Abnehmen an der Brust

  • – Vor kurzem traf ich mal wieder Petra. Sie erzählte mir ihre „kleine Leidensgeschichte“, die sich im Zusammenhang damit ereignete, dass Petra einige Kilos abgenommen hatte.

„Zu Neujahr hatte ich mir mal wieder ein paar gute Vorsätze gemacht. Erstens wollte ich nicht mehr rauchen.“ Hier unterbrach ich sie kurz und lachte. „Das ist dir bestimmt leicht gefallen, wo du doch noch nie geraucht hast.“ „Klar“, sagte sie und lachte auch.

Aber abnehmen wollte ich. So drei bis fünf Kilo oder vielleicht auch mehr.“ „Und hat es geklappt?“, frage ich. „Ja. Hat es“, erzählt sie weiter.

„Am 1. Januar hab ich losgelegt. Nur drei Dinge habe ich gemacht. Erstens mehr trinken, zweitens weniger essen und drittens mehr Bewegung. Täglich achtete ich sehr diszipliniert auf meinen Plan und jeden Morgen stellte ich mich auf die Waage. Nach etwa einer Woche sah ich es auf der Waage. Ich hatte tatsächlich schon ein paar Pfunde verloren. Das spornte mich an und so machte ich weiter. Nach einer weiteren Woche hatte ich mein Wohlfühlgewicht erreicht. Das halte ich jetzt auch schon eine ganze Zeit und es geht mir gut dabei.“

„Wo hast du denn abgenommen“ frage ich. „In deinem Gesicht merkt man es. Aber sonst auch noch wo?“

„Wenn ich ich im Spiegel anschaue, scheint mein Bauch noch genau so geformt zu sein, wie vorher. Wenn ich allerdings in meinen Speck auf den Rippen greife, merke ich schon, dass da einiges weniger ist. Und meine Brust fühlt sich auch viel leichter an.“

„Wahrscheinlich passen dir jetzt deine BH nicht mehr richtig“, merke ich an.

„Ja du hast Recht. Meine Bügel-BH werfen Falten und in den Schalen-BH passen schon meine Finger zusätzlich rein. Aber das ist ja nicht schlimm. Man sieht es ja nicht.“

„Zeig mir das mal an dem BH, den du gerade anhast,“ bitte ich sie.

Petra zieht ihr Oberteil hoch und zeigt es mir. „Kannst du dich mal umdrehen,“ frage ich sie. Sie dreht sich und ich sehe das Dilemma, das die meisten Frauen nicht bemerken. Der Verschluss liegt nicht in einer Linie zu den Cups vorne, sondern ist um einige Zentimeter nach oben gerutscht. Der ganze BH sieht aus wie ausgeleiert.

„Und, was meinst du? Brauche ich jetzt ein paar neue BH?“ Petra schaut mich fragend an.

„Es wäre sinnvoll, gebe ich zur Antwort. „aber zuerst würde ich dich gerne neu ausmessen, so dass du deine jetzige Größe richtig herausfinden kannst.“

Petra freute sich total, dass sie abgenommen hatte. Aber gleichzeitig fühlte sie sich in keinem ihrer BH mehr wohl. Es war wichtig, dass sie sich nach dem Abnehmen richtig ausgemessen hat. So trägt sie jetzt wieder die optimal passende BH-Größe. Ihren Erfolg beim Abnehmen sieht man ihr an, weil sie sich von unten bis oben in ihrer Kleidung wohl fühlt.

Geht es dir auch so? Lass dir helfen, beim richtigen Ausmessen. Wie das geht, kannst du auch in meinem Blogbeitrag „Das richtige Maß finden“ lesen.

Einen BH deiner neuen Größe findest du bei uns im Shop. https://www.outletdessous.de/

 

Eine BH-Anprobe mit Folgen

Hast du schon einmal zusammen mit einer Schulfreundin einen BH für dich eingekauft? Lena hat mir ihre Geschichte dazu erzählt, die weitreichende Folgen hatte.

 

Die BH-Anprobe

> Als ich ungefähr 14 Jahre alt war, war Heidi meine Schulfreundin. Wir waren beide gerade so in die Pubertät gekommen und unsere Brüste hatten sich entwickelt. Sehr unterschiedlich, wie wir nach und nach feststellten. Es hatte den Anschein, als würden meine Brüste ständig größer werden, aber bei ihr war nichts zu sehen. Als wir einmal in einem großen Bekleidungsdiscounter gemeinsam shoppen gingen, verirrten wir uns wie zufällig in der Ecke mit Dessous.

