Endlich neue Dessous!

„Diese alte, abgetragene Unterwäsche kann ich nicht mehr sehen!“

 

Hast du auch schon mal gedacht: „Ich kann meine alte Unterwäsche nicht mehr sehen?“ Ich habe diesen Satz oft gehört. Besonders im Zusammenhang mit dem Wunsch, neue Unterwäsche zu kaufen. Besser noch, schöne und hochwertige Dessous zu kaufen. Doch zwischen dem Ausruf dieses Satzes und der Realisierung, dir etwas Neues zu kaufen, kann es lange dauern. Wie oft kommt etwas dazwischen und du trägst die alte Unterwäsche eben Tag für Tag weiter? Wie hoch ist dein Leidensdruck, bis du dich zur Tat aufraffst? Wie es Gabi ergangen ist, das erzählt sie dir heute.

 

Gabis Geschichte

 

> Ich war die jüngste von 4 Mädels zu Hause. Das war in manchen Dingen von Vorteil. Dass ich nicht so oft Hausarbeiten machen musste, zum Beispiel. Mama spannte dafür doch häufiger meine älteren Schwestern ein. Aber meistens war ich nicht zufrieden damit, die Jüngste zu sein. Besonders dann, wenn ich die Kleidung meiner Schwestern erbte.

 

Schon von klein an mochte ich alles, was schön war und harmonisch zusammen passte. Ich liebte Verkleidungsspiele aller Art und war am liebsten die schönste Prinzessin im ganzen Land. Bis zu meiner Pubertät duldete ich es, die ausgeleierten Baumwollunterhosen meiner Schwestern tragen zu müssen. Ich wusste, es ging nicht anders.

 

Meine Eltern waren nicht arm in dem Sinne, dass wir nichts hatten. Aber sie mussten jeden Pfennig umdrehen. Schicke Kleidung für den jüngsten Mädchenspross stand nicht oben auf der Prioritätenliste, wenn es um neue Anschaffungen ging. Wenn etwas kaputt war, dann wurde es geflickt. Das war selbstverständlich. Zerrissene Jeans trugen nur die Menschen, die nichts auf sich hielten.

 

Als ich in die Pubertät kam, erwachte ich aus meinem Dornröschenschlaf. Wachen Auges blickte ich auf meine Brüste und die der meiner Schwestern. Mit Grausen dachte ich daran, deren BH auch anziehen zu müssen. Und tatsächlich traf mich dieses schreckliche Schicksal, solange ich noch zur Schule ging. Da meine Schwestern unterschiedliche Größen hatten und sich zum Teil ihre BH schon selbst kauften, hatte ich wenigstens manchmal die Chance zu wählen. Leider viel zu selten.

 

Die Chance nutzen, hübsche Dessous zu kaufen

 

Ich sehnte mich danach, endlich aus der Schule zu kommen und eigenes Geld zu verdienen. Solange das nicht möglich war, informierte ich mich. Ich blätterte massenweise Kataloge durch und schnitt mir die Bilder aus, auf denen die schönsten Stücke zu sehen waren. Im Laufe der Zeit entstand dadurch eine ganze Sammlung mit Bildern von Frauen, die schicke Dessous trugen. Diese Sammlung war mein Geheimnis. In unserem Dorf kannte ich nur prüde und verklemmte Menschen und mein Instinkt sagte mir, dass es besser ist, mein Geheimnis für mich zu behalten.

 

Als ich endlich mein erstes, selbstverdientes Geld in der Tasche hatte, zog ich los. Ich wusste was ich wollte. Das würde ich nur in einem speziellen Dessousgeschäft in der Hauptstadt finden. Als ich dort war, legte ich mir mehrere BH und Höschen zu. Diese filigranen und feinen Teile trug ich gerne. Eigentlich sieht man Unterwäsche ja nicht nach außen. Aber die Menschen um mich herum fragten mich, warum ich plötzlich so selbstbewusst, frisch und lebendig auftreten würde.

 

Ich wusste warum. Damals traute ich mich nicht darüber zu reden. Heute würde ich das anders machen und jeder Frau erzählen, wie wichtig neue und hübsche Dessous sind.<

 

Geht es dir wie Gabi, dass du alte, abgetragene Unterwäsche nicht magst und sie am liebsten durch schicke, neue Dessous eintauschen würdest? Mach es doch einfach. Du fühlst dich selbstbewusst und lebendig mit tollen Dessous aus meinem Shop.

