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Dessous – Das Unsichtbare spricht eine deutliche Sprache

Ich kann deine Dessous sehen, auch wenn ich sie nicht sehe. Das ist eine steile Behauptung, denkst du jetzt vielleicht und fragst dich, wie das gehen soll. Ist es ein Geheimnis? Ist es Magie?

Es ist weder noch. Möchtest du wissen, was es dann ist? Ich erzähle dir drei Beispiele und löse dann das Rätsel auf. Einverstanden?

 

 

Beispiel 1

An einem herrlichen Sommertag sitzt du auf einer Bank an der Promenade und schaust den Menschen zu, die vorbei gehen. Zwei Frauen kommen plaudernd auf dich zu. Sie tragen luftige Kleidung und gestikulieren heftig. Obwohl die Oberbekleidung der Frauen nicht durchsichtig ist, registrierst du, dass bei der einen Frau die Oberweite auf Bauchhöhe hängt.

 

 

 

Beispiel 2

Gemütlich gehst du mit deinem Hund im Park spazieren. Schon von weitem siehst du, dass dir jemand entgegenjoggt. Du nimmst deinen Hund zu dir ran und wartest, bis der Jogger vorbeikommt. Beim Näherkommen erkennst du, dass es eine Joggerin ist, denn oben herum ist alles in Bewegung.

 

Beispiel 3

Du bist im Homeoffice. In den Sozialen Medien willst du kurz abchecken, was es Neues gibt. Da ploppt ein Video auf von einer netten Frau, die dir ihr Produkt anpreist. Du kannst die Frau bis zur Hüfte sehen.

Sie bringt ihre Begeisterung für ihr Produkt authentisch rüber. Aber du bist irritiert, weil du auf nichts anderes starren kannst als auf die sich ständig bewegenden Brüste unter dem T-Shirt.

 

 

Wie kann ich also Dessous, oder nicht vorhandene Dessous erkennen?

 

Ich schaue genau hin. Sehr genau. Ich sehe an deiner Haltung, ob dein BH passt. Ich sehe an der Position deiner Brüste genau, ob du einen BH anhast. Ich sehe an deinen Bewegungen, ob dir dein Dessous gut sitzt.

Und ich erkenne, wie groß dein Selbstwert ist. Je optimaler dein BH und dein Höschen passt, desto selbstverständlicher ist es für dich, eine Frau zu sein. Denn Haltung kommt von innen und wirkt nach außen.

 

Wie ist das bei dir? Wie wichtig ist dir deine optimal passende Unterwäsche? Lege deinen Focus zuerst auf deine Dessous und dann auf die Oberbekleidung. Anders herum kommt es zu einer Schieflage.

 

Du weißt nicht, wie du das anstellen sollst? Ich bin gerne deine Reisebegleiterin zu deinem optimal passenden BH. Nimm gerne Kontakt zu mir auf.

Dessous im Nachkriegs-Deutschland

Erstaunlich aber wahr. Auch im Nachkriegs-Deutschland sprach man von Dessous. Zwar nicht öffentlich, weil die Menschen damals andere Sorgen hatten, aber hinter der verschlossenen Tür. Dort wurde so mancher Rat weitergegeben. Die folgende Geschichte ist ein Beweis dafür.

 

Schneiderin Johanna

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna sitzt an ihrer Nähmaschine. Dämmriges Licht durchflutet den Raum. Hier in diesem Zimmer findet das Leben statt. Es wird gekocht, gegessen, gespielt, gefeiert und gearbeitet. Die Kammer nebenan wird nur zum Schlafen genutzt. Dort ist es kalt.

Am Tisch in der Mitte des Raumes sitzen an der einen Seite zwei kleine Mädchen. Es sind die Töchter von Johanna. Sie machen Hausaufgaben. Die andere Hälfte des Tisches ist frei geräumt. Die braucht Frau Johanna von Zeit zu Zeit für ihre Schneiderarbeiten. Die Mädchen wissen das und richten sich danach.

Heute wird wieder einmal das Fräulein aus der Neustadt zur Anprobe kommen. Das Fräulein meint, dass gerade dieses Kleid, das jetzt unter der Nadel liegt, sie besonders gut kleiden würde. Denn das Fräulein achtet sehr auf ihr Äußeres. Aber Frau Johanna weiß es besser. Alle Leute im Städtchen kennen das Fräulein. Sie geht immer aufrecht und trägt immer Handschuhe nach dem letzten Modeschrei. Und wehe, wenn ein Kind vergisst, das Fräulein zu grüßen und einen Knicks zu machen. Dann gibt es Ärger zu Hause.

Schneiderin Johanna runzelt die Stirn. Sie tut zwar, was zum guten Ton gehört, aber tief im Inneren kann sie das Fräulein nicht leiden. Und das hat seinen Grund. Frau Johanna weiß nämlich, wie das Fräulein darunter aussieht. Bei ihr muss das Fräulein zur Anprobe des neuen Kleides nämlich die Hüllen fallen lassen. Und was die Schneiderin da sieht, erwirkt manchmal fast einen Brechreiz in ihr.

 

Das Fräulein

Die Gedanken der kleinen rundlichen Schneiderin werden unterbrochen. Es klopft. Schon fliegt die Tür auf und das Fräulein steht auf der Schwelle. Die Köpfe der beiden Mädchen gehen kurz hoch und dann vertiefen sie sich wieder in ihre Arbeit. Das Fräulein indes plappert darauf los, ohne Rücksicht auf die anwesenden Mädchen.

