Richtig vorbereitet?

Vor einiger Zeit riefen langjährige Freunde bei mir an. Ich war total aus dem Häuschen, denn sie meldeten sich zu einem Wochenendbesuch an. Seit vielen Jahren hatten wir uns nicht mehr gesehen und ich freute mich sehr.

Meine Fragen

Sofort fing ich an zu planen. Die Betten mussten frisch bezogen werden. Über welches „Betthupferl“ sie sich wohl freuen würden? Was war nochmals ihre Lieblingsspeise? Sollte ich dies oder das kochen? Ach, und einkaufen musste ich dafür natürlich auch noch. In meiner Vorfreude wurde der dafür gedachte Einkaufszettel immer länger. Rechtzeitig vorher begann ich, alles vorzubereiten. Und so verging die Zeit mit meinem geschäftigen Treiben.

Als die Zeit nahe war, dass sie ankommen würden, überdachte ich nochmal alles. Mit Kontrollblick scannte ich alles und war zufrieden. Aber dann schoss mir ein Gedanke in den Kopf, den ich bisher noch nicht wahrgenommen hatte.

Was ziehe ich an zu diesem besonderen Besuch? Ich überlegte hin und her, was meinen Freunden wohl gefallen würde. Doch ich kam zu keinem Ergebnis. Also traf ich einfach eine Entscheidung. Meine Wahl fiel auf passend, nett und alltagstauglich. Alles was ich auswählte, trug den Stempel: geeignet, denn während meine Freunde da waren, wollte ich sie auch ausgiebig bedienen.

Als alles zusammengestellt war, fehlte nur noch der richtige BH. Ich öffnete meinen Schrank und fing an zu suchen. Aber ich fand nichts! In Windeseile und quasi in letzter Sekunde zog ich einen BH an, den ich schon viele Jahre hatte. Es war vor vielen Jahren ein Lieblingsstück gewesen, aber in der Zwischenzeit ziemlich ausgeleiert.

Nun waren meine Freunde da. Es war eine wunderschöne Zeit. Wir hatten viel Spaß und Freude zusammen. Trotzdem hatte ich dazwischen immer mal wieder ein unbehagliches Gefühl. Mein Unterbewusstsein signalisierte mir: Unpassend! Ich wusste genau, woher dieses Gefühl kam. Mein BH passte nicht richtig.

Meine Reflexion

Als meine Freunde wieder weg waren, ging ich hart mit mir ins Gericht. Alles war wunderschön, bis auf den einen Punkt. Ich hätte die Prioritäten anders setzen sollen. Warum nur hatte ich mich nicht rechtzeitig um einen gut passenden BH in meinem Schrank gekümmert?

Gut. Für dieses Mal war es eben so. Abgehakt. Aber für das nächste Mal will ich rechtzeitig vorsorgen.

Geht es dir auch so? Dann sorge jetzt vor. Deinen BH findest du hier.

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Herbstarbeiten mit BH

Zu meinen Herbstarbeiten im Garten ziehe ich heute mal wieder meinen LieblingsBH von anno dazumal an. Er ist zwar heftig ausgeleiert, aber ich kann mich von altbewährtem so schlecht trennen.

 

Zur Gartenarbeit wird es wohl noch reichen …

Nachdem sich der herbstliche Morgennebel gelichtet hat, kommt strahlend die Sonne heraus. Dieser Herbsttag mit seiner milden Wärme eignet sich optimal dazu, die letzten Gartenarbeiten vor dem Winter zu machen. Ich beginne mit dem, was am schnellsten geht und am wichtigsten ist. Die nicht winterharten Pflanzen bringe ich von draußen in den Keller. Bei dem einen Bottich muss ich kräftig zupacken. Zur Unterstützung der Arme drücke ich die Pflanze zum Teil an meine Brust ran.

 

Danach ernte ich die letzten Äpfel von unserem knochigen Apfelbaum. Mit dem Apfelpflücker bewaffnet will ich beikommen. Aber er ist zu kurz. „Naja, macht ja nichts“, denke ich. „Ich kann ja in den Baum klettern“. Wie ich so nach dem Apfel ganz oben schiele, stellt sich mir ein abgebrochener Ast in den Weg. Dann entfährt mir ein entsetzlich lauter Schrei. Der Ast hatte sich zwischen den Bügel meines BH verfangen.