Risiken und Nebenwirkungen bei der Internetrecherche für Dessous

Hast du schon einmal im Internet zum Thema „Dessous“ eine Recherche durchgeführt? Ich schon. Was ich da erlebt habe … ! Ein neues Medikament ausprobieren zu müssen, ist fast ein Klacks dagegen, denn: Eine Internetrecherche zu Dessous birgt Risiken und Nebenwirkungen.

„Du musst nur die richtigen Schlüsselwörter eingeben, wenn du Erfolg haben willst.“ Diesen Satz, von vielen Experten zitiert, habe ich im Ohr, bevor ich loslege. Folgerichtig überlege ich mir genau, was ich eingeben will. Ich stelle mir also zuerst die Frage, welche Informationen ich genau suche. Fachwissen zu Dessous will ich finden. Also müsste das Wort „Dessous“ doch auch das richtige Schlüsselwort sein. Gedacht – Getan.

 

Risiken

 

Wenige Augenblicke später wirft mir die Suchmaschine ihre Ergebnisse aus. 265.000.000 ist die Zahl der Treffer, die mir entgegenploppt. Dazu viele, viele Fotos. Fotos, auf denen immer eine Frau dargestellt ist, die schwarze oder rote Unterwäsche trägt.

Die Unterwäsche bedeckt wenig Haut, Brust und Po treten in den Vordergrund und der offene Mund mit der dargestellten Pose spricht eine deutliche Sprache.

Egal ob in der Beschreibung oder unter den Fotos, du kannst immer dieselben Worte lesen. Dessous und Frauen, die sie tragen, werden beschrieben mit den Worten: sexy, erotisch, verführerisch, reizend, aufregend und sinnlich.

Wie ich so über die erste Seite scrolle, fällt mir das eingekreiste Wort „Anzeige“ auf. Das macht fast die Hälfte der Treffer aus. Die Webseiten gehören zu den großen und bekannten Unternehmen. Überall kann ich Dessous kaufen. Aber Fachwissen erhalte ich zuerst einmal nicht.

 

Nebenwirkungen

 

Sehr schnell habe ich gelernt, dass ich die Suchmaschine viel konkreter filtern muss. Mit vielem Ausprobieren habe ich dem Wort „Dessous“ noch weitere Details hinzugefügt. Nach einiger Zeit habe ich wirklich gefunden, wonach ich gesucht habe. Um die verschiedenen Daten zu vergleichen, öffne ich die Webseiten alle in einem neuen Tab. Dazu lege ich noch ein Blatt Papier und einen Bleistift zurecht, damit ich die vielen Informationen passend für mich zusammenziehen kann.

Stunden später habe ich einen Teilaspekt meiner Internetrecherche abgeschlossen. Jetzt will ich nur noch kurz auf mein Facebook-Profil gucken.

Doch kaum beginne ich zu scrollen ploppt Werbung auf. Werbung für Dessous! Ich schaue genau hin und stelle fest, dass das genau dieselben Anbieter sind, bei denen ich zuvor meine Recherche betrieben habe. Dazu werden viele, viele Fotos serviert. Fotos, bei denen eine Frau in mehr oder weniger eindeutiger Pose ist und schwarze oder rote Unterwäsche trägt. Und erhalte ich die mehr oder weniger penetrante Aufforderung, diese Artikel zu kaufen.

 

Als Fazit für meine Internetrecherche zum Thema Dessous stelle ich fest, dass ich mit den Risiken und Nebenwirkungen wohl werde leben müssen, denn schließlich sind Dessous ja eben genau mein Thema. Kurz fasse ich zusammen, was das für mich bedeutet.

 

Risiken:

  • massenweise Treffer, die mich nur zu einem Bruchteil interessieren
  • Überschwemmung von sexualisierten Frauenbildern
  • einseitiges und eingeschränktes Vokabular

Nebenwirkungen:

  • meine Zeit verrinnt wie im Fluge
  • um zu meinem Ziel zu kommen brauche ich konkrete, eigene Organisation
  • in meinen Sozialmedia-Kanälen erhalte ich unaufgefordert Werbung, die mich zu meinem Thema „Dessous“ auf dem Laufenden hält

 

Welche Erkenntnisse hast du aus deinen Internetrecherchen gezogen? Schreibe es mir gerne in einem Kommentar.

 

Mein erstes Date – Der Absturz

Für ihr erstes Date hatte sie sich wirklich gut vorbereitet. Für sie war alles stimmig von unten bis oben. Sie genoss diese prickelnde Vorfreude, ihn bald zu treffen. Sie war davon überzeugt: Ich bin verliebt. Diese tollen Komplimente, die er ihr per Telefon machte und … Ihr wurde heiß und kalt, wenn sie sein Bild ansah.