„Ach Frau Johanna, wie weit sind sie denn? Ich lege meinen Lodenmantel mal kurz hier hin. Und meine Handschuhe aus der großen Stadt brauchen einen besonderen Platz. Sie verlieren sonst ihre Form. Frau Johanna, ich nehme gerade mal den Stuhl hier. Ist es heute nicht düster draußen? …“ Der Redeschwall nimmt kein Ende. Schneiderin Johanna sagt nur ab und zu mal „hmmm“ oder „ja“.

Jetzt zieht sie den Stoff aus der Nähmaschine und steht auf. Das Fräulein hat sich in der Zwischenzeit bis auf die Unterwäsche entblößt. Wie immer trägt sie keinen BH. Die Oberbekleidung hat sie auf alle vorhandenen, freien Stühle verteilt.

„So mein Fräulein“ unterbricht jetzt Frau Johanna, „nehmen Sie die Arme nach oben und schlüpfen Sie vorsichtig hinein.“ Die kleine rundliche Schneiderin zieht ihre Brille auf, misst hier und da und steckt ab und zu eine Nadel fest. Währenddessen plappert das Fräulein ohne Pause weiter. „Fertig, mein Fräulein. Bitte wieder vorsichtig über den Kopf ausziehen. Sie können das Kleid Ende nächster Woche abholen. Da ist es fertig. Bringen Sie bitte das Geld zur Bezahlung gleich mit.“

Schneiderin Johanna nutzt die Redepause von Fräulein, solange diese das Kleid über den Kopf zieht. Und kaum ist der Mund von Fräulein wieder frei, so geht das Geplapper weiter. Wie das Plätschern eines gewohnten Baches fliesen die Sätze von Fräulein am Ohr der kleinen Schneiderin vorbei.

Nur noch ein kurzer Abschied, dann ist das Fräulein aus der Tür hinaus. Schneiderin Johanna dreht sich mit einem tiefen Seufzer um und stellt sich an das Fenster. Mit stöckelnden Schritten entfernt sich das Fräulein und verschwindet dann im dämmrigen Abend.

 

Der Rat zu Dessous

 

Die kleine rundliche Schneiderin Johanna dreht sich zu ihren Mädels um. Es platzt aus ihr heraus, was sie bis jetzt zurückgehalten hat.

„Mädels! Egal ob ihr wenig oder viel Geld habt. Einen optimal passenden BH müsst ihr euch leisten. Das Fräulein könnte sich eine teure Corsage leisten, die ihr eine gute Figur machen könnte. Aber das Fräulein trägt noch nicht mal einen BH. Merkt euch eins: Eine Frau kann oben herum noch so schön aussehen. Wenn sie darunter keinen ordentlichen BH trägt, wirkt jedes schöne Kleid nur wie ein übergestülpter Sack.“

 

Diese Geschichte hat mir eines der Mädchen von Schneiderin Johanna erzählt. Es war damals im November 1950 in einem kleinen Städtchen mitten in Deutschland. Kennst du auch Frauen, die Wert auf das Äußere legen, aber das Darunter vernachlässigen? Schreib mir doch gerne einen Kommentar.

Dessous ausprobieren mit liebevoller Hingabe

Als ich vor einiger Zeit im Bekleidungsgeschäft in der Umkleidekabine war, hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Das was ich hörte, erweckte in mir die Sehnsucht, auch so etwas zu erleben. Interessiert es dich auch? Das ist die Geschichte dazu.

 

Schritte und Stimmen kommen näher. Oh, eine männliche Stimme ist dabei. Das kann ja interessant werden. Ich höre einiges Geraschel und leise, sanfte Stimmen.

 

 

Sie: Kannst du mir bitte helfen?

Er: Gerne. Was soll ich denn machen?

Sie: Schließe mir doch die Häkchen. Na, wie findest du passt mir der rosafarbene BH?

Er: Ich mag ihn an dir. Aber ist er dir nicht ein bisschen eng? Ich hab den Verschluss schwer zubekommen.

Sie: Du weißt doch. Ich mag es eng. Aber du hast recht. Lass und doch den hellblauen probieren.

Er: Moment. Hier schlüpf rein. Und jetzt hinten zumachen. Ohlala! Das ist ja ein Hingucker!

Sie lacht: Echt? Findest du? Also passen tut er ausgezeichnet. Und schau mal das niedliche Schleifchen hier rechts am Träger.

Er: Find ich gut. Er gefällt mir wirklich prima an dir. Wollen wir noch weitere anprobieren?

 

Sie: Klar. Wenn du schon da bist und mir helfen kannst.

Er: Voila, Madame. Si tu veux.

Sie: Der passt auch wunderbar. Aber ich hab schon so viele weiße BH, da will ich nicht nochmal so einen. Ein anderes Mal vielleicht.

Er: Hier ist noch einer, in schwarz. Magst du probieren?

Sie: Gerne. So, und hinten zumachen.

Er: Ups. Das ist aber ein hartes Schwarz. Das macht dich ganz krank im Gesicht. Dafür bräuchtest du etwas stärkeres Makeup.

Sie: Ach, wenn du das schon sagst, wird es wohl nichts sein. Du hast schon immer so ein gutes Farbgefühl gehabt. Leg ihn weg. Kannst du mir den rosafarbenen nicht noch eine Nummer größer bringen, bitte?

 

Er: Na klar. Warte kurz einen Moment. Komm ich leg dir dein Jäckchen drüber, dass dir nicht kalt wird, bis ich wieder komme.

