frau die Oberweite auf Bauchhöhe hängt.

 

 

 

Beispiel 2

Gemütlich gehst du mit deinem Hund im Park spazieren. Schon von weitem siehst du, dass dir jemand entgegenjoggt. Du nimmst deinen Hund zu dir ran und wartest, bis der Jogger vorbeikommt. Beim Näherkommen erkennst du, dass es eine Joggerin ist, denn oben herum ist alles in Bewegung.

 

Beispiel 3

Du bist im Homeoffice. In den Sozialen Medien willst du kurz abchecken, was es Neues gibt. Da ploppt ein Video auf von einer netten Frau, die dir ihr Produkt anpreist. Du kannst die Frau bis zur Hüfte sehen.

Sie bringt ihre Begeisterung für ihr Produkt authentisch rüber. Aber du bist irritiert, weil du auf nichts anderes starren kannst als auf die sich ständig bewegenden Brüste unter dem T-Shirt.

 

 

Wie kann ich also Dessous, oder nicht vorhandene Dessous erkennen?

 

Ich schaue genau hin. Sehr genau. Ich sehe an deiner Haltung, ob dein BH passt. Ich sehe an der Position deiner Brüste genau, ob du einen BH anhast. Ich sehe an deinen Bewegungen, ob dir dein Dessous gut sitzt.

Und ich erkenne, wie groß dein Selbstwert ist. Je optimaler dein BH und dein Höschen passt, desto selbstverständlicher ist es für dich, eine Frau zu sein. Denn Haltung kommt von innen und wirkt nach außen.

 

Wie ist das bei dir? Wie wichtig ist dir deine optimal passende Unterwäsche? Lege deinen Focus zuerst auf deine Dessous und dann auf die Oberbekleidung. Anders herum kommt es zu einer Schieflage.

 

Du weißt nicht, wie du das anstellen sollst? Ich bin gerne deine Reisebegleiterin zu deinem optimal passenden BH. Nimm gerne Kontakt zu mir auf.

Dessous im Nachkriegs-Deutschland

Erstaunlich aber wahr. Auch im Nachkriegs-Deutschland sprach man von Dessous. Zwar nicht öffentlich, weil die Menschen damals andere Sorgen hatten, aber hinter der verschlossenen Tür. Dort wurde so mancher Rat weitergegeben. Die folgende Geschichte ist ein Beweis dafür.

 

Schneiderin Johanna

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna sitzt an ihrer Nähmaschine. Dämmriges Licht durchflutet den Raum. Hier in diesem Zimmer findet das Leben statt. Es wird gekocht, gegessen, gespielt, gefeiert und gearbeitet. Die Kammer nebenan wird nur zum Schlafen genutzt. Dort ist es kalt.

Am Tisch in der Mitte des Raumes sitzen an der einen Seite zwei kleine Mädchen. Es sind die Töchter von Johanna. Sie machen Hausaufgaben. Die andere Hälfte des Tisches ist frei geräumt. Die braucht Frau Johanna von Zeit zu Zeit für ihre Schneiderarbeiten. Die Mädchen wissen das und richten sich danach.

Heute wird wieder einmal das Fräulein aus der Neustadt zur Anprobe kommen. Das Fräulein meint, dass gerade dieses Kleid, das jetzt unter der Nadel liegt, sie besonders gut kleiden würde. Denn das Fräulein achtet sehr auf ihr Äußeres. Aber Frau Johanna weiß es besser. Alle Leute im Städtchen kennen das Fräulein. Sie geht immer aufrecht und trägt immer Handschuhe nach dem letzten Modeschrei. Und wehe, wenn ein Kind vergisst, das Fräulein zu grüßen und einen Knicks zu machen. Dann gibt es Ärger zu Hause.