Wir waren gut drauf und kicherten oft. Aus einem komischen Impuls heraus entstand die Schnapsidee, dass ich ein paar BH ausprobieren sollte. Einerseits hatte ich Lust dazu, aber andererseits hatte ich ein komisches Gefühl in der Magengegend. Vielleicht liegt es daran, dass ich bisher noch nie alleine einen BH gekauft hatte, dachte ich. Oder vielleicht auch daran, dass ich nicht genau weiß, was ich will. Weil ich mir nicht erklären konnte, woher dieses Gefühl kam, ignorierte ich es einfach. Es stand fest, dass ich mir einen BH kaufen würde, wenn er passte.

Aus meiner Unsicherheit heraus überließ ich es Heidi, mir das auszusuchen, war ihr gefiel. Dann ging es in die Umkleidekabine. Als ich mich ausgezogen hatte, schlug Heidis Stimmung schlagartig um. Sie nannte mich „Monster mit Riesenbusen“ und lies den Satz fallen: „Mit deinem Busen kannst du einen Mann erschlagen.“ Äußerlich ließ ich mir nichts anmerken, aber innerlich wurde ich immer deprimierter. Bei jedem BH den ich anprobierte schien drauf zu stehen: „Männermordende Jungfrau“.

Als ich nicht mehr probieren wollte, zwang mich Heidi dazu, noch einen BH zu probieren, von dem ich schon dachte, dass er zu klein ist. Und so war es auch. Alles quoll überall heraus. Jetzt zog Heidi noch einen letzten Trumpf und kommentierte: „Den musst du kaufen. Der passt zu dir, wo du doch sowieso aussiehst wie eine Hure.“ Dann drehte sie sich weg und lachte laut.

 

Eine unerwartete Konsequenz

Aus allem was Heidi sagte, spürte ich ihren Neid auf meine Brüste. Aber konnte ich etwas dafür, dass ich so große Brüste hatte und sie nicht? Sollte ich ihr zuliebe meine Brüste verstecken? Ich bemühte mich, es ihr recht zu machen. Doch trotz allem entzweite sich unsere Freundschaft kurz nach diesem Erlebnis. Heidi fand sehr schnell neue Freundinnen und ich zog mich in mich selbst zurück. Es begann meine Reise nach unten, die fast in der Bulimie (Ess-Brech-Sucht) endete.

Viele Jahre später begann ich eine Therapie. Durch die Fragen der sehr empathischen Therapeutin ging ich meinem minderen Selbstwert auf den Grund. Dabei fand ich heraus, dass dieses Erlebnis mit Heidi für mich eine traumatische Erfahrung war. Ich konnte es nur dadurch überwinden, dass ich mich selbst annahm. Gerade mit meinen großen Brüsten.

Viele Jahre lang trug ich immer nur BH, die meine Brust optisch kleiner aussehen ließen. Langsam fing ich an, meinen eigenen Wert zu erkennen. Nun begann ich auch, mir schöne BH zu kaufen. Endlich fand ich Freude daran, meine Brust zu betonten und meine Weiblichkeit zu zeigen.<

Hast du auch einmal so ein Erlebnis gehabt? Denkst du daran, dass dein BH auch deinen Selbstwert ausdrückt? Sei es dir wert! Gönne dir einen guten BH.

 

 

Dessous – Was ich von meiner Mutter gelernt habe

Mütter sind etwas Besonderes. Wenn ein Mädchen in die Pubertät kommt, gibt eine Mutter manchmal eine Lektion zur Unterwäsche im Allgemeinen und Dessous im Besonderen an die Tochter weiter. Wie das geschieht, oder was da gesagt wird, ist so besonders, wie die Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

 

Meine Lektion zur Unterwäsche

Meine Mutter wuchs in einer Zeit auf, als man über dieses Thema nicht sprach. Es war also für sie nicht ganz einfach, mit mir darüber zu sprechen. Trotzdem bekam ich im Alter von etwa 13 Jahren meine Lektion zum Thema Unterwäsche und Dessous. Das geschah, wie sollte es auch anders sein, während ich ihr half, die gewaschene Wäsche zusammen zu legen.