Sie: Schön. Du warst sehr schnell wieder da.

Er: Ist es dir auch nicht kalt geworden?

Sie: Nein, noch nicht. Aber lass mich doch schnell in den BH reinschlüpfen.

Er. Uuuund hinten zumachen! Das ging jetzt bedeutend leichter als vorhin. Lass dich mal anschauen.

Sie: Hier, bitteschön. Der BH sitzt, kneift und drückt nicht. Ich fühl mich wohl darin. Das hast du super gut ausgesucht für mich, mein Lieber.

Er: Wie wunderschön du bist. Wie mein Röschen aus der Jugendzeit.

Sie: Oh. Du machst mich ja immer noch ganz verlegen.

 

Ich höre das sanfte Geräusch eines Kusses. Danach einiges Geraschel, das sich anhörte, als würde sich die Frau wieder anziehen.

 

Sie: Welchen BH soll ich jetzt nehmen? Mir gefällt der rosafarbene, aber auch der hellblaue.

Er: Das lass nur meine Sorge sein. Vielleicht werden es ja auch beide.

 

Nun bin ich in meinem Versteck neugierig geworden und möchte einen kurzen Blick auf die beiden Personen werfen. Wie ich den Vorhang ein bisschen zur Seite schiebe, sehe ich einen etwa 80 Jahre alten Mann, der eine zarte Frau, etwa im gleichen Alter, im Rollstuhl nach draußen fährt. Die BH liegen auf ihrem Schoß.

 

Möchtest du für deinen BH auch zarte Komplimente bekommen? Hier findest du welche.

Klima retten mit Dessous

Was hat Mobilität und Klimarettung mit Dessous zu tun? Auf den ersten Blick einmal gar nichts. Aber auf den zweiten Blick. Und das solltest du unbedingt wissen.

 

Dieser Beitrag entstand für die Blogparade von #KatrinHilger, auf die mich Kathy von #Ahoiundmoinmoin aufmerksam gemacht hat.

 

Was solltest du jetzt unbedingt wissen, was im Zusammenhang mit Mobilität, Klimarettung und Dessous steht?

 

  1. Richtig pflegen statt wegwerfen
  2. Auf Qualität statt auf Quantität achten
  3. Regional statt weltweit einkaufen

Dessous im Wäschekorb

Die richtige Pflege

 

Wie ist das mit der Pflege deiner Unterwäsche? Behandelst du sie so, dass du sie jahrelang tragen kannst? Je besser du deine Unterwäsche pflegst, desto länger hast du Freude daran. Da kann es sogar sein, dass du viele Jahre deinen LieblingsBH anziehst und auf dieses gute Stück nicht verzichten willst. Liebevoll auf dich und deine Unterwäsche zu achten, das kannst du dadurch, dass du deine Dessous richtig wäscht und mit dem Material gut umgehst.

Bevor du dir etwas kaufst nach dem neuesten Modeschrei, überlege dir einmal, ob es auch ein schickes Teil aus einer vergangenen Modesaison sein darf. Was nicht neu produziert werden muss, schont auch die Umwelt.

 

Qualität ist besser als Quantität

 

Möchtest du kratzende Spitze oder drückende Bügel oder etwa ein schnell ausleierndes Unterbrustband? Natürlich nicht. Qualitätsmerkmale dieser Art merkst du allerdings nicht sofort bei einem Neukauf. Aber wenn du so etwas entdeckst, mache dich schlau, bei welchem Hersteller das passiert. Am besten merkst du dir das und achtest in Zukunft genau darauf. Es ist sowieso die bessere Wahl, vor dem Neukauf von Unterwäsche genau zu überlegen, was du willst. Und optimal passend soll es unbedingt auch sein.

Oft sind es nicht die großen „Verkaufstempel“, die echte, gute Qualität haben, sondern die kleinen, dir vielleicht bis jetzt, unbekannten Hersteller. Dessous von sehr guter Qualität findest du übrigens in meinem Onlineshop.

 

Versandpaket

Warum weltweit und nicht regional?

 

Stopp! Bevor du jetzt deinen super tollen, optimal passenden BH in meinem Onlineshop kaufst, muss ich noch ein paar ernste Worte mit dir sprechen.

Ich verkaufe dir gerne Dessous aus meinem Online-Outletshop, weil ich weiß, dass ich gute Qualität habe. Aber hast du dir eigentlich schon mal Gedanken gemacht, warum ich und viele, viele andere auch, nur noch über den Onlineshop verkaufen?

 

Weil ich nicht anders kann!

 

Die riesengroßen Versandhändler, die von Übersee kommen, fressen uns kleine Unternehmen auf. Da geht es nicht um Qualität, sondern um Gewinn. Und zwar um deren Gewinn. Die große Krake ist schon überall! Und wenn du auf die Autobahnen guckst, wo tausende LKW’s die online bestellte Ware von A nach B transportieren, dann stellst du vielleicht fest, dass das mit der Klimarettung soweit nicht her ist.

Wenn es irgendwie möglich ist, dann ist es hundertmal besser regional einzukaufen, als online über die ganze Welt.

 

Vielleicht ist es nicht klug, dass ich hier keine Werbung für mich mache. Aber meine Frage lautet immer: Was kann ich als einzelne Person tun? Ich habe nur in meinem kleinen Bereich die Chance dazu, etwas zu verändern.