Schneiderin Johanna runzelt die Stirn. Sie tut zwar, was zum guten Ton gehört, aber tief im Inneren kann sie das Fräulein nicht leiden. Und das hat seinen Grund. Frau Johanna weiß nämlich, wie das Fräulein darunter aussieht. Bei ihr muss das Fräulein zur Anprobe des neuen Kleides nämlich die Hüllen fallen lassen. Und was die Schneiderin da sieht, erwirkt manchmal fast einen Brechreiz in ihr.

 

Das Fräulein

Die Gedanken der kleinen rundlichen Schneiderin werden unterbrochen. Es klopft. Schon fliegt die Tür auf und das Fräulein steht auf der Schwelle. Die Köpfe der beiden Mädchen gehen kurz hoch und dann vertiefen sie sich wieder in ihre Arbeit. Das Fräulein indes plappert darauf los, ohne Rücksicht auf die anwesenden Mädchen.

„Ach Frau Johanna, wie weit sind sie denn? Ich lege meinen Lodenmantel mal kurz hier hin. Und meine Handschuhe aus der großen Stadt brauchen einen besonderen Platz. Sie verlieren sonst ihre Form. Frau Johanna, ich nehme gerade mal den Stuhl hier. Ist es heute nicht düster draußen? …“ Der Redeschwall nimmt kein Ende. Schneiderin Johanna sagt nur ab und zu mal „hmmm“ oder „ja“.

Jetzt zieht sie den Stoff aus der Nähmaschine und steht auf. Das Fräulein hat sich in der Zwischenzeit bis auf die Unterwäsche entblößt. Wie immer trägt sie keinen BH. Die Oberbekleidung hat sie auf alle vorhandenen, freien Stühle verteilt.

„So mein Fräulein“ unterbricht jetzt Frau Johanna, „nehmen Sie die Arme nach oben und schlüpfen Sie vorsichtig hinein.“ Die kleine rundliche Schneiderin zieht ihre Brille auf, misst hier und da und steckt ab und zu eine Nadel fest. Währenddessen plappert das Fräulein ohne Pause weiter. „Fertig, mein Fräulein. Bitte wieder vorsichtig über den Kopf ausziehen. Sie können das Kleid Ende nächster Woche abholen. Da ist es fertig. Bringen Sie bitte das Geld zur Bezahlung gleich mit.“

Schneiderin Johanna nutzt die Redepause von Fräulein, solange diese das Kleid über den Kopf zieht. Und kaum ist der Mund von Fräulein wieder frei, so geht das Geplapper weiter. Wie das Plätschern eines gewohnten Baches fliesen die Sätze von Fräulein am Ohr der kleinen Schneiderin vorbei.

Nur noch ein kurzer Abschied, dann ist das Fräulein aus der Tür hinaus. Schneiderin Johanna dreht sich mit einem tiefen Seufzer um und stellt sich an das Fenster. Mit stöckelnden Schritten entfernt sich das Fräulein und verschwindet dann im dämmrigen Abend.

 

Der Rat zu Dessous

 

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna dreht sich zu ihren Mädels um. Es platzt aus ihr heraus, was sie bis jetzt zurückgehalten hat.

„Mädels! Egal ob ihr wenig oder viel Geld habt. Einen optimal passenden BH müsst ihr euch leisten. Das Fräulein könnte sich eine teure Corsage leisten, die ihr eine gute Figur machen könnte. Aber das Fräulein trägt noch nicht mal einen BH. Merkt euch eins: Eine Frau kann oben herum noch so schön aussehen. Wenn sie darunter keinen ordentlichen BH trägt, wirkt jedes schöne Kleid nur wie ein übergestülpter Sack.“

 

Diese Geschichte hat mir eines der Mädchen von Schneiderin Johanna erzählt. Es war damals im November 1950 in einem kleinen Städtchen mitten in Deutschland. Kennst du auch Frauen, die Wert auf das Äußere legen, aber das Darunter vernachlässigen? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Dessous ausprobieren mit liebevoller Hingabe

Als ich vor einiger Zeit im Bekleidungsgeschäft in der Umkleidekabine war, hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Das was ich hörte, erweckte in mir die Sehnsucht, auch so etwas zu erleben. Interessiert es dich auch? Das ist die Geschichte dazu.