 

Die Veränderung

 

Jetzt hatte sie ihn getroffen und wusste: „Ich bin nicht mehr dieselbe wie vorher.“ Sie war jetzt seine Freundin. Einige Monate lang trafen sie sich regelmäßig. Sie glaubte gerne an seine Komplimente. Eines der häufigsten, das er ihr sagte war: „Ich mag deine Brüste. Sie sind so schön und fest.“ So begann sie, ihre Brüste auch zu mögen und kaufte sich einen schicken BH nach dem anderen. Mit der Zeit kamen da einige zusammen, denn sie wollte ihn jedes Mal neu überraschen.

 

Böses Erwachen

 

An diesem verregneten Frühlingstag wollten sie sich wieder treffen. Um nicht ganz pitschnass zu werden, fand sie sich schon einige Zeit vorher am vereinbarten Treffpunkt ein. Unter dem Vordach eines Hauses hatte sie Schutz und konnte die Straße entlang blicken, auf der er kommen würde. Sie stand noch nicht sehr lange da, als sie ihn kommen sah. Von der anderen Seite als erwartet, mit einem großen bunten Regenschirm und nicht alleine. Das Mädchen, das er untergehakt hatte, kam ihr bekannt vor. Trotz prasselndem Regen hörte sie die beiden kichern und sah, wie das Mädchen ihren Freund anhimmelte. Die Wut kroch in ihr hoch, als die beiden stehen blieben und sie Zeugin eines innigen Kusses wurde.

Das wollte sie nun wirklich nicht länger mit ansehen und so machte sie sich eilenden Schrittes in die andere Richtung davon. Es kochte in ihr. „Der kann was erleben.“ „Mit dem bin ich fertig.“ „Das lass ich mir nicht bieten.“ „So ein Lügner.“ „Ich will mit dem nichts mehr zu tun haben.“ „Der kriegt einen saftigen Abschiedsbrief.“ Solche und viele andere Gedanken schossen ihr durch den Kopf, bis sie wieder in ihrer Wohnung ankam. Sie warf sich auf ihr Bett und heulte fassungslos.

Das war’s also. Aus! Tränenverschleiert fing sie an, sich auszuziehen und ihre Kleidung Stück für Stück auf den Stuhl zu werfen. „Ich will einfach nur schlafen“, denkt sie und alles vergessen. Wie sie ihren BH öffnet brach nochmals ein ganzer Tränenstrom aus ihr heraus. Ihr müdes Gehirn fing an zu rechnen, wie viele BH sie sich für diesen Mann zugelegt hatte und was das alles gekostet hatte. Aber ihr leerer Kopf kam nur zu der Erkenntnis: Es war zu viel. Er war es nicht wert.

 

Was ist aus den BH geworden?

 

Als sie nach einem traumlosen Schlaf wieder aufwachte, waren sofort die Gedanken wieder da. Besonders beschäftigte sie die Frage: „Was soll ich mit den BH machen? Sie will sie nicht mehr anziehen. Da reift eine Idee in ihr. „Ich schmeiß sie ihm vor die Füße!“ In der Tat war sie aber dann doch nicht so konsequent. Sie packte alle BH in eine Paket und schickte sie, zusammen mit einem gepfefferten Abschiedsbrief an seine Adresse. Nachdem das Paket weg war, fühlte sie sich leichter.

Allmählich erholte sie sich von dem Schock und fing an, ihr Leben ohne ihn neu einzurichten. Sie ging wieder laufen und probierte immer mal wieder eine neue Strecke aus. Als sie heute einmal am alten Bahndamm lief, fiel ihr schon von weitem auf, dass da etwas buntes im Dreck lag. Beim Näherkommen sah sie einen ganzen Haufen BH dort liegen. Das interessierte sie und als sie genauer hinschaute, stellte sie fest, dass das früher einmal ihre eigenen waren. Er musste den Inhalt des Paketes, das sie ihm geschickte hatte, auf diese Weise entsorgt haben.

Kurz wird sie noch getriggert mit dem Gedanken: „Genauso ging es dir. Benutzt und dann in den Dreck geschmissen.“ Dann dreht sie sich schnell ab und läuft weiter.

 

Wenn es dir geht wie ihr, dann empfehle ich dir: Kaufe jeden BH für dich selbst. Tu dir mit einem optimal passenden BH etwas Gutes. In meinem Shop ist eine schöne Auswahl.