Wie siehst du das? Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Barrierefrei an die Dessous – oder – Lass die Hüllen fallen

Wenn du an Barrieren denkst, sind deine Gedanken möglicherweise nicht sofort bei den Dessous. Eher vielleicht bei Gebäuden, die Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit nicht so einfach erreichen können, weil sie durch ein Hindernis versperrt sind. Die Barrieren im Kopf, die du im Zusammenhang mit Dessous haben kannst, sind ganz anderer Natur. Vielen Dank an Martin Schienbein, der mir die Idee zu diesem Artikel ganz barrierefrei geliefert hat.

 

geblümter BH mit großen Brüsten

 

Seit Jahren träumt Susan davon, sich ein paar wunderschöne Dessous zu kaufen. Was dagegen spricht, sind ihre Barrieren im Kopf. In Gedanken tauchen immer dieselben Gründe auf, die sie davon abhalten.

 

Barriere Nummer 1: Ich habe nicht die Figur!

Schon als Kind war Susan etwas kräftiger als alle anderen Kinder. Pummelchen war ihr Spitzname und sie hasste ihn. Als ihre weiblichen Rundungen anfingen zu wachsen, war sie zuerst einmal glücklich. Aber dann stellte sie fest, dass das Wachstum an diesen Rundungen fast nicht mehr aufhören wollte. Wenigstens ist meine Taille noch sichtbar, tröstete sie sich. Aber von der Modelfigur war sie meilenweit entfernt. Für schicke Dessous ist eine Modelfigur ein Muss. Das ist ihre Meinung.

Barriere Nummer 2: Ich bin nicht schön genug!

Susan war nicht nur pummelig, sondern hatte auch schon sehr früh die so genannten Schwangerschaftsstreifen. Obwohl sie noch nie schwanger war, hatten diese sich einfach eingestellt. Trotz aller Versuche, diese Streifen weg zu bekommen, blieben sie hartnäckig da. Als ihr ein Arzt sagte, dass ein schwaches Bindegewebe dafür verantwortlich sei, fand sie das nicht sehr hilfreich. Bevor ich schicke Dessous anziehe, will ich eine makellose Haut haben, denkt sie.

Barriere Nummer 3: Ich habe keinen Partner!

Warum auch immer fand Susan keinen Partner fürs Leben. Die Gedanken, dass es wegen ihrem Äußeren ist, setzten sich immer mehr in ihrem Kopf fest. Mit den Jahren wurde diese Gedankenmauer immer höher. Susan meint zu wissen, dass man schöne Dessous nur für einen Partner anzieht. Und den hat sie nicht. Also brauche ich auch keine schicken Dessous. Das ist ihre Meinung.

 

Blog Dessousgeflüster

Überraschende Begegnung mit Folgen

Susans Barrieren im Kopf hätten sich bestimmt noch mehr manifestiert, wenn sie nicht die Begegnung mit einer besonderen Frau gemacht hätte. Diese Frau wurde mit der Zeit zur Vertrauten von Susan. Sie konnten über alles reden. Auch und besonders über ihren Körper und dass Susan sich gerne schicke Dessous kaufen würde, aber nicht traute. Der Rat für Susan war: Tu es für dich selbst. Fange mit kleinen Schritten an, dich selbst zu lieben.

Die Hüllen fallen langsam

Als Susan endlich allen Mut zusammen nimmt und ein paar schicke Dessous kauft, holt sie sich den Rat ihrer Vertrauten. Sie will auf deren liebevolle und aufbauende Kommentare auf keinen Fall verzichten. Mit der Zeit wirken die aufbauenden Worte und Susan wird immer selbstbewusster. Jedes weitere schicke und passende Dessous unterstreicht ihre eigene, besondere Persönlichkeit. Mit Hilfe ihrer Vertrauten hat Susan ihren Selbstwert gefunden.

Frei von Barrieren im Kopf

Hast du bezüglich Dessous auch deine Barrieren im Kopf? Möchtest du sie los werden? Ich helfe dir gerne dabei. Abonniere einfach meinen Newsletter und du wirst jeden Monat Tipps finden, wie du Barrieren abbaust und im Gegenzug dazu mehr Selbstwert findest. Trag dich einfach hier ein.

Dieses Erlebnis hat mein Denken über Dessous verändert

Ich stand am Tor des Kindergartens und wartete auf mein Töchterchen. Kurz danach stellte sich eine andere junge Mutti neben mich. Aus den Augenwinkeln machte ich folgende Beobachtung: Groß, sehr schlank, ohne BH, attraktives Lächeln und auffällig rotes, kurz geschnittenes Haar. Sie musste neu sein. Ich hatte sie noch nie gesehen.

Zwei Tulpen

Freundschaft

Als die Kinder rausgerannt kamen, fiel mir sofort ein kleiner Junge auf, der genau so rotes, kurz geschnittenes Haar hatte. Meine Tochter sprudelte gleich heraus: „Mutti, der ist neu. Aber ich mag ihn. Ich will ihn zum Freund!“ Der kleine Junge war wohl von meiner Tochter genau so angetan, wie sie von ihm, denn die Mutter drehte sich zu mir um und wir kamen ins Gespräch.

Genau wie unsere Kinder wussten wir sofort, dass wir uns mochten. Es war deshalb einfach nur logisch, dass eine Freundschaft daraus wurde. In vielen Dingen waren wir uns sofort einig. Wir tickten einfach sehr ähnlich. Das war eigentlich kein Wunder, denn wir hatten einen ähnlichen Charakter. Kontaktfreudig, offen, klar, interessiert an Neuem, entscheidungsfreudig und aktiv.