 

Schritte und Stimmen kommen näher. Oh, eine männliche Stimme ist dabei. Das kann ja interessant werden. Ich höre einiges Geraschel und leise, sanfte Stimmen.

 

 

Sie: Kannst du mir bitte helfen?

Er: Gerne. Was soll ich denn machen?

Sie: Schließe mir doch die Häkchen. Na, wie findest du passt mir der rosafarbene BH?

Er: Ich mag ihn an dir. Aber ist er dir nicht ein bisschen eng? Ich hab den Verschluss schwer zubekommen.

Sie: Du weißt doch. Ich mag es eng. Aber du hast recht. Lass und doch den hellblauen probieren.

Er: Moment. Hier schlüpf rein. Und jetzt hinten zumachen. Ohlala! Das ist ja ein Hingucker!

Sie lacht: Echt? Findest du? Also passen tut er ausgezeichnet. Und schau mal das niedliche Schleifchen hier rechts am Träger.

Er: Find ich gut. Er gefällt mir wirklich prima an dir. Wollen wir noch weitere anprobieren?

 

Sie: Klar. Wenn du schon da bist und mir helfen kannst.

Er: Voila, Madame. Si tu veux.

Sie: Der passt auch wunderbar. Aber ich hab schon so viele weiße BH, da will ich nicht nochmal so einen. Ein anderes Mal vielleicht.

Er: Hier ist noch einer, in schwarz. Magst du probieren?

Sie: Gerne. So, und hinten zumachen.

Er: Ups. Das ist aber ein hartes Schwarz. Das macht dich ganz krank im Gesicht. Dafür bräuchtest du etwas stärkeres Makeup.

Sie: Ach, wenn du das schon sagst, wird es wohl nichts sein. Du hast schon immer so ein gutes Farbgefühl gehabt. Leg ihn weg. Kannst du mir den rosafarbenen nicht noch eine Nummer größer bringen, bitte?

 

Er: Na klar. Warte kurz einen Moment. Komm ich leg dir dein Jäckchen drüber, dass dir nicht kalt wird, bis ich wieder komme.

Sie: Schön. Du warst sehr schnell wieder da.

Er: Ist es dir auch nicht kalt geworden?

Sie: Nein, noch nicht. Aber lass mich doch schnell in den BH reinschlüpfen.

Er. Uuuund hinten zumachen! Das ging jetzt bedeutend leichter als vorhin. Lass dich mal anschauen.

Sie: Hier, bitteschön. Der BH sitzt, kneift und drückt nicht. Ich fühl mich wohl darin. Das hast du super gut ausgesucht für mich, mein Lieber.

Er: Wie wunderschön du bist. Wie mein Röschen aus der Jugendzeit.

Sie: Oh. Du machst mich ja immer noch ganz verlegen.

 

Ich höre das sanfte Geräusch eines Kusses. Danach einiges Geraschel, das sich anhörte, als würde sich die Frau wieder anziehen.

 

Sie: Welchen BH soll ich jetzt nehmen? Mir gefällt der rosafarbene, aber auch der hellblaue.

Er: Das lass nur meine Sorge sein. Vielleicht werden es ja auch beide.

 

Nun bin ich in meinem Versteck neugierig geworden und möchte einen kurzen Blick auf die beiden Personen werfen. Wie ich den Vorhang ein bisschen zur Seite schiebe, sehe ich einen etwa 80 Jahre alten Mann, der eine zarte Frau, etwa im gleichen Alter, im Rollstuhl nach draußen fährt. Die BH liegen auf ihrem Schoß.

 

Möchtest du für deinen BH auch zarte Komplimente bekommen? Hier findest du welche.