 

Ich befreie mich, beiße meine Zähne zusammen und ernte fertig. Dann hebe ich noch ein paar gefallene Äpfel auf und verarbeite sie in der restlichen Sonnenwärme vor dem Haus zu leckerem Apfelmus. Als die Sonne am Horizont schon fast nicht mehr zu sehen ist, bin ich fertig. Noch ein leckeres Abendbrot essen und dann kann der Feierabend kommen.

 

 

Es hat eben doch nicht mehr gereicht …

Nach so einem arbeitsreichen Tag sehne ich mich nach einem entspannenden Bad. Ich lasse das Badewasser ein und ziehe meine dreckige Gartenkleidung aus. Wie ich so aus meinem BH schlüpfe, sehe ich das ganze Dilemma. In den Stoff meines BH war eine riesige Triangel gerissen. Quer über beide Brüste zieht sich ein tiefer und schmerzhaften Kratzer. Seitlich unter den Armen habe ich juckende, rote Stellen, an denen die Bügel des BH gerieben haben. Seufzend versenkte ich den BH im Mülleimer und sinke in das vorbereitete Entspannungsbad.

 

Wieder einmal stelle ich fest, dass ich meinen alten BH nicht so lange tragen sollte. Ich nehme mir vor, das nächste Mal einen BH zu wählen, der meine Brust besser schützt.

 

Bist du auch eine Frau, die ihre Arbeit zuerst beendet, bevor sie sich um sich selbst kümmert? Dann ist es um so wichtiger, dass du zu jeder Arbeit den passenden BH trägst und deine Brust optimal schützt. BH-Exemplare, die das tun, findest du in meinem Onlineshop.

 

Der lange Weg zu meinem LieblingsBH

Er war schon längst fällig. Mein neuer BH. Aber es kam immer wieder etwas dazwischen. Anderes war wichtiger. Unsere Kinder zum Beispiel. Ich hatte alle für längere Zeit gestillt. Jetzt war es Zeit.

 

Bisher trug ich ein C-Cup und natürlich Still-BH. Aber ich stillte nicht mehr. Meine letzten 2 BH in der Schublade waren aus hautfreundlichem, schlichten Material und in der Farbe weiß. Jetzt wollte ich etwas anderes, aber ich wusste nicht genau was.

Im Bekleidungsdiscounter

Mein erster Gang war zu einem Bekleidungsdiscounter. Dieser hatte so viel Auswahl, dass ich davon fast erschlagen wurde. Auf dem Absatz kehrt machen und fluchtartig den Laden verlassen, war meine einzige Reaktion. Draußen atmete ich erst mal tief durch und überlegte dann, was die nächste Möglichkeit wäre.

 

Im Fachgeschäft

Als die Ladentür hinter mir zuging, war ich erst mal erleichtert. Außer der Verkäuferin und mir war niemand da. Freundlich entwickelte sich ein Gespräch zwischen uns. Dabei merkte ich, dass ich in einem Miederwarengeschäft gelandet war. Das wollte ich nun wirklich nicht. Aber das Angebot der Verkäuferin, mich auszumessen, nahm ich gerne an. Das Ergebnis war, dass ich jetzt ein E-Cup brauchte. Die Unterbrustweite war zum Glück gleich geblieben.

 

Liebevolle Einzelbetreuung

Wie ich dann zu Hause meinen Frust zelebrierte, rief mich meine Schwester an. „Hast du Lust, mich zu besuchen? Ich hab eine Überraschung für dich“. Ich hatte Lust. Kurz die Betreuung der Kinder sicherstellen und dann für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen und etwas anderes sehen.

 

Nach unserer Begrüßung zog sie mich in ihr Wohnzimmer. Mir blieb der Mund offen stehen. Sie hatte sich mit Dessous selbständig gemacht. Wunderbarerweise hatte sie auch einige Stücke für mich dabei. Nichts weißes! Farbiges! Meine Augen fingen an zu glänzen und ich fing an auszuprobieren. Liebevoll machte meine Schwester die Verschlüsse zu, kürzte oder verlängerte die Träger, gab Kommentare zu Farbe und Passform und lobte mich ganz nebenbei dafür, dass ich trotz unserer Kinder immer noch eine ganz passable Figur hätte.