Wenn ich aber ganz heimlich unser Äußeres miteinander verglich, kam ich mir sehr unscheinbar vor. Klein, rundlich, mehr Fettpölsterchen als nötig, unspektakulär straßenköterblondes Haar und sehr weit davon entfernt, einmal in den Genuss zu kommen, keinen BH anzuziehen.

Blick vom Straßenrand in die Berge

Am Ende

Als wir uns wieder einmal trafen, merkte ich, dass sie irgendetwas drückte. Sobald die Kinder zum Spielen verschwunden waren, fragte ich vorsichtig, was denn passiert sei. Erst wollte sie nicht erzählen. Aber dann brach es aus ihr heraus.

„Mein Mann hat eine Neue. Als er gestern ging warf er mir vor, dass ich viel zu männlich aussehen würde und er an meinen platten Brüsten sowieso kein Interesse mehr hätte.“ Schluchzend fügte sie noch hinzu: „Ich wollte, ich hätte so einen Busen wie du!“ Von dieser Neuigkeit war ich erst einmal geschockt. Ich ließ sie weinen und gab ihr nur von Zeit zu Zeit ein neues Taschentuch. „Wie kann ich sie nur trösten?“ waren meine inneren Überlegungen. Da fiel mir etwas ein.

„Weißt du was? Wir gehen morgen zusammen in die Stadt zum shoppen,“ machte ich ihr den Vorschlag. Nach einigen Bedenken, die ich glücklicherweise zerstreuen konnte, sagte sie zu.

Wissen zu Dessous

Ich kann mit meinem Dessouswissen helfen

Wie wir so durch die Fußgängerzone schlenderten blieb sie vor einem kleinen Geschäft stehen und schaute sehnsuchtsvoll in das Schaufenster. Es war ein Dessousgeschäft. Ich erinnerte mich an mein kleines bisschen Dessouswissen und öffnete die Ladentür. „Komm wir gehen rein,“ ermutigte ich sie. Zögernd folgte sie mir. Im Geschäft selbst merkte ich an ihrem Gesicht, wie ihre Gedanken waren. In Sekundenschnelle wechselte ihre Mimik von erfreut bis traurig.

Jetzt hatte ich genug gesehen. Ich kratze all mein Wissen zusammen und suchte ihr einige BH aus, damit sie welche probieren konnte. Nach kurzer Zeit merkte ich, wie es ihr immer mehr Spaß machte, BH auszuprobieren. Auch mir machte es Freude, denn ich merkte, dass ich beim Anwenden meines Wissens völlig richtig lag.

Die drei zart und neckisch aussehenden PushupBH, die sie am Ende mitnahm, zauberten ein dauerhaftes Lächeln auf ihr Gesicht.

Dieses Erlebnis hat mein Denken über Dessous so nachhaltig verändert, dass ich mein Wissen erweiterte und immer besser darin wurde, einer anderen Frau den optimal passenden BH zu empfehlen.

Möchtest du auch von meinem Wissen zu Dessous profitieren? Trag dich gerne in meinen Newsletter ein. Jeden Monat erhältst du Tipps, die dich deinem optimal passenden BH einen Schritt näher bringen.

→ Hier kannst du dich anmelden.

Dieser Artikel entstand im Rahmen der #Blognacht mit Anna Koschinski.

BH-Größe 75B – Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Obwohl 75B zu den Standard-BH-Größen gehört, passt doch nicht immer jeder BH zu jeder Frau. Je nach Hersteller und Form passt ein und derselbe BH zwar der einen Frau, aber noch lange nicht einer anderen. Der Grund hierfür ist die wunderbare weibliche Vielfalt der Figuren und Brüste. Diese Erfahrung hat auch Tina gemacht, die dir heute ihre Geschichte erzählt.

 

Wünsche für den neuen BH

 

Ich bin klein, sportlich und wie man von mir sagt, auch drahtig. In der Woche gehe ich zwei- bis dreimal ins Training um fit zu bleiben. Zu meinen sportlichen Aktivitäten trage ich immer einen Sport-BH, damit meine Brüste nicht wackeln. Das kann ich nämlich nicht leiden. Leider habe ich in der Zwischenzeit nur noch Sport-BH im Schrank. Das ödet mich an. Ich will auch mal wieder etwas Schönes. Etwas was meine Fraulichkeit unterstreicht und nicht immer verdeckt.

Weil ich eigentlich nicht so gerne shoppen gehe, überlege ich mir vorher genau was ich will. Die Überfülle des Angebotes überfordert mich oft. Ich lege mir deshalb eine Entscheidungshilfe an. Für meinen heutigen BH-Einkauf habe ich mir folgendes überlegt:

  • Der BH soll ein hohes, festes Cup haben und wenn möglich gepuscht sein
  • Spitze will ich maximal seitlich
  • kein verspieltes oder blumiges Muster
  • wenn möglich in den Farben weiß oder haut, alternativ als Ausnahme rot

 

Das Einkaufserlebnis

 

Im Dessousgeschäft stelle ich fest: „Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Meine Befürchtung tritt ein und ich bin froh, dass ich weiß, was ich will. Nach den ersten vergeblichen Versuchen alleine den richtigen BH zu finden, entscheide ich mich, Hilfe von der Verkäuferin anzunehmen. Diese ist sehr nett und bringt mir BH mit Formen, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Sie nennt es „Balkonett“ und „PlungeBH“. Interessant. Aber diese Formen passen mir nicht, auch wenn sie sonst zu dem passen, was ich gerne will.