„Mädchen“, fing sie an, „Unterwäsche ist etwas intimes. Es bedeckt als erstes Textil den Schambereich und deine Brüste. Denke immer daran, dass die Unterwäsche gute Qualität hat, denn das Material liegt direkt auf der Haut“. Sie zeigte mir eine Unterhose und einen BH und redete weiter. „Unterwäsche muss passen. Ein BH darf weder zu klein, noch zu groß sein. Es darf nichts kneifen oder verrutschen. Verstehst du das?“

Ich nickte heftig, denn dass ich nicht wirklich eine Ahnung hatte, wollte ich nicht zugeben. Also erklärte meine Mutter weiter: „Dasselbe gilt für deine Unterhosen. Eine Unterhose muss am Po anliegen und darf weder runter noch in den Spalt rutschen. Und wenn du mal richtig schöne Dessous anziehen willst, gilt genau dasselbe. Aber Reizwäsche zieht man sowieso nicht so oft an.“

Ich merkte, dass ihr der letzte Satz sehr schwer gefallen war, denn sie drehte errötend den Kopf zur Seite. Dann drehte sie sich mit einem Seufzer wieder zu mir. Mit erhobenem Zeigefinger kam die letzte Ermahnung. „Und merke dir eines. Das ist ganz wichtig! Wenn du außer Haus gehst, muss deine Unterwäsche absolut sauber sein. Man weiß nie, was passiert …“

Diese Informationen reichten mir für den Anfang. Und als meine Mutter schwieg, wusste ich, dass sie sowieso nicht weiter reden würde. Der Alltag ging weiter und ich vergaß Mutters Rat.

 

Mutters Rat ist richtig

Einige Jahre später kaufte ich zum ersten Mal meinen BH alleine. Die Vielfalt an BH und Slips irritierte mich und ich hatte zuerst Schwierigkeiten bei der Auswahl. Doch dann erinnerte ich mich an Mutters Lektion zur Unterwäsche vor vielen Jahren. Ein Lächeln schlich sich in mein Gesicht und gleich war die Entscheidung für meinen neuen BH nicht mehr so schwer.

Auch wenn sich seit damals sehr viel verändert hat, was Mutter zur Unterwäsche gesagt hat, war richtig und gut. Denn: ich weiß ja nie, was passiert …

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Was hast du von deiner Mutter gelernt zum Thema Dessous und Unterwäsche? Schreibe doch gerne einen Kommentar.

Der BH und das Brautkleid

Feste sind etwas Besonderes. Ob Betriebsfest, Taufe, Hochzeit oder Jubiläum. Das haben sie gemeinsam: Lange vorher wird alles sorgfältig vorbereitet. Gerade bei einem Festkleid ist es wichtig, den richtigen BH anzuziehen. An eine Panne wegen dem unpassenden BH wirst du dich nach deinem Festtag ein Leben lang erinnern.

 

Davon erzählt dir die glückliche Braut heute ihre Geschichte.

>Endlich stand das Hochzeitsdatum fest. Weil ich von Natur aus die Planerin bin, habe ich mich gleich richtig ins Zeug gelegt. Weiß und rosa sollten meine Farben sein. Von den Einladungskarten über die Deko und den Blumenschmuck stellte ich alles darauf ein. Auch mein Brautkleid sollte so sein. Die Suche danach gestaltete sich allerdings als sehr schwierig. Wenige Tage vorher fand ich es dann endlich. Die paar Kleinigkeiten, die noch zu ändern waren, machte ich selbst, ich kann ja nähen.

Da hing es nun an meinem Kleiderschrank und ich war so glücklich. Weiß, schulterfrei, tailliert und mit zartrosa Röschen bestickt. Mein Traum. Am Abend vor dem Fest machte ich nochmals die letzte Probe.

Mein Entsetzen war riesengroß, als ich feststellte, dass ich keinen einzigen BH hatte, den ich zum Kleid anziehen konnte. Alle hatten Träger. Aber jetzt konnte ich keinen neuen mehr kaufen. Es war zu spät. Fieberhaft fragte ich alle Frauen in meinem Umfeld, ob sie mir aushelfen könnten. Aber niemand trug genau meine Größe. Also entschied ich, an meinem großen Festtag keinen BH anzuziehen.