 

Nach etwa einer Stunde hatte ich mich entschieden. Es wurde ein schwarzer Body mit zarter Spitze seitlich und an den Cups. Obwohl ich bisher noch nie einen Body getragen hatte, wollte ich ihn haben. Es fühlte sich einfach richtig angezogen an. Und wirklich wurde dieser Body für viele Jahre mein „LieblingsBH“.

 

Als ich mich von meiner Schwester verabschiedete, gab ich ihr das Versprechen, bald wieder zu kommen und mir neue Unterwäsche bei ihr zu kaufen.

 

Viele Jahre später entwarf meine Schwester ihren eigenen Onlineshop mit Outletdessous. Hier kann ich sogar zu ganz günstigen Preisen tolle BH und Unterwäsche für mich kaufen. Du übrigens auch.

 

Mein BH für heute – Sonntagsgedanken

Ich liebe Sonntage. Besonders solche im Sommer, an denen ich nicht arbeiten muss. Heute ist so ein Tag. Ich genieße es, lange im Bett zu bleiben. So lange, bis die Sonne um die Ecke kommt und auf mein Bett scheint. Das ist der Moment, an dem mein Gehirn anfängt zu arbeiten. Meine Augen sind noch geschlossen und ich fühle die kuschelige Bettwärme. Ganz langsam drängt sich die Frage auf:

 

„Was habe ich heute vor?“

Eigentlich nichts, ist die halbwache Antwort. Also kann ich mal verschlabbert rumlaufen. Doch dann schießt es mir durch den Kopf: „Nein, heute will ich tanzen gehen.“ Schon kommen die nächsten Fragen in meine Gedanken. Was ziehe ich dann dazu an? Das rote oder das blaue Kleid? Oder doch lieber den leichten Hosenanzug mit dem hellen Oberteil? Und wie wird das Wetter heute?

Für das Wetter heute ist das rote Kleid zu warm … und auf das blaue Kleid hab ich heute keine Lust. OK. Ich nehme den Hosenanzug! Aber welchen BH ziehe ich dazu an? Das Oberteil ist so hell.

Ich dehne und recke mich noch einmal genüsslich, öffne meine Augen und schäle mich langsam aus den Federn. Mit meiner morgendlichen Langsamkeit ziehe ich die Schublade auf, in der sich meine BH befinden. Gleich obenauf liegt mein LieblingsBH. Dieser ist aber heute nicht geeignet, denn er ist dunkelblau. Den ziehe ich unter meine Dienstkleidung an, wenn ich wieder arbeiten gehe.

Wie wäre es mit dem champagnerfarbenen BügelBH mit Spitze? Gut. Das ist eine Möglichkeit. Aber da ist auch der weiße SchalenBH mit der schönen Perle vorne in der Mitte. Der gefällt mir irgendwie gerade besser.

 

Ich entscheide mich später für meinen BH

In Anbetracht dessen, dass ich mich jetzt gerade nicht entscheiden kann, gehe ich ins Bad und erledige meine Geschäfte. Frisch gewaschen und aufgehübscht komme ich zurück. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich noch sehr gemütlich ein Brunch machen kann und zum Tanzen noch lange Zeit ist.

Meine Entscheidung für die nächsten Stunden fällt zuerst. Ich werde keinen BH anziehen und mich die nächsten Stunden im Hausanzug bewegen. Das ist so bequem und fühlt sich sooooooo gut an.

Jetzt noch lange und ausgiebig frühstücken. Es riecht nach Kaffee und frischen Brötchen. Freundlicherweise hat mein Mann den Tisch schon gedeckt und wartet auf mich. Wir dehnen unser Frühstück sehr lange aus und unterhalten uns dabei über dieses und jenes. Als ich meinen Mann aber darum bitte, mir bei der Entscheidung zum BH behilflich zu sein, bekomme ich zur Antwort: „Da kann ich dir nicht helfen. Das musst du schon alleine entscheiden.“

 

Die Entscheidung für den richtigen BH ist gefallen

Irgendwie hat mir seine Antwort aber doch geholfen, denn ich fange innerlich an, den champagnerfarbenen BügelBH mit Spitze zu favorisieren.