Jetzt fragt mich die Verkäuferin, ob sie mir etwas bringen darf, von dem sie denkt, dass es mir passt. Für einen kurzen Augenblick überlege ich, dann lasse ich mich auf das Wagnis ein. Als die Verkäuferin nun einen roten Spitzen-BH bringt, muss ich schlucken. Das stand nun wirklich nicht auf meinem inneren Plan. Aber ich schlüpfe doch hinein.

Wie ich mich dann vor dem Spiegel sehe, entfährt mir ein überraschtes „Wow!“ Ich hätte nie gedacht, dass mir mal ein BH so gut stehen könnte. „Woran liegt das, dass dieser eine so gut passt und die vielen anderen zuvor nicht?“ überlege ich. Da beantwortet die nette Verkäuferin schon meine unausgesprochene Frage. „Es gibt Frauen, die ein festes Brustgewebe haben. Da füllt die Brust wunderschön die flexiblen Cups aus. Ist es ein BH mit festen Cups, dann muss sich das feste Brustgewebe an das feste Cup anpassen. Das funktioniert meistens nicht.“

 

Dieser BH ist Wirklichkeit geworden

 

Das ist eine Information, die mir neu ist. Sie könnte meine zukünftigen Kaufentscheidungen mit beeinflussen. Aber jetzt geht es darum, ob ich mich für diesen roten Spitzen-BH entscheide, oder nicht. Noch einmal fühle ich, wie zart sich das Material an die Haut schmiegt und wie alles so wunderbar passt. Und obwohl ein BH in dieser Art nicht auf meiner Liste stand, entscheide ich mich für ihn.

Während ich bezahle, hat die Verkäuferin noch ein paar freundliche Worte für mich. Dann wird das gute Stück eingepackt. Vorsichtig und sanft transportiere ich den zarten, roten Spitzen-BH nach Hause und mache gleich nochmals eine Modenschau vor dem Spiegel. Ich bleibe bei meiner Entscheidung. Der BH ist einfach toll.

 

Geht es dir wie Tina? Weißt du was du willst und findest doch nicht, was dir passt? Versuche es doch einmal mit einer Alternative und schaue in meinem Outletshop.

Der leichte BH für heiße Sommertage

An heißen Sommertagen ist es ein erhebendes Gefühl, sich leicht und luftig anzuziehen. Das kannst du mir bestimmt bestätigen. Und wenn es so richtig heiß ist, überlegst du dir sicher, ob du überhaupt einen BH anziehst. Das ist möglich, aber es gibt auch leichte BH-Modelle, die für solche heißen Tage gut geeignet sind.

 

Diese Tipps sind für dich, wenn du maximal ein C-Cup hast.

 

Wenn du mehr als ein C-Cup hast, dann lies hier weiter.

 

trägerloser BH

 

Du hast maximal ein C-Cup? Dann bist du an heißen Sommertagen wirklich zu beglückwünschen. Du kannst dir nämlich den Luxus leisten, keinen BH zu tragen. Möchtest du aber trotzdem einen BH anziehen, dann habe ich zwei Empfehlungen für dich.

 

Der Bustier

Der Bustier wird auch Longline-Bralette genannt. Er hat weder Bügel noch Schalen und ziert sich mit einer Triangelform. Das Unterbrustband beginnt direkt unter der Brust und ist mindestens drei Zentimeter breit. Ein Bustier gibt es in verschiedenen Materialien. Für die heißen Sommertage gut geeignet ist zum Beispiel ein Exemplar aus Seide. Du hast einen hohen Tragekomfort durch den kühlenden Stoff. Weil es ein Naturmaterial ist, wirst du auch mit dem Schwitzen kein Problem haben. Einen Bustier kannst du auch ohne zusätzliches Oberteil tragen.

 

 

Der trägerlose BH

Den trägerlosen BH nennt man manchmal auch den schulterfreien BH. Träger, die sonst den Halt des BH über das Unterbrustband unterstützen, fallen weg. Das Unterbrustband übernimmt in diesem Fall die ganze Last der Brust. Nicht selten ist er mit einem Silikonklebeband versehen, damit er nicht bei jeder Bewegung rutschen kann. Der trägerlose BH soll aus genau diesem Grund sehr eng unter der Brust anliegen. Dazu brauchst du dein genaues Unterbrustmaß oder gegebenenfalls die dazu gehörende kleinere Parallelgröße. Wenn du nicht ganz sicher bist, miss lieber nochmal nach.

 

Hast du schon deinen leichten BH für heiße Sommertage? Wenn nicht, dann findest du welche in meinem Shop.

 

Du hast mehr als ein C-Cup? Dann sind diese Tipps für dich.

 

 

Neckholder, Lisca, pearl, schwarz

 

Auch für dich habe ich zwei Empfehlungen für den leichten BH an heißen Sommertagen. Das ist einmal der Neckholder und zum anderen der schlichte Bügel-BH.

Der Neckholder

Der Neckholder ist die Alternative schlechthin, wenn du mit großen Brüsten einen BH ohne Träger suchst. Bei diesem BH-Modell laufen die Träger so zu, dass sie im Nacken verschlossen werden. Sehr häufig sieht man bei Bikinis diese Möglichkeit. Mit einem Neckholder kannst du ein Oberteil anziehen, bei dem man deine schönen Schultern und Oberarme sieht. Die Träger bei einem Neckholder sind verstellbar, damit du sie deinem Dekoltée anpassen kannst.