Klima retten mit Dessous

Was hat Mobilität und Klimarettung mit Dessous zu tun? Auf den ersten Blick einmal gar nichts. Aber auf den zweiten Blick. Und das solltest du unbedingt wissen.

 

Dieser Beitrag entstand für die Blogparade von #KatrinHilger, auf die mich Kathy von #Ahoiundmoinmoin aufmerksam gemacht hat.

 

Was solltest du jetzt unbedingt wissen, was im Zusammenhang mit Mobilität, Klimarettung und Dessous steht?

 

  1. Richtig pflegen statt wegwerfen
  2. Auf Qualität statt auf Quantität achten
  3. Regional statt weltweit einkaufen

Dessous im Wäschekorb

Die richtige Pflege

 

Wie ist das mit der Pflege deiner Unterwäsche? Behandelst du sie so, dass du sie jahrelang tragen kannst? Je besser du deine Unterwäsche pflegst, desto länger hast du Freude daran. Da kann es sogar sein, dass du viele Jahre deinen LieblingsBH anziehst und auf dieses gute Stück nicht verzichten willst. Liebevoll auf dich und deine Unterwäsche zu achten, das kannst du dadurch, dass du deine Dessous richtig wäscht und mit dem Material gut umgehst.

Bevor du dir etwas kaufst nach dem neuesten Modeschrei, überlege dir einmal, ob es auch ein schickes Teil aus einer vergangenen Modesaison sein darf. Was nicht neu produziert werden muss, schont auch die Umwelt.

 

Qualität ist besser als Quantität

 

Möchtest du kratzende Spitze oder drückende Bügel oder etwa ein schnell ausleierndes Unterbrustband? Natürlich nicht. Qualitätsmerkmale dieser Art merkst du allerdings nicht sofort bei einem Neukauf. Aber wenn du so etwas entdeckst, mache dich schlau, bei welchem Hersteller das passiert. Am besten merkst du dir das und achtest in Zukunft genau darauf. Es ist sowieso die bessere Wahl, vor dem Neukauf von Unterwäsche genau zu überlegen, was du willst. Und optimal passend soll es unbedingt auch sein.

Oft sind es nicht die großen „Verkaufstempel“, die echte, gute Qualität haben, sondern die kleinen, dir vielleicht bis jetzt, unbekannten Hersteller. Dessous von sehr guter Qualität findest du übrigens in meinem Onlineshop.

 

Versandpaket

Warum weltweit und nicht regional?

 

Stopp! Bevor du jetzt deinen super tollen, optimal passenden BH in meinem Onlineshop kaufst, muss ich noch ein paar ernste Worte mit dir sprechen.

Ich verkaufe dir gerne Dessous aus meinem Online-Outletshop, weil ich weiß, dass ich gute Qualität habe. Aber hast du dir eigentlich schon mal Gedanken gemacht, warum ich und viele, viele andere auch, nur noch über den Onlineshop verkaufen?

 

Weil ich nicht anders kann!

 

Die riesengroßen Versandhändler, die von Übersee kommen, fressen uns kleine Unternehmen auf. Da geht es nicht um Qualität, sondern um Gewinn. Und zwar um deren Gewinn. Die große Krake ist schon überall! Und wenn du auf die Autobahnen guckst, wo tausende LKW’s die online bestellte Ware von A nach B transportieren, dann stellst du vielleicht fest, dass das mit der Klimarettung soweit nicht her ist.

Wenn es irgendwie möglich ist, dann ist es hundertmal besser regional einzukaufen, als online über die ganze Welt.

 

Vielleicht ist es nicht klug, dass ich hier keine Werbung für mich mache. Aber meine Frage lautet immer: Was kann ich als einzelne Person tun? Ich habe nur in meinem kleinen Bereich die Chance dazu, etwas zu verändern.

Wie siehst du das? Schreibe mir gerne einen Kommentar.