Ich liebe ihn

Das ist er! Zart und fein zeigt er mir seine Details. Leicht berühre ich ihn und spüre seine Biegsamkeit in meinen Händen. Weich und warm schmiegt er sich an meine Brüste. Den will ich!

 

Die schwierige Suche nach einem neuen BH

 

In Gedanken gehe ich zurück und lasse Revue passieren, wie lange ich schon nach so einem tollen, anziehenden BH suche. Viele Jahre lang habe ich der Einfachheit halber nur weiße, schlichte BH bevorzugt. Meine Lebensumstände waren wichtiger, als die Suche nach dem BH-Traumprinzen.

 

Ich hatte es einschleichen lassen, dass mir meine BH nicht richtig passten. Meine Devise war: Hauptsache die Brust ist eingepackt und fällt nicht raus. Aber das hatte Konsequenzen in meiner Haltung. Leicht nach vorne gebeugt zu gehen, das fiel mir gar nicht auf. Es war normal für mich, dass das Gewicht meiner Brust mich nach vorne zog.

 

Dann entschied ich mich endlich, nach einem Neuen zu suchen. Und damit begann die Odyssee.

 

Rein in den ersten Discounter und gleich darauf wieder raus. Kein einziger BH in meiner Größe! Das war das frustrierende Fazit aus diesem Besuch. Beim nächsten Discounter ging es mir ganz ähnlich. Eine Masse von BH, die der momentan geltenden Mode entsprachen, führten zu einem traurigen AHA-Erlebnis. Ich bin altmodisch. Zumindest was meine Unterwäsche betrifft.

In einem kleinen Fachhandel erhoffte ich mir Hilfe bei der Qual der Wahl. Aber da war ich wohl in das falsche Geschäft geraten. Solche BH, wie die, die es dort gab, wollte ich nicht mehr. Davon hatte ich in den letzten Jahren schon genug. Frustriert und niedergeschlagen gab ich auf.

 

Ein letzter Versuch

Ich will mir nur noch einmal eine Chance geben. Ein neuer Versuch und jetzt habe ich ihn gefunden. Traumhaft schön liegt er vor mir. Und wie ich ihn anziehe, fühle ich ihn samtweich auf meiner Haut. Ja! Ich will ihn! Ab sofort wird er zu meinem Liebling erkoren.

 

Hast du deinen Liebling schon gefunden, oder suchst du ihn noch? Die Chance ihn zu finden, hast du in meinem Shop.

Wozu brauchst du einen Blog über Dessous?

Wozu brauchst du einen Blog? Und wozu gerade über Dessous? War es nicht so, dass man über Dessous doch eigentlich gar nicht spricht? Wozu dann noch einen Blog über Dessous?

 

Als Meike Leopold zu ihrer Blogparade aufrief, war mir klar, dass ich dazu auch ein Wort zu sagen hätte. Und das tue ich natürlich im Rahmen meines Blogs, denn ich bin Bloggerin aus Leidenschaft. Ich blogge über das individuelle, intime und seltene Thema „Dessous“.

Bloggen ist nicht Selbstzweck, wie Anna Koschinski in ihrem Beitrag zu dieser Blogparade deutlich gemacht hat. Bloggen ist ein Kommunikationsangebot. Wie ein Buch das man lesen kann, oder auch nicht. Da gibt es Fachbücher zu allen Themen und die Belletristik, die genauso ihre Leser hat, vielleicht sogar noch mehr. Ein Blog ist für mich dasselbe. Zu allen Themen sind interessante Blogartikel zu finden und auch die Belletristik punktet mit nicht gerade wenigen Blogs.

 

Das findest du bei Dessousgeflüster

 

Wozu zählt nun mein Blog über Dessous, dem ich sogar den reizvollen Namen „Dessousgeflüster“ gegeben habe? Ich finde er gehört sowohl zu den Fachbüchern, als auch zur Belletristik. Hier findest du nämlich beides.

1.Fachwissen rund um Dessous im Allgemeinen und BH mit Höschen im Besonderen

2.Geschichten von Frauen und manchmal auch Männern, die von ihren Erlebnissen mit ihrer Unterwäsche erzählen.

 

Was macht nun „Dessousgeflüster“ zu einem besonderen Blog? Pia hat mir dazu ein nettes Brieflein zukommen lassen, das ich dir nicht vorenthalten will.