Wenn du gerne einen Neckholder anziehen möchtest, aber noch nie einen getragen hast, dann solltest du darauf achten, wie deine Brust wirkt. Die Form eines Neckholders kann nämlich dafür sorgen, dass deine Brust nach innen gedrückt wird. Das könnte unvorteilhaft wirken oder auch zum Schwitzen zwischen den Brüsten führen, wenn diese schon von Natur aus sehr eng nebeneinander liegen. Passt und gefällt dir aber ein Neckholder, probiere es einfach aus.

 

Empreinte, Melodie, nude

Der Bügel-BH

Der schlichte Bügel-BH ist eigentlich ein Allrounder. Für jeden Zweck, für jeden Anlass und für jede Jahreszeit hat er seine Vorteile. Für die heißen Sommertage ist ein leichtes Exemplar gut geeignet. Das heißt, der Stoff am Cup sollte aus zartem Material bestehen. Mit einer zarten Spitze zum Beispiel, lässt sich gut punkten. Aber hier brauchst du sehr viel Feingefühl, denn je größer deine Brust ist, desto eher solltest du darauf achten, dass die Spitze das Gewicht deiner Brust hält. Wenn es dir wichtig ist, dass man deinen BH nicht durch dein Oberteil sehen kann, so solltest du einen BH tragen, der die Farbe haut hat. Alternative Farben sind nude oder champagner.

Hast du schon deinen leichten BH für heiße Sommertage? Wenn nicht, dann findest du eine Auswahl in meinem Shop.

 

BH ist nicht gleich BH

Wenn dir die Abkürzung BH begegnet, welches Bild hast du dann im Kopf?

 

Das, oder?

Je nach Kontext ist BH jedoch nicht gleich BH.

Ich kenne drei BH und du?

 

 

Der erste BH = der Büstenhalter

 

Dieser BH ist ein Kleidungsstück. Es gehört in die Kategorie der Unterwäsche und wird direkt auf der Haut getragen. Im Englischen heißt dieser BH „bra“ und wird der Gattung „Lingerie“ zugeordnet. Im Französischen heißt dieser BH „le bustier“ und ist in der Kategorie „Dessous“ zu finden.

Über diesen BH gibt es viel zu erzählen. Ich habe darüber schon so manche Geschichte geschrieben, die du in meinem Blog lesen kannst.

 

Der zweite BH = der Bauherr

 

Im Kontext rund um das Bauen ist der BH ein Bauherr. Aber auch eine Frau kann ein BH sein. Dann ist sie die Bauherrin. Da ich hier auf meinem Blog hauptsächlich für Frauen schreibe, bitte ich die männlichen Leser mit einem Augenzwinkern, dass sie mir die Einseitigkeit verzeihen, wenn ich jetzt nur von der Bauherrin spreche.

Eine BH ist in diesem Zusammenhang die Person, die bestimmt wie und was gebaut wird. Sie bezahlt aber auch alles. Und wenn sie das nicht tut, dann kann ihr was blühen.

Wer schon mal als BH gebaut hat, der kann davon ein Lied singen, wie teuer das werden kann. Du kannst dir wirklich sehr viele BH = Büstenhalter kaufen, wenn du nicht baust. Der geht bei weitem nicht so ins Geld. Schon gar nicht, wenn du bei mir im Outletshop kaufst.

Aber natürlich braucht eine BH auch einen BH. Und gerade im Baugewerbe, bei denen Männer ihrer Kraft wegen immer noch in der Mehrheit sind, ist es besser dass eine BH den optimal passenden BH trägt. Auf einer Baustelle ist das immer von Vorteil.

 

Der dritte BH = der Begleithund

 

Im Kontext rund um die Hundeausbildung gibt es auch einen BH. Auch hier bleibe ich wieder bei der weiblichen Form und dann ist dieser BH eine Begleithündin. Wenn du eine BH fragst, was ihre Aufgabe ist, dann wird sie dir das wahrscheinlich ganz genau sagen. Nein. Natürlich nicht, sondern bellen. Denn eine BH ist sehr wichtig. Sie begleitet einen Menschen im Alltag und ist dazu speziell ausgebildet. Am bekanntesten sind wohl die BH, die blinde Menschen begleiten. Es gibt jedoch noch viel mehr Bereiche, in denen eine BH eingesetzt wird.

Eine BH wird man nicht so einfach. Oft kommt sie wegen ihrer Gene schon vor der Geburt in die engere Auswahl. Wenn dann ihr Charakter noch passt, dann erhält sie eine ganz spezielle Ausbildung. Diese Ausbildung kann lange dauern und beinhaltet oft mehrere Prüfungen. Eine BH ist absolut loyal und zuverlässig.

 

Und was ist nun was? Hier ein Rätsel für dich, bei dem Kopfkino erlaubt ist.

 

Eine BH ist mit ihrer BH in deren BH auf dem Weg zum Rohbau. ;-)

 

Viel Spaß. Wenn du die Antwort weißt, schreib sie doch gleich in den Kommentar.

 

Regelmäßige Aufmerksamkeit für deine Dessous

Die regelmäßige Aufmerksamkeit für meine Dessous ist so alltäglich, dass ich oftmals gar nicht bewusst darüber nachdenke. Die kürzeste Routine ist die tägliche. Das An- und Ausziehen. Durch das Waschen bekommen die Dessous im wöchentlichen Turnus ihre Aufmerksamkeit. Und dann ist da noch die Zeit, meine alten Dessous auszusortieren und neue zu kaufen. Im Rahmen der #Blognacht mit AnnaKoschinski habe ich meine Gedanken dazu niedergeschrieben.