Das Fest selbst war dann wunderschön. Nur eins drängte sich immer wieder in den Vordergrund: Das Gefühl der Nacktheit, weil ich keinen BH trug. Es war mir peinlich und sehr unangenehm. Ich habe mir deshalb geschworen: Zu einem Festkleid kaufe ich mir in Zukunft immer rechtzeitig einen passenden BH.<

 

Wie ist es bei dir? Hast du auch bald ein ein schönes Fest? Denke rechtzeitig daran, den passenden BH  zu besorgen.

 

Meine innere und äußere Haltung

Bleibender Selbstwert kommt von innen und zeigt sich in Haltung. Das habe ich in meinem Leben gelernt und möchte dir heute davon erzählen.

 

Schon als ich sehr jung war, hatte ich einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Die dauernden, oft sehr starken, Schmerzen führten irgendwann dazu, dass ich unbemerkt in eine gebückte Haltung fiel. So oft es ging blieb ich zu Hause und entlastete meinen schmerzenden Rücken dadurch, dass ich keinen BH anzog. Da ich zu den Frauen gehöre, die eine große Cup-Größe tragen, sah das natürlich entsprechend aus. „Verschlabbert“ wie wir zu Hause sagten. Irgendwann übertrug sich das auf mein Inneres. Ich fragte mich, ob ich noch etwas wert bin und wozu ich überhaupt da bin, wenn ich meine Arbeit nicht mehr tun konnte. Die Folge davon war, dass ich manchmal haltlos weinen musste.

 

Haltung annehmen nach Außen

Wenn ich aber Termine außer Haus wahrzunehmen hatte oder Besuch kam, reagierte ich ganz anders. Ich nahm mir viel Zeit, mich von unten nach oben korrekt anzuziehen. Angefangen beim BH achtete ich genau auf jedes Detail. Bevor ich dann die anderen Menschen begrüßte straffte ich mich innerlich. Ich wollte nicht, dass man mir die Schmerzen ansah. So richtete ich mich auf, schob die Schultern zurück und erhob den Kopf. Tief im Inneren hörte ich noch meines Vaters Stimme, der mir sagte: „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist“. Immer noch spürte ich dadurch seine Liebe und Wertschätzung zu mir. Mit diesem Hintergrund konnte ich eine aufrechte Haltung annehmen und meinem Gegenüber gerade in die Augen schauen.

 

Für manche Außer-Haus-Termine oder Besucher musste ich meine letzten Reserven mobilisieren. Und kaum war der Besucher weg oder ich wieder zu Hause, dann ließ ich mich und alle Kleidung fallen und nahm wieder die gebückte Haltung ein. In meinem Leben gab es Zeiten, in denen ich Besuche oder Termine auf ein Minimum reduzierte. Trotz meiner Schmerzen Haltung zu bewahren, das ging an meine Substanz. So lag ich oft und ruhte aus.

 

Innere Zweifel überwinden

In dieser Zeit der Stille für mich selbst lernte ich, woher mein Selbstwert kommt. Ich erkannte, dass meine Haltung von innen kommt und nach außen geht. Um im Bild der Kleidung zu bleiben: Beim BH fängt es an und endet beim Hut, wenn ich diesen als letztes anziehe. Irgendwie blieb mein Fokus auf dem BH hängen und ich beschäftigte mich mehr damit. Ich stellte fest: Vielen Frauen geht es genau so. Von nun an ging mir das Thema BH im Allgemeinen und Dessous im Besonderen nicht mehr aus dem Kopf. Allmählich entstand daraus die Idee zu meinem Blog „Dessousgeflüster“.

 

 

Wie ist das bei dir? Bist du auch eine Frau, die irgendwann einmal, eine gebückte Haltung angenommen hat? Wenn du feststellst, dass du nur noch in Ausnahmefällen einen richtig guten BH trägst, ist es Zeit, über deinen Selbstwert nachzudenken. Gute Tipps und wertvolle Informationen findest du hier.

 

Ich möchte an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Anna Koschinski weitergeben. Sie hat mich ermutigt, etwas ganz persönliches über meine Haltung zu schreiben. So ist dieser Beitrag für ihre Blogparade entstanden.