 

Das sagt Pia zu Dessousgeflüster

 

Liebe Edith,

ich rede grundsätzlich nicht gerne über meine Unterwäsche. Über spezielle Dessous schon gar nicht, denn ich finde, das ist zu intim. Am liebsten lese ich darüber Geschichten, die schon andere Frauen erlebt haben. Gepaart mit ein bisschen Fachwissen, macht das eine „Suppe mit guter Würze“. Beim Thema Dessous will ich zuerst Vertrauen aufbauen. Und meine Anforderungen an eine vertrauenswürdige Person sind sehr hoch. Wenn ich mich bezüglich meiner Weiblichkeit und der dazugehörenden Unterwäsche öffne, möchte ich ernst genommen werden. Am liebsten ist mir da eine Frau, die mich versteht und die sensibel mit meinen Gefühlen umgeht.

Von Gesprächen zu diesem Thema, die sich im schlüpfrigen Niveau befinden, halte ich mich fern. Als Frau fühle ich mich erniedrigt, wenn beim Thema Dessous immer nur von „sexy“ oder „erotisch“ die Rede ist. Ich lese gerne deinen Blog auf David & Goliath Dessous. Du greifst zart und sensibel die Fragen auf, die mich interessieren. Bei dir fühle ich mich geschätzt und angenommen.

Mach weiter so, Pia.

 

Vielen Dank, liebe Pia.

Möchtest du wissen, was andere zum intimen Thema „Dessous“ erlebt haben? Lies doch gerne meine Blogartikel und hinterlasse da und dort deinen Kommentar.

Meine Dessous in meinem Zyklus

Grundsätzlich bin ich gerne eine Frau. Aber manchmal …

 

Manchmal mag ich mich gar nicht. Komischerweise kommen und gehen diese beiden Gefühle im monatlichen Zyklus bei mir. Nicht umsonst spricht man bei uns Frauen von „Hormongesteuert“. Ich bin es auch.

 

 

Da ist eine Zeit, in der ich zufrieden, entspannt und glücklich bin. Geplantes geht vorwärts, Arbeiten können erledigt werden und Schwierigkeiten werden gelassen gemeistert. Diese Zeit meines Zyklus mag ich. Alles ist stimmig und so wähle ich auch meine Kleidung und insbesondere meine Unterwäsche. Ich bin mit mir selbst in Einklang und das merkt man, insbesondere mein Mann. Harmonisch passen BH und Slip farblich zueinander. Meine Oberbekleidung passt dem Wetter entsprechend dazu.

 

 

Zu einer anderen Zeit bin ich gereizt, angespannt und grundaggressiv. Irgendwie scheint es, als ginge nichts vorwärts, jegliche Arbeit fällt mir schwer und Schwierigkeiten sind dazu da, dass ich sie kämpfend angehe. Diese Zeit meines Zyklus mag ich überhaupt nicht. Ich bin nicht mit mir zufrieden und niemand, schon gar nicht mein Mann, kann es mir recht machen. Also wähle ich so auch meine Unterwäsche und Oberbekleidung. Es ist mir gleichgültig, ob der Slip zum BH passt und ob der BH überhaupt richtig sitzt, ist mir egal. So fühle ich mich gleich von unten an nicht richtig angezogen. Die Folge ist, dass ich gerade jetzt noch gereizter werde, weil irgendwo der Slip in die Pospalte rutscht und die Brustwarzen ständig an der BH-Spitze reiben. Es wird alles immer schlimmer und abends ziehe ich meinen BH aus und pfeffere ihn in die Ecke.

 

 

Dann gibt es da auch noch eine dritte Zeitspanne. Ich plane viel, arbeite, als ob ich unter Drogen stehe und Schwierigkeiten scheint es nicht zu geben. Diese Zeit in meinem Zyklus liebe ich. In meinem Umfeld merkt man es und mein Mann nimmt erfreut davon Kenntnis. In dieser Zeit achte ich besonders darauf, dass ich von unten nach oben so angezogen bin, dass es auffällt. Ich betone meinen Po und meine Brüste und achte auch darauf, dass das Dekoltée richtig zur Geltung kommt. In dieser Zeit stehe ich gerne vor dem Spiegel und betrachte meine schöne, weibliche Figur. Gerne halte ich mich sehr nahe bei meinem Mann auf und signalisiere ihm, dass ich gerne … Und vielleicht klappt es auch. Dann haben die so besonders ausgesuchten Dessous ihren Zweck erfüllt.