 

Lisca, Lorella, Set, bordeaux

Morgens anziehen

Ich bin zwar kein Morgenmuffel, aber ich brauche vom Aufwachen bis zur Tagesroutine schon so meine Zeit. Bis ich mal auf Touren bin, geht alles langsamer. Den Start in den Tag beginne ich nicht mit Stress und Hektik. Beim Anziehen meines BH lasse ich mir Zeit. Es ist mir wichtig und deshalb konzentriere ich mich darauf. Mein BH muss richtig sitzen. Nichts darf reiben, drücken oder scheuern. Ich habe beim Anziehen meines BH meine eigene Methode. Aber ich weiß, dass es noch mehrere Möglichkeiten gibt, und dass andere Frauen es anders machen.

Wenn ich dann angezogen und aufgehübscht bin, kann der Tag für mich beginnen. Stunde für Stunde verrinnt und schon ist es wieder Abend und Zeit zu Bett zu gehen.

Abends ausziehen

Obwohl ich immer den optimal passenden BH trage, bin ich froh, wenn ich ihn abends wieder ausziehen kann. Es ist eine Erleichterung für Schulter, Nacken und Haut. Bevor ich zu Bett gehe, überlege ich, was am folgenden Tag ansteht und suche die Kleidung entsprechend aus. Das mache ich wirklich jeden Abend, egal wie müde ich bin. Für mich ist das so wichtig, wie Zähne putzen. Aber auch das machen andere Frauen anders. Es muss ja nicht jede so machen wie ich. ;-)

 

 

Schmutziges waschen

Die Tage vergehen und schon ist wieder eine Woche vorbei. Im wöchentlichen Rhythmus wird bei mir die Wäsche gewaschen. Früher, als noch alle meine Mädels da waren, musste häufiger gewaschen werden. Aber so eine Wäschetrommel sollte wenigstens so gefüllt sein, dass sich die verbrauchte Energie lohnt. Auf nachhaltiges Denken musste ich diesbezüglich nicht erst aufmerksam gemacht werden.

Beim Waschen erhalten meine Dessous eine Sonderbehandlung. So Zartes und Feines muss ins Wäschesäckchen. Dabei kann schon auch mal ein Malheur passieren, das nicht gewollt ist. Die Geschichte die mir mal passiert ist, kannst du hier nachlesen.

 

 

Wäsche in Schubladen

 

 

Altes aussortieren

Nicht täglich und auch nicht wöchentlich, aber doch regelmäßig müssen sich meine Dessous einer Prüfung unterziehen.

Da kommt alles aus der Schublade raus und es wird aussortiert. Fragen, die der BH überleben muss, damit er wieder in die Schublade darf, sind folgende:

-passt er noch optimal?

-ist das Material noch in Ordnung?

-mag ich ihn noch leiden?

Wenn der BH nicht mehr optimal passt, kann das zwei Gründe haben. Erstens könnte ich zugenommen haben oder zweitens könnte ich abgenommen haben. Es ist erstaunlich, dass an den Brüsten bereits wenige Kilo sichtbar sind. In beiden Fällen kommt der BH auf den Stapel: Aussortieren!

Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht lohnt, darauf zu warten, bis ich wieder optimal in einen bestimmten BH hineinpasse. Jetzt weiß ich: Das wird nie geschehen.

Wenn bei einem BH das Material nicht mehr in Ordnung ist, dann kann sich das auf verschiedene Weise zeigen. Ist der Verschluss noch in Ordnung? Haben die Träger noch Elastizität? Sind Bügel und Stäbchen (falls der BH welche hat) noch fest und trotzdem biegsam? Ist der Stoff noch schön oder schon dünn geworden? Ist die Spitze überall noch heil? Wie sehen die Nähte aus? Sind irgendwo Fäden gezogen?

Früher habe ich gedacht, dass ich vielleicht irgendwann das gute Stück wieder flicken könnte. Aber viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es dann im Flickkorb lag und vergessen wurde. Also kommt heute ein BH, der bei der Beantwortung dieser Fragen durchs Raster fällt, ebenfalls auf den Stapel: Aussortieren!

Ein Höschen, das seinen Platz in der Schublade behalten will, muss dieselben Fragen aushalten. Ausgeleierte oder durchgesessene Höschen sorgen meist dafür, dass ich sie nicht mehr leiden mag und sie zum Stapel: Aussortieren! kommen.

 

Manchmal bin ich traurig und trotzdem gleichzeitig froh. Nämlich dann, wenn mein jahrelanger LieblingsBH auf dem Stapel „Aussortieren“ landet. Das heißt für mich nämlich: Es ist Zeit für einen neuen.

Cheek, lucky-lace, blau, Set

Neues kaufen

Ich mag mir gerne neue Dessous kaufen, weil ich mich gerne schön mache. Von unten fange ich da an. Mit den Lebensjahren habe ich gelernt, was mir steht, was mir passt und was ich will. Als Fachfrau weiß ich auch, wie wichtig es ist, mich vorher nochmals genau auszumessen. Viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mein Körper verändert hat. Also passe ich meine Dessous an mich an und nicht anders herum.

Wie ist es bei dir? Gönnst du deinen Dessous auch regelmäßig die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Morgens, abends, wöchentlich und im größeren Turnus? Wann ist bei dir Zeit um Altes auszusortieren und dir Neues zu kaufen? Falls bei dir gerade jetzt die Zeit ist für neue Dessous, dann schau doch zuerst in meinem Shop.