Mein erstes Date

-Da steht sie vor dem Spiegel ihres Kleiderschrankes. Im Eva-Kostüm. Wie der Schöpfer sie geschaffen hat. Die Gedanken schlagen Purzelbaum, denn er hat sie, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich zu einem Date eingeladen. Morgen ist es soweit.

Während sie den Kleiderschrank öffnet, überschlagen sich ihre Gedanken. „Hose oder Rock? Kurz oder lang? Kräftige oder gedeckte Farben? Wie wird das Wetter? Schnell einen Blick auf das Handy werfen und den Wetterbericht für morgen abchecken. „Igitt, Regen …. Na ja.“

Ihr Blick fällt auf die highwasted blue Jeans. Sie weiß, dass dadurch ihre Beine länger wirken. Jetzt das Oberteil. „Einfarbig oder bunt? Weit oder eng?“ Ja, da ist es. Das blaugrüne Hemd, das ihre Augen so gut zur Geltung bringt. Noch einen Knoten vorne und so hat es den richtigen Pep. „Und dazu meine silberfarbenen Halbstifeletten, das passt“.

Zufrieden schaut sie auf ihre Ausbeute. Es fehlt jetzt nur noch die Unterwäsche. Die schwarzen Sneaker sind schnell herausgesucht und wandern zu Hose und Oberteil. „Aber welches Höschen und welchen BH ziehe ich an? Am liebsten ein Set, bei dem Höschen und BH genau zusammen passen,“ überlegt sie.

Mit Schwung zieht sie die Schublade für die Unterwäsche heraus. Fast purzelt ihr der ganze Inhalt heraus. Nun wühlt sie in ihren Schätzen. Sie entscheidet sich dann für einen Bügel-BH und einen String je mit zarter Spitze in der edlen Farbe Silber.

Endlich sinkt sie müde, aber immer noch aufgeregt auf ihr Bett und wünscht sich, dass die nächsten Stunden im Flug vergehen.

Steht bei dir auch ein erstes Date an? Schau mal nach, ob das die richtige Unterwäsche für dich ist.

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Dessous als Geschenk

– Geschenke sind etwas wunderbares. Gerade jetzt vor Weihnachten drehen sich die Gedanken sehr oft darum. Was schenke ich wem? Wie packe ich es am schönsten ein? Was bekomme ich wohl geschenkt? Seit Monaten bekommen wir suggeriert, dass es an Weihnachten nichts Wichtigeres gibt, als Geschenke.

Ich mag Geschenke und ich schenke gerne selbst. Dafür überlege ich oft sehr lange, was ich einer bestimmten Person schenken kann. Bei Menschen, die mir am nächsten sind, dauert es am längsten.

 

Geschenke früher und heute

Praktisches und Alltägliches schenkte man früher. Heute ist das nicht mehr so üblich. Es soll doch wenigstens einmal im Jahr etwas besonders sein. Zumindest für den Geliebten, denkt die Frau oder die Geliebte, denkt der Mann. Und so kommt mancher Mann auf die Idee, seiner Partnerin Dessous zu schenken.

Die Erfahrung lehrt mich aber, dass gerade so ein Geschenk bei der „Geliebten“ nicht ankommt. Dafür gibt es meistens mehrere Gründe. Es könnte sein, dass die „Geliebte“ grundsätzlich schöne Dessous ablehnt, dass die „Geliebte“ denkt: >er will mal wieder!<, oder dass das Dessous nicht passt. Egal was es ist, unter dem Weihnachtsbaum ist alles ein Dilemma.

Wie kommt man nun aus der Sache am besten heraus? Ich kenne ein Paar, das dies ganz souverän gemeistert hat und beide Partner dabei glücklich waren.

Jan und Anne

Jan wollte seiner Anne schon seit einiger Zeit ein schönes, mit Spitzen bedecktes, Dessous schenken. Aber Anne war dagegen. Sie mochte lieber schlichte und einfache Unterwäsche. Da zog eine junge Frau in der Nachbarschaft ein, die sich auf Dessous spezialisiert und ein kleines Lädchen hatte. Ohne diese Information zu haben, befreundete sich Anne mit der Nachbarin Vera. Als die Vertrauensbasis zu Vera gelegt war, nutzte Jan die Gelegenheit, mit Vera zu sprechen. Und damit hatte er eine Verbündete. Vera begann, Anne Dessous schmackhaft zu machen.