 

 

Als ich jung war, habe ich unter diesen unterschiedlichen monatlichen Zuständen oft gelitten. Es rührte daher, dass ich mich nicht wirklich mit mir und meinem Frausein beschäftigt und auseinander gesetzt habe. Erst als ich mich bewusst beobachtet habe, habe ich gelernt, mit meinem Zyklus umzugehen. Heute, im reiferen Alter, kann ich mich viel besser annehmen. Ich habe gelernt, dass alles seine Zeit hat. Auch die Stimmungsschwankungen im Laufe meines Zyklus. Gerade aus diesem Grund habe ich für jede Zeit meine bestimmte Unterwäsche im Schrank. Ganz nach dem Motto: Für jeden Anlass die passende Unterwäsche.

 

Wie geht es dir in deinem monatlichen Zyklus? Suchst du auch deine Dessous entsprechend den Tagen aus? Schreibe mir gerne einen Kommentar.

 

 

Ich bin eine Superheldin in Dessous!

Ich, eine Superheldin in Dessous? Echt jetzt?

Nein. Ich bin keine Superheldin in Dessous. Ich koche auch nur mit Wasser, so wie alle anderen Menschen. Ich stehe morgens auch zerknittert auf und brauche erst mal eine Anlaufzeit bis ich wach bin. Genauso wie viele andere Menschen auch. Und genau wie fast alle anderen Frauen auch, entscheide ich mich manchmal für den falschen BH,  wenn ich mich morgens anziehe. Nein. Als Heldin bezeichne ich mich überhaupt nicht. Schon gar nicht als Superheldin.

Aber ich habe einen Superhelden an meiner Seite.

 

Als wir uns kennenlernten waren wir beide jung. Ich fühlte mich als Mauerblümchen und kleidete mich auch so. Unscheinbar von unten bis oben. Weiße Unterwäsche aus Feinripp und Baumwolle. Erotisch oder gar sexy zu sein, das fiel mir im Traum nicht ein. Meinen Superhelden störte das nicht. Wir gaben einander trotzdem das JA-Wort.

 

Mit den Jahren gesellten sich unsere 4 Töchter dazu. Es war meinem Superhelden immer eine große Ehre, für mich und die Mädchen zu sorgen. Er bezahlte gerne die Menge der notwendigen Utensilien für die monatliche Menstruation seiner 5 „Mädels“. Nie stellte er die Notwendigkeit eines neuen BH oder neuer Slips in Frage. Und beim Kauf von schicken Dessous drückte er extra noch ein Auge zu. Dabei gingen gerade diese weiblichen Bedürfnisse ganz schön ins Geld.

 

Auch die Veränderungen an meiner Figur, die an meinem Bauch und an meinen Brüsten zu sehen sind, nimmt er an, ohne negative Kommentare dazu zu geben. Im Gegenteil. Vor einiger Zeit passte er sich mir freundlicherweise an und legte auch ein paar Pfunde zu.

 

Jetzt sind wir miteinander älter geworden. Die Mädchen sind alle aus dem Haus und wir haben nur noch uns beide. Mein Superheld kennt mich nackig und angezogen. Im Schlabberlook ohne BH  und ganz festlich ein bisschen aufgebrezelt von unten bis oben. Er kennt mich mit Dessous und ohne. Aber das ist ihm nicht wichtig. Wichtig ist meinem Superhelden, dass ich an seiner Seite bin. Ob wir stark oder schwach mit Corona und den Nebenwirkungen konfrontiert werden, das ist uns egal. Hauptsache wir beide zusammen gegen den Rest der Welt.

 

Nur eines vermissen wir sehr. Wir haben immer gerne getanzt und das ist schon seit Monaten nicht mehr möglich. Wir träumen davon, es bald wieder zu tun. Mein Superheld hat mich all die Jahre begleitet und bringt jeden Tag mit seinem Dasein einen Sonnenstrahl in mein Leben.

 

Eine Superheldin in Dessous?

Ich behaupte von mir, dass ich keine Superheldin bin. Und in Dessous werde ich immer nur für meinen Helden super sein. Möchtest du für deinen Helden auch super sein? Probiere es doch aus mit einem Dessous aus meinem Shop.

 

Dies ist der Beitrag zu Anna Koschinskis Blogparade „Warum ich eine Superheldin bin. Heldenstorys.“

 

Richtig vorbereitet?

Vor einiger Zeit riefen langjährige Freunde bei mir an. Ich war total aus dem Häuschen, denn sie meldeten sich zu einem Wochenendbesuch an. Seit vielen Jahren hatten wir uns nicht mehr gesehen und ich freute mich sehr.