Später, als ich mich zum Tanzen umziehe, bleibt es bei dieser Wahl. Es gehört zu meinen Eigenschaften, dass ich meine Meinung nicht mehr ändere, wenn ich mich mal entschieden habe.

Ist es dir auch wichtig, zu deinem Outfit den richtigen BH anzuziehen? Mach dir deine Entscheidung leicht, finde deinen BH in meinem Outletshop.

 

 

Aus dem Reisetagebuch eines BHs

Der BH ist das Kleidungsstück, das dich als Frau überall hin begleitet. Ganz unauffällig erlebt er alles mit, was du auch erlebst. Dein BH könnte also so manche Geschichte erzählen. Natalie erlebte auch einmal etwas mit ihrem BH. Das wird sie nie wieder vergessen.

 

 

Auf dem orientalischen Bazar

> In meinem Leben bin ich schon viel gereist. Zusammen mit anderen, oder auch alleine. Ich habe mir deshalb angewöhnt, dass ich meine wichtigsten, persönlichen Dinge immer im Rucksack direkt bei mir trage. Das sind meine Papiere, und wenn es manchmal nötig ist, auch Unterwäsche zum Wechseln. Auf orientalischen Bazaren ist mir das besonders wichtig, denn dort sind immer viele Leute.

Heute morgen dachte ich, ich sollte mir mal wieder einen neuen Rucksack kaufen. Die Naht auf der einen Seite war leicht aufgegangen. Aber jetzt hatte ich keine Gelegenheit dazu, denn ich wollte einen Besuch auf dem Bazar machen und Mitbringsel kaufen. Wie ich dort bin, tauche ich in die Atmosphäre ein.

Im Halbdunkel des großen Areals genieße ich den Geruch von Knoblauch und spüre das Kribbeln in der Nase, als ich beim Gewürzestand vorbeikomme. Mit der Zeit mischen sich auch diverse Körpergerüche der anderen Menschen ein. Der Bazar wird voller und voller. Ich höre von jeder Ecke, wie irgend ein Mann seine Ware feil bietet. Plötzlich bildet sich vor mir ein Menschenauflauf. Da will ich aber durch! Also quetsche ich mich an den Leuten vorbei.

 

 

 

Der Dieb erwischt den BH

Im Gedränge der vielen Leute bleibe ich plötzlich an irgendetwas hängen. Gleichzeitig werde ich geschoben und „Oh Schreck, oh Graus,“ der Rucksack reißt richtig auf. Im Bruchteil einer Sekunde fällt der Inhalt zu Boden. Schnell bücke ich mich und nehme meine Papiere an mich. Aus dem Augenwinkel habe ich schon einen halbwüchsigen Jungen gesehen, dem mein Unglück aufgefallen ist. Trotz meiner Eile, alles schnell wieder einzuräumen, ist er schneller. Er rennt an mir vorbei und greift mit der Hand in die noch daliegende Wechselkleidung.

Er erwischt meinen BH und rennt damit in die Menge. Ich sehe nur noch, wie er das gute Stück wie eine Trophäe wild über seinem Kopf wedelt. Dann ist er verschwunden. Fassungslos schaue ich ihm hinterher und sammle dann die restlichen Sachen ein. Wie froh bin ich, dass ich meine Papiere als erstes gegriffen hatte.<

 

Es passiert nicht jeder Frau und auch nicht alle Tage, dass sie beklaut wird. Es ist deshalb gut, wenn du dann weißt, dass du hier deinen neuen BH kaufen kannst.

 

Wie das Bloggen über Dessous den Weg zu mir fand

Als Anna Koschinski in ihrer Schreibgruppe „Blog, Business und Text – Die Schreibgruppe“ den Impuls #produktiv Bloggen gab „Wie mein Thema zu mir fand“, da traf mich die Lust zu schreiben mit voller Wucht. Es ist ja nicht so, dass ich grundsätzlich nicht schreibe. Nein auf meinem Blog „Dessousgeflüster“ geht regelmäßig ein Artikel um die Welt. Aber dieses Thema, mein Thema, habe ich so noch nicht beleuchtet.

Und eigentlich stimmt es auch nicht, dass mein Thema zu mir kam. Es war genau anders herum.

Dessous sind mein Thema

Mein Thema: das sind Dessous im Allgemeinen, BH und Höschen im Besonderen und alles was sonst noch mit den weiblichen Attributen Brust und Hintern zu tun haben.

Lange Zeit war für mich die Unterwäsche etwas, worüber man nicht spricht. Und wenn doch, dann nur im intimen Rahmen oder hinter vorgehaltener Hand. Denn bei der Unterwäsche und speziell bei Dessous geht bei jedem Menschen Kopfkino los. Ganz ehrlich. Auch bei mir.

 

Ja, das Thema kam nicht zu mir, ich ging zu ihm. Zusammen mit meiner Schwester war ich einige Jahre unterwegs, um in den Wohnzimmern Unterwäsche/Dessous zu verkaufen. In dieser Zeit habe ich viel von den unterschiedlichsten Kopfkino-Filmen mitbekommen. Aus dem Grundtenor aller „Filme“ konnte ich leicht ein Resumee ziehen.

 

  1. Keine Frau nimmt sich immer zu 100 % an, so wie sie vom Schöpfer geschaffen wurde
  2. Zu Dessous und Unterwäsche kursiert viel Halbwissen und Irrwissen

 

Mit der Anzahl der Kopfkino-Filme, die mir erzählt wurden, stieg auch der Wunsch in mir, über diese beiden Punkte zu schreiben. Ich brauchte nur noch den Impuls von außen, wie ich das machen kann.

Als ich auf der Suche nach der Antwort zu diesem „Wie“ war, fand ich Anna Koschinski. Bei ihr lerne ich jetzt im Jahresprogramm, wie ich mein Wissen zu meinem Thema „Dessous“ gut, sinnvoll und informativ für dich umsetze.

 

Stöbere doch gerne in meinem Blog und hinterlasse einen Kommentar wo es dir gerade gefällt.

Wie viele Jahre kann ein BH getragen werden?

Wie viele Jahre du deinen BH trägst, darauf gibt es nur eine Antwort. Diese beginnt mit den Worten: „Das kommt darauf an …“ 3 Faktoren bestimmen hauptsächlich, wie lange du deinen BH trägst, oder generell deinen BH tragen kannst.

 

1. Welcher Typ bist du und welche BH trägst du am liebsten?

2. Welche Qualität hat dein BH?

3. Wie oft trägst du deinen BH und wie oft wäscht du ihn?

 

Meistens ergibt ein Zusammenspiel der 3 Faktoren die Antwort darauf, wie viele Jahre du deinen BH tragen kannst. Tatsächlich aber kannst du vorher nie sagen, wie lange du einen bestimmten BH trägst. Das erzählen dir jetzt als Beispiel Martina und Viktoria.

 

Wie es bei Martina ist:

Ich liebe Mode. Ob Oberbekleidung oder Unterwäsche. Ich habe von allem so viel, dass ich ein eigenes Zimmer für meine Kleidung habe.

BH kaufe ich immer so günstig wie möglich. Ich lege Wert darauf, dass von unten bis oben alles zu mir passt. Deshalb habe ich auch mindestens 30 Stück in meinem Schrank. Ich wechsle je nach meiner Laune oder der momentanen Situation.

Weil ich die praktische Größe 75C habe, bekomme ich auch überall das, was ich gerne haben möchte. Aktuell, modisch und passend muss es sein. Wenn ich shoppen gehe, kaufe ich mir oft einen neuen BH.

Allerdings sortiere ich auch recht schnell wieder aus. Wenn die Modesaison beendet ist, spätestens nach einem Jahr, kommen die alten BH raus. Es gibt sehr wenige BH, die ich mal etwas länger trage.

 

Was Viktoria bevorzugt:

Von meinen Freunden werde ich „die Perfekte“ genannt. Ich hab schon immer einen großen Busen, und mit der Größe 95F habe ich Probleme, einen gut sitzenden BH zu bekommen. Deshalb suche ich oft lange, wo ich einen guten, perfekt sitzenden BH nach meinen Wünschen kaufen kann. Wenn ich dann was gefunden habe, bleibe ich in der Regel dabei.

Bei meiner Busenfülle muss ich genau darauf achten, dass alles richtig eingepackt ist, nichts darf drücken oder kneifen. Da ich auch noch Hautirritationen bekomme, wenn es das falsche Material ist, schränkt es die Vielfalt des Angebots beim BH doch recht stark ein. Ich achte auf absolute Topqualität. Das findet man nur bei bestimmten Marken. Und die kosten echt Geld. 80 bis 100 Euro oder mehr ist für mich normal beim Kauf eines BH.

Wenn ich dann aber das Richtige gefunden habe, trage ich den BH jahrelang. Ich habe 6 bis 8 BH in meinem Schrank, die ich wechselnd anziehe. Wenn ich mich körperlich nicht verändert habe, kann es sein, dass ein BH schon mal nach 10 Jahren noch von mir getragen wird.

 

Wie ist das bei dir? Bist du eher Martina oder eher Viktoria ähnlich oder ist das bei dir ganz anders?

Wenn du gerade einen neuen BH brauchst, dann schau dich doch hier mal um.

 

Abnehmen an der Brust

  • – Vor kurzem traf ich mal wieder Petra. Sie erzählte mir ihre „kleine Leidensgeschichte“, die sich im Zusammenhang damit ereignete, dass Petra einige Kilos abgenommen hatte.

„Zu Neujahr hatte ich mir mal wieder ein paar gute Vorsätze gemacht. Erstens wollte ich nicht mehr rauchen.“ Hier unterbrach ich sie kurz und lachte. „Das ist dir bestimmt leicht gefallen, wo du doch noch nie geraucht hast.“ „Klar“, sagte sie und lachte auch.

Aber abnehmen wollte ich. So drei bis fünf Kilo oder vielleicht auch mehr.“ „Und hat es geklappt?“, frage ich. „Ja. Hat es“, erzählt sie weiter.

„Am 1. Januar hab ich losgelegt. Nur drei Dinge habe ich gemacht. Erstens mehr trinken, zweitens weniger essen und drittens mehr Bewegung. Täglich achtete ich sehr diszipliniert auf meinen Plan und jeden Morgen stellte ich mich auf die Waage. Nach etwa einer Woche sah ich es auf der Waage. Ich hatte tatsächlich schon ein paar Pfunde verloren. Das spornte mich an und so machte ich weiter. Nach einer weiteren Woche hatte ich mein Wohlfühlgewicht erreicht. Das halte ich jetzt auch schon eine ganze Zeit und es geht mir gut dabei.“

„Wo hast du denn abgenommen“ frage ich. „In deinem Gesicht merkt man es. Aber sonst auch noch wo?“

„Wenn ich ich im Spiegel anschaue, scheint mein Bauch noch genau so geformt zu sein, wie vorher. Wenn ich allerdings in meinen Speck auf den Rippen greife, merke ich schon, dass da einiges weniger ist. Und meine Brust fühlt sich auch viel leichter an.“

„Wahrscheinlich passen dir jetzt deine BH nicht mehr richtig“, merke ich an.

„Ja du hast Recht. Meine Bügel-BH werfen Falten und in den Schalen-BH passen schon meine Finger zusätzlich rein. Aber das ist ja nicht schlimm. Man sieht es ja nicht.“

„Zeig mir das mal an dem BH, den du gerade anhast,“ bitte ich sie.

Petra zieht ihr Oberteil hoch und zeigt es mir. „Kannst du dich mal umdrehen,“ frage ich sie. Sie dreht sich und ich sehe das Dilemma, das die meisten Frauen nicht bemerken. Der Verschluss liegt nicht in einer Linie zu den Cups vorne, sondern ist um einige Zentimeter nach oben gerutscht. Der ganze BH sieht aus wie ausgeleiert.

„Und, was meinst du? Brauche ich jetzt ein paar neue BH?“ Petra schaut mich fragend an.

„Es wäre sinnvoll, gebe ich zur Antwort. „aber zuerst würde ich dich gerne neu ausmessen, so dass du deine jetzige Größe richtig herausfinden kannst.“

Petra freute sich total, dass sie abgenommen hatte. Aber gleichzeitig fühlte sie sich in keinem ihrer BH mehr wohl. Es war wichtig, dass sie sich nach dem Abnehmen richtig ausgemessen hat. So trägt sie jetzt wieder die optimal passende BH-Größe. Ihren Erfolg beim Abnehmen sieht man ihr an, weil sie sich von unten bis oben in ihrer Kleidung wohl fühlt.

Geht es dir auch so? Lass dir helfen, beim richtigen Ausmessen. Wie das geht, kannst du auch in meinem Blogbeitrag „Das richtige Maß finden“ lesen.

Einen BH deiner neuen Größe findest du bei uns im Shop. https://www.outletdessous.de/

 

Eine BH-Anprobe mit Folgen

Hast du schon einmal zusammen mit einer Schulfreundin einen BH für dich eingekauft? Lena hat mir ihre Geschichte dazu erzählt, die weitreichende Folgen hatte.

 

Die BH-Anprobe

> Als ich ungefähr 14 Jahre alt war, war Heidi meine Schulfreundin. Wir waren beide gerade so in die Pubertät gekommen und unsere Brüste hatten sich entwickelt. Sehr unterschiedlich, wie wir nach und nach feststellten. Es hatte den Anschein, als würden meine Brüste ständig größer werden, aber bei ihr war nichts zu sehen. Als wir einmal in einem großen Bekleidungsdiscounter gemeinsam shoppen gingen, verirrten wir uns wie zufällig in der Ecke mit Dessous.

Wir waren gut drauf und kicherten oft. Aus einem komischen Impuls heraus entstand die Schnapsidee, dass ich ein paar BH ausprobieren sollte. Einerseits hatte ich Lust dazu, aber andererseits hatte ich ein komisches Gefühl in der Magengegend. Vielleicht liegt es daran, dass ich bisher noch nie alleine einen BH gekauft hatte, dachte ich. Oder vielleicht auch daran, dass ich nicht genau weiß, was ich will. Weil ich mir nicht erklären konnte, woher dieses Gefühl kam, ignorierte ich es einfach. Es stand fest, dass ich mir einen BH kaufen würde, wenn er passte.

Aus meiner Unsicherheit heraus überließ ich es Heidi, mir das auszusuchen, war ihr gefiel. Dann ging es in die Umkleidekabine. Als ich mich ausgezogen hatte, schlug Heidis Stimmung schlagartig um. Sie nannte mich „Monster mit Riesenbusen“ und lies den Satz fallen: „Mit deinem Busen kannst du einen Mann erschlagen.“ Äußerlich ließ ich mir nichts anmerken, aber innerlich wurde ich immer deprimierter. Bei jedem BH den ich anprobierte schien drauf zu stehen: „Männermordende Jungfrau“.

Als ich nicht mehr probieren wollte, zwang mich Heidi dazu, noch einen BH zu probieren, von dem ich schon dachte, dass er zu klein ist. Und so war es auch. Alles quoll überall heraus. Jetzt zog Heidi noch einen letzten Trumpf und kommentierte: „Den musst du kaufen. Der passt zu dir, wo du doch sowieso aussiehst wie eine Hure.“ Dann drehte sie sich weg und lachte laut.

 

Eine unerwartete Konsequenz

Aus allem was Heidi sagte, spürte ich ihren Neid auf meine Brüste. Aber konnte ich etwas dafür, dass ich so große Brüste hatte und sie nicht? Sollte ich ihr zuliebe meine Brüste verstecken? Ich bemühte mich, es ihr recht zu machen. Doch trotz allem entzweite sich unsere Freundschaft kurz nach diesem Erlebnis. Heidi fand sehr schnell neue Freundinnen und ich zog mich in mich selbst zurück. Es begann meine Reise nach unten, die fast in der Bulimie (Ess-Brech-Sucht) endete.

Viele Jahre später begann ich eine Therapie. Durch die Fragen der sehr empathischen Therapeutin ging ich meinem minderen Selbstwert auf den Grund. Dabei fand ich heraus, dass dieses Erlebnis mit Heidi für mich eine traumatische Erfahrung war. Ich konnte es nur dadurch überwinden, dass ich mich selbst annahm. Gerade mit meinen großen Brüsten.

Viele Jahre lang trug ich immer nur BH, die meine Brust optisch kleiner aussehen ließen. Langsam fing ich an, meinen eigenen Wert zu erkennen. Nun begann ich auch, mir schöne BH zu kaufen. Endlich fand ich Freude daran, meine Brust zu betonten und meine Weiblichkeit zu zeigen.<

Hast du auch einmal so ein Erlebnis gehabt? Denkst du daran, dass dein BH auch deinen Selbstwert ausdrückt? Sei es dir wert! Gönne dir einen guten BH.

 

 

Dessous – Was ich von meiner Mutter gelernt habe

Mütter sind etwas Besonderes. Wenn ein Mädchen in die Pubertät kommt, gibt eine Mutter manchmal eine Lektion zur Unterwäsche im Allgemeinen und Dessous im Besonderen an die Tochter weiter. Wie das geschieht, oder was da gesagt wird, ist so besonders, wie die Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

 

Meine Lektion zur Unterwäsche

Meine Mutter wuchs in einer Zeit auf, als man über dieses Thema nicht sprach. Es war also für sie nicht ganz einfach, mit mir darüber zu sprechen. Trotzdem bekam ich im Alter von etwa 13 Jahren meine Lektion zum Thema Unterwäsche und Dessous. Das geschah, wie sollte es auch anders sein, während ich ihr half, die gewaschene Wäsche zusammen zu legen.

„Mädchen“, fing sie an, „Unterwäsche ist etwas intimes. Es bedeckt als erstes Textil den Schambereich und deine Brüste. Denke immer daran, dass die Unterwäsche gute Qualität hat, denn das Material liegt direkt auf der Haut“. Sie zeigte mir eine Unterhose und einen BH und redete weiter. „Unterwäsche muss passen. Ein BH darf weder zu klein, noch zu groß sein. Es darf nichts kneifen oder verrutschen. Verstehst du das?“

Ich nickte heftig, denn dass ich nicht wirklich eine Ahnung hatte, wollte ich nicht zugeben. Also erklärte meine Mutter weiter: „Dasselbe gilt für deine Unterhosen. Eine Unterhose muss am Po anliegen und darf weder runter noch in den Spalt rutschen. Und wenn du mal richtig schöne Dessous anziehen willst, gilt genau dasselbe. Aber Reizwäsche zieht man sowieso nicht so oft an.“

Ich merkte, dass ihr der letzte Satz sehr schwer gefallen war, denn sie drehte errötend den Kopf zur Seite. Dann drehte sie sich mit einem Seufzer wieder zu mir. Mit erhobenem Zeigefinger kam die letzte Ermahnung. „Und merke dir eines. Das ist ganz wichtig! Wenn du außer Haus gehst, muss deine Unterwäsche absolut sauber sein. Man weiß nie, was passiert …“

Diese Informationen reichten mir für den Anfang. Und als meine Mutter schwieg, wusste ich, dass sie sowieso nicht weiter reden würde. Der Alltag ging weiter und ich vergaß Mutters Rat.

 

Mutters Rat ist richtig

Einige Jahre später kaufte ich zum ersten Mal meinen BH alleine. Die Vielfalt an BH und Slips irritierte mich und ich hatte zuerst Schwierigkeiten bei der Auswahl. Doch dann erinnerte ich mich an Mutters Lektion zur Unterwäsche vor vielen Jahren. Ein Lächeln schlich sich in mein Gesicht und gleich war die Entscheidung für meinen neuen BH nicht mehr so schwer.

Auch wenn sich seit damals sehr viel verändert hat, was Mutter zur Unterwäsche gesagt hat, war richtig und gut. Denn: ich weiß ja nie, was passiert …

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Was hast du von deiner Mutter gelernt zum Thema Dessous und Unterwäsche? Schreibe doch gerne einen Kommentar.