Erst nach etlichen Monaten traute sich Anne, die Dessous in Veras Lädchen anzuschauen. Ein weiterer Schritt für Anne war, dass sie auch mal Dessous bei Vera anprobierte. Vera verstand etwas von ihrem Fach und führte Anne sensibel an das für sie bisher Unbekannte heran. Irgendwann war es soweit und Vera hatte herausgefunden, welche Art von Dessous Anne am liebsten mochte.

Nun stand Weihnachten vor der Tür und dieses Mal wollte Jan seiner Anne ein Dessous als Geschenk machen. Bei Vera machte er sich kundig, was Anne gefiel, kaufte es und legte es ihr dann unter den Weihnachtsbaum. Es war das Richtige und Anne war über das Geschenk sehr glücklich.

Bei Anne und Jan hat es einige Zeit gedauert, bis Anne bereit war, auf Jans Wünsche einzugehen. Gerade bei Dessous ist zarte Rücksichtnahme ein unverzichtbares Fundament.

Der Gutschein

Um Dessous an Weihnachten zu verschenken, dafür gibt es auch eine Alternative. Das ist ein Gutschein. Diesen legt er unter den Weihnachtsbaum und sie sucht sich später aus, was ihr am besten gefällt.

 

Dessous waschen

Eine Frage, die ich häufig gestellt bekomme lautet: Wie wasche ich eigentlich Dessous? In der Tat kann man daraus eine Wissenschaft machen. Ich mache es einfach.

Früher, zu Zeiten unserer Großmütter, waren Dessous etwas Teures und Wertvolles mit Spitze und wurde deshalb entsprechend wertvoll und pfleglich behandelt. Im Gegensatz dazu gab es die alltägliche Unterwäsche, die vom Material her bedeutend robuster war und auch mal eine Kochwäsche vertragen konnte.

Grundsätzlich wird auch heute noch so unterschieden, auch wenn zu bemerken ist, dass alles was wir darunter anziehen, im weitesten Sinne zur Kategorie der Dessous gehört. Folgerichtig ist es in erster Linie wichtig, aus welchem Material die Dessous sind. Unterwäsche, die für Menschen geeignet sind, die zum Beispiel an Inkontinenz leiden, können bis zu 95 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

Aber was ist mit den Materialien, die man heutzutage üblicherweise bei Dessous verwendet? Wie ist das mit den Bügeln beim BH?

Zauberwort: Das Wäschesäckchen

In der Regel geben Hersteller bei den Pflegehinweisen an, dass bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Ich kenne kein Material, bei dem noch Handwäsche verlangt wird. Um jedoch die BH bei der Wäsche zu schützen, empfehle ich, ein Wäschesäckchen zu nutzen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass bei solch einer Behandlung, BH und Dessous-Slips von guter Qualität, Wäschen bei 40 Grad im Wäschesäckchen bei mindestens 1000 Umdrehungen im Schleudergang der Waschmaschine, jahrelang gut überstehen.

Einmal jedoch ist mir folgendes passiert:

Morgens gleich nach dem Aufwachen dachte ich: „Lass mal die Waschmaschine laufen, bevor du was anderes machst. Dann kann die rumpeln und ist am Vormittag fertig.“ Gedacht, getan. Am Abend zuvor hatte ich die Wäsche bereits sortiert und musste sie nur noch reinstecken und laufen lassen. In der Eile des Gefechts hatte ich aber vergessen, meine Brille aufzusetzen. Also konnte ich die Anzeige an meiner Waschmaschine nicht lesen. „Naja“, dachte ich, „das ist nicht schlimm. Ich kenne ja meine Waschmaschine und weiß, wie weit ich ungefähr drehen muss, dass es bei 40 Grad steht.“ Also drehte ich den Knopf und startete die Maschine.

Als die Trommel fertig gewaschen war, hatte ich dann meine Brille auf. Und dann bekam ich einen riesigen Schrecken. Ich hatte meine Dessous mit 70 Grad gewaschen. Jetzt war ich wirklich gespannt, wie die Dessous raus kamen. Ich rechnete mit dem Schlimmsten. Doch siehe da: Bis auf eine leichte Verfärbung war nichts passiert. Alles hatte noch seine Stabilität und Elastizität.