Meine Fragen

Sofort fing ich an zu planen. Die Betten mussten frisch bezogen werden. Über welches „Betthupferl“ sie sich wohl freuen würden? Was war nochmals ihre Lieblingsspeise? Sollte ich dies oder das kochen? Ach, und einkaufen musste ich dafür natürlich auch noch. In meiner Vorfreude wurde der dafür gedachte Einkaufszettel immer länger. Rechtzeitig vorher begann ich, alles vorzubereiten. Und so verging die Zeit mit meinem geschäftigen Treiben.

Als die Zeit nahe war, dass sie ankommen würden, überdachte ich nochmal alles. Mit Kontrollblick scannte ich alles und war zufrieden. Aber dann schoss mir ein Gedanke in den Kopf, den ich bisher noch nicht wahrgenommen hatte.

Was ziehe ich an zu diesem besonderen Besuch? Ich überlegte hin und her, was meinen Freunden wohl gefallen würde. Doch ich kam zu keinem Ergebnis. Also traf ich einfach eine Entscheidung. Meine Wahl fiel auf passend, nett und alltagstauglich. Alles was ich auswählte, trug den Stempel: geeignet, denn während meine Freunde da waren, wollte ich sie auch ausgiebig bedienen.

Als alles zusammengestellt war, fehlte nur noch der richtige BH. Ich öffnete meinen Schrank und fing an zu suchen. Aber ich fand nichts! In Windeseile und quasi in letzter Sekunde zog ich einen BH an, den ich schon viele Jahre hatte. Es war vor vielen Jahren ein Lieblingsstück gewesen, aber in der Zwischenzeit ziemlich ausgeleiert.

Nun waren meine Freunde da. Es war eine wunderschöne Zeit. Wir hatten viel Spaß und Freude zusammen. Trotzdem hatte ich dazwischen immer mal wieder ein unbehagliches Gefühl. Mein Unterbewusstsein signalisierte mir: Unpassend! Ich wusste genau, woher dieses Gefühl kam. Mein BH passte nicht richtig.

Meine Reflexion

Als meine Freunde wieder weg waren, ging ich hart mit mir ins Gericht. Alles war wunderschön, bis auf den einen Punkt. Ich hätte die Prioritäten anders setzen sollen. Warum nur hatte ich mich nicht rechtzeitig um einen gut passenden BH in meinem Schrank gekümmert?

Gut. Für dieses Mal war es eben so. Abgehakt. Aber für das nächste Mal will ich rechtzeitig vorsorgen.

Geht es dir auch so? Dann sorge jetzt vor. Deinen BH findest du hier.

Www.outletdessous.de

Herbstarbeiten mit BH

Zu meinen Herbstarbeiten im Garten ziehe ich heute mal wieder meinen LieblingsBH von anno dazumal an. Er ist zwar heftig ausgeleiert, aber ich kann mich von altbewährtem so schlecht trennen.

 

Zur Gartenarbeit wird es wohl noch reichen …

Nachdem sich der herbstliche Morgennebel gelichtet hat, kommt strahlend die Sonne heraus. Dieser Herbsttag mit seiner milden Wärme eignet sich optimal dazu, die letzten Gartenarbeiten vor dem Winter zu machen. Ich beginne mit dem, was am schnellsten geht und am wichtigsten ist. Die nicht winterharten Pflanzen bringe ich von draußen in den Keller. Bei dem einen Bottich muss ich kräftig zupacken. Zur Unterstützung der Arme drücke ich die Pflanze zum Teil an meine Brust ran.

 

Danach ernte ich die letzten Äpfel von unserem knochigen Apfelbaum. Mit dem Apfelpflücker bewaffnet will ich beikommen. Aber er ist zu kurz. „Naja, macht ja nichts“, denke ich. „Ich kann ja in den Baum klettern“. Wie ich so nach dem Apfel ganz oben schiele, stellt sich mir ein abgebrochener Ast in den Weg. Dann entfährt mir ein entsetzlich lauter Schrei. Der Ast hatte sich zwischen den Bügel meines BH verfangen.

 

Ich befreie mich, beiße meine Zähne zusammen und ernte fertig. Dann hebe ich noch ein paar gefallene Äpfel auf und verarbeite sie in der restlichen Sonnenwärme vor dem Haus zu leckerem Apfelmus. Als die Sonne am Horizont schon fast nicht mehr zu sehen ist, bin ich fertig. Noch ein leckeres Abendbrot essen und dann kann der Feierabend kommen.

 

 

Es hat eben doch nicht mehr gereicht …

Nach so einem arbeitsreichen Tag sehne ich mich nach einem entspannenden Bad. Ich lasse das Badewasser ein und ziehe meine dreckige Gartenkleidung aus. Wie ich so aus meinem BH schlüpfe, sehe ich das ganze Dilemma. In den Stoff meines BH war eine riesige Triangel gerissen. Quer über beide Brüste zieht sich ein tiefer und schmerzhaften Kratzer. Seitlich unter den Armen habe ich juckende, rote Stellen, an denen die Bügel des BH gerieben haben. Seufzend versenkte ich den BH im Mülleimer und sinke in das vorbereitete Entspannungsbad.

 

Wieder einmal stelle ich fest, dass ich meinen alten BH nicht so lange tragen sollte. Ich nehme mir vor, das nächste Mal einen BH zu wählen, der meine Brust besser schützt.

 

Bist du auch eine Frau, die ihre Arbeit zuerst beendet, bevor sie sich um sich selbst kümmert? Dann ist es um so wichtiger, dass du zu jeder Arbeit den passenden BH trägst und deine Brust optimal schützt. BH-Exemplare, die das tun, findest du in meinem Onlineshop.

 

Der lange Weg zu meinem LieblingsBH

Er war schon längst fällig. Mein neuer BH. Aber es kam immer wieder etwas dazwischen. Anderes war wichtiger. Unsere Kinder zum Beispiel. Ich hatte alle für längere Zeit gestillt. Jetzt war es Zeit.

 

Bisher trug ich ein C-Cup und natürlich Still-BH. Aber ich stillte nicht mehr. Meine letzten 2 BH in der Schublade waren aus hautfreundlichem, schlichten Material und in der Farbe weiß. Jetzt wollte ich etwas anderes, aber ich wusste nicht genau was.

Im Bekleidungsdiscounter

Mein erster Gang war zu einem Bekleidungsdiscounter. Dieser hatte so viel Auswahl, dass ich davon fast erschlagen wurde. Auf dem Absatz kehrt machen und fluchtartig den Laden verlassen, war meine einzige Reaktion. Draußen atmete ich erst mal tief durch und überlegte dann, was die nächste Möglichkeit wäre.

 

Im Fachgeschäft

Als die Ladentür hinter mir zuging, war ich erst mal erleichtert. Außer der Verkäuferin und mir war niemand da. Freundlich entwickelte sich ein Gespräch zwischen uns. Dabei merkte ich, dass ich in einem Miederwarengeschäft gelandet war. Das wollte ich nun wirklich nicht. Aber das Angebot der Verkäuferin, mich auszumessen, nahm ich gerne an. Das Ergebnis war, dass ich jetzt ein E-Cup brauchte. Die Unterbrustweite war zum Glück gleich geblieben.

 

Liebevolle Einzelbetreuung

Wie ich dann zu Hause meinen Frust zelebrierte, rief mich meine Schwester an. „Hast du Lust, mich zu besuchen? Ich hab eine Überraschung für dich“. Ich hatte Lust. Kurz die Betreuung der Kinder sicherstellen und dann für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen und etwas anderes sehen.

 

Nach unserer Begrüßung zog sie mich in ihr Wohnzimmer. Mir blieb der Mund offen stehen. Sie hatte sich mit Dessous selbständig gemacht. Wunderbarerweise hatte sie auch einige Stücke für mich dabei. Nichts weißes! Farbiges! Meine Augen fingen an zu glänzen und ich fing an auszuprobieren. Liebevoll machte meine Schwester die Verschlüsse zu, kürzte oder verlängerte die Träger, gab Kommentare zu Farbe und Passform und lobte mich ganz nebenbei dafür, dass ich trotz unserer Kinder immer noch eine ganz passable Figur hätte.

 

Nach etwa einer Stunde hatte ich mich entschieden. Es wurde ein schwarzer Body mit zarter Spitze seitlich und an den Cups. Obwohl ich bisher noch nie einen Body getragen hatte, wollte ich ihn haben. Es fühlte sich einfach richtig angezogen an. Und wirklich wurde dieser Body für viele Jahre mein „LieblingsBH“.

 

Als ich mich von meiner Schwester verabschiedete, gab ich ihr das Versprechen, bald wieder zu kommen und mir neue Unterwäsche bei ihr zu kaufen.

 

Viele Jahre später entwarf meine Schwester ihren eigenen Onlineshop mit Outletdessous. Hier kann ich sogar zu ganz günstigen Preisen tolle BH und Unterwäsche für mich kaufen. Du übrigens auch.