Welch eine Erleichterung! Hast du so etwas auch schon mal erlebt? Teile es mir doch einfach mit, in dem du einen Kommentar verfasst.

 

 

Das erste Mal einen BH kaufen – 3 Geschichten

Erika und Lisa

– Erika beobachtet schon lange ihre Tochter Lisa und stellt irgendwann fest: Es ist soweit. Sie kauft einen BH und bringt ihn mit. Sie reicht ihn Lisa mit den Worten: „Zieh das mal an. Das brauchst du ab jetzt. Du musst es aber direkt auf der Haut anziehen“. Lisa geht aus dem Zimmer und will alleine sein. Da guckt sie sich das Ding erst einmal an. Es sieht komisch aus. Hat zwei weiche Schalen, die in der Mitte miteinander verbunden sind und an den anderen Schalenseiten sind sie durch Stoff verbunden, den man an den Enden irgendwie zumachen kann und somit miteinander verbinden. Träger hat das Ding auch. Irgendwie sieht es aus, wie ein verkürztes Unterhemd. Nun versucht Lisa ihr Glück und probiert es anzuziehen. Nach einigen Versuchen scheint es irgendwie zu passen. Also lässt sie den BH an und zieht sich ihre Oberbekleidung darüber. Mama Erika ist zufrieden.

Sofie und Doreen

– Sofie hat beim Umziehen im Sportunterricht bei ihrer Mitschülerin Doreen einen BH gesehen. Sie schaut an sich hinunter und stellt fest, sie will so einen BH auch haben. Nach der Schule geht sie ins Internet und googelt den Begriff „BH“. Viele Millionen Treffer spuckt ihr die Suchmaschine aus. Stundenlang sucht sie genau den BH, den ihre Mitschülerin hat. Endlich gibt sie auf. Am nächsten Tag geht sie in die Stadt und findet nach langer Zeit ein Geschäft, in dem man BH kaufen kann. Oh, diese Auswahl. Da sieht sie ihn. Den BH, den auch Doreen hat. Aber was ist nur die passende Größe? Sie schaut an sich hinunter und nimmt drei verschiedene Größen mit. Schließlich darf man ja nicht mehr mitnehmen, so steht es auf einem Schild über den ausgehängten Stücken. In der Umkleidekabine ist es kalt. Also lässt Sofie das Unterhemd an und probiert. Zu eng. Gleich weg. Der andere ist zu groß. Nun noch den dritten. Ihr ist schon eiskalt. Nun haben sich auch noch die Verschlusshäkchen in ihrem Unterhemd verfangen. Also doch das Hemdchen ausziehen. Ihre Brustwarzen ziehen sich zusammen und schmerzen. Sie hat Gänsehaut und will hier einfach nur noch raus. Okay, denkt sie beim letzten. Der passt ja irgendwie. Dann zieht sie ihre anderen Sachen wieder an und geht schnell an die Kasse. Egal ob er richtig passt oder nicht. Hauptsache es ist derselbe, wie der von Doreen.

Maria und Jenny

– Schon seit einiger Zeit bemerkt Jenny, dass sich ihr Körper verändert. Mama Maria merkt das auch und bei einer Gelegenheit, bei der die beiden alleine sind, fragt Maria ihre Tochter: „Na, du möchtest jetzt wohl auch langsam einen BH. Lass uns noch ein bisschen warten und dann kommt uns eine Frau besuchen, die ich schon sehr lange kenne. Sie bringt dann ganz viele BH mit, so dass du dir einen ganz schönen aussuchen kannst.“ Ungeduldig fiebert Jenny diesem Tag entgegen. Als die Frau dann da ist, ist Jenny begeistert von der großen Auswahl. Die Dame ist ganz alleine nur für Jenny da. Sie zeigt ihr, wie man den BH richtig anzieht. Wie man zum Beispiel die Häkchen zumacht, oder die Träger verstellt. Mit jedem BH darf sich Jenny in einem Spiegel anschauen und wenn sie es will, sich auch Mama zeigen. Gleich schon der erste BH, den sie ausprobiert, passt und gefällt ihr. Aber sie will noch viele andere probieren. Nach fast einer Stunde ist sie platt. Sie darf sich jetzt entscheiden. Glücklich zieht sich Jenny mit ihrem ersten BH in ihr Zimmer